jons Warén-Welt: Lexikon zu den einzelnen Geschichten
Raumfahrt: Stationen zu Beginn von „Einsatzpilot“, 2278


Grundlegende Infos finden Sie hier.

jons Warén-Welt: Lexikon zu den einzelnen Geschichten
Raumfahrt: Stationen zu Beginn von „Einsatzpilot“, 2278


Grundlegende Infos finden Sie hier.

Die Kette


Die Kette

Fast von Beginn an errichtete die International Space Organisation (ISO) einige größere, zumeist aber kleinere Raumstationen auch mit dem Ziel, ein Art Kette zum Proxima Centaurus hin zu erzeugen, an der entlang sich Schiffe zu diesem Gebiet „hangeln“ können. Als um 2210 die Entwicklung des neuen weitreichenden Schiffstyp (Out of Orbit) Fahrt aufnahm, beschleunigte man erst den Ausbau, mit jedem Reichweiten-Zuwachs der OOS nahm dieser allerdings ab, da die Schiffe lange Strecken auch ohne Zwischenstopp schafften. 2268 wurde das Projekt aufgegeben. Mit der Ersten Raumknoten-Durchquerung 2270 verlor die Kette endgültig ihre ursprüngliche Bedeutung.

2276 werden einige Basen zwar noch genutzt (und durchaus auch gepflegt oder sogar ab und an erneuert), aber eher von privaten oder halbprivaten Schiffen und Transportern angeflogen, die hier auf dem Weg zu weiter außen gelegenen großen (Bio-)Stationen einen Zwischenstopp einlegen.

Liste relevanter Stationen 2278


Liste relevanter Stationen 2278

Antipluto: Kleine Forschungsstation auf einem weit außen gelegenen Sonnen-Orbit, die sich immer genau auf der Seite der Sonne befindet, die der aktuellen Position von Pluto entgegengesetzt ist. Der Forschungsflotte zugeordnet.
Am 1.3.2276 – die Station ist gerade in der unbemannten Phase – fällt der Sender von Antipluto aus. Wegen der Sparik-Krise schickt die Zivile Einsatzflotte nur ein 2er Team hin, dieses findet die Ursache des Senderausfalls nicht und aktiviert die Übertragung einfach wieder. Nach der Sparik-Sache wurde noch einmal nachgesehen, doch wieder war der Grund nicht zu finden – also ersetzte man einfach die ausgefallenen Sender und ließ ein Minimalteam dort (gewissermaßen eine Art Wachmannschaft). Am 3. 2. 2278 sollte das Team abgelöst werden – just an dem Tag brach erneut die Verbindung ab und von beiden Teams war nichts mehr zu hören. Auch drei weitere (Einsatz-)Teams (je zwei Mann) verschwanden so. Das vierte – diesmal mit zwei Zweier-Booten – brach am 2. 3. 2278 auf.

Santiago: Basisstation im freien Raum. Sie ersetzte 2269 die „London“. Jene war Bestandteil der „Kette“. Die Santiago wurde während der Sparik-Krise als Stützpunkt und Erstversorgungslazarett genutzt.

Sparik: Forschungsstation im freien Raum, in der in erster Linie biologische Probleme untersucht werden. Die meisten der Sparik-Projekte sind Bausteine zu Terra-Forming-Strategien. Der Forschungsflotte zugeordnet.
Unter der Leitung von Professor Kerin kommt es im Juni 2275 zu ersten Problemen mit den auf Sparik gezüchteten Lebewesen, Menschen verlieren schon wenig später die Kontrolle über die Station. Die Zivile Einsatzflotte beginnt am 15.7.2275 offiziell ihren Einsatz (mit der Rettung der Menschen von Sparik), die Krise gilt erst am 30.6.2276 als beendet.