jons Warén-Welt: Lexikon zu den einzelnen Geschichten
Infos zum Roman „Warén“, 2300

In der Collage „Tote Helden“ gibt es das Kapitel „Warén“. Es spielt praktisch nach den Ereignissen, die im Roman „Warén“ erzählt werden. Dort gibt es die nötigen lexikalischen Infos zur Collage-Version, hier steht „das volle Programm“.

jons Warén-Welt: Lexikon zu den einzelnen Geschichten
Infos zum Roman „Warén“, 2300

In der Collage „Tote Helden“ gibt es das Kapitel „Warén“. Es spielt praktisch nach den Ereignissen, die im Roman „Warén“ erzählt werden. Dort gibt es die nötigen lexikalischen Infos zur Collage-Version, hier steht „das volle Programm“.

2300 Die Menschen entdecken Warén

„Warén“ – Entdeckung durch die Menschen, 2300

Warén ist ein Planet, den die Menschen 2300 TG entdeckten. Sie fanden dort eine kleine aber stark strukturierte Gesellschaft vor. Die Bewohner nennen sich selbst Kara; sie sind extrem menschenähnlich und leben in Symbiose mit nichtstofflichen Wesen, die sie „Wahre Herrscher“ nennen. (Mehr dazu in der Erzählung „Sabotage“.)

Die Reise, die zur Entdeckung Waréns führt, ist für manche Besatzungsmitglieder emotional anstrengend: An Bord treffen einige der von der „Wöltu“-Geschichte beeinflussten Personen aufeinander. Ines Brau selbst ist als Biologin an Bord des Galaxy-Ships 2, der Parzival, Michaela Brauer absolviert dort den praktischen Teil ihrer GS-Piloten-Ausbildung, William Base ist Captain und – und das sorgt für richtig Ärger – Ricardo Thomas und Jon Donald gehören zu den Erkundern.

Als die Menschen Warén erreichen, steckt die Gesellschaft dort in einer Krise, die durch Wassermangel auf dem Wüstenplaneten verstärkt wird. Die Menschen werden praktisch sofort von den jeweiligen Parteien instrumentalisiert. Die oben erwähnten Spannungen spielen dabei vor allem den nichtstofflichen Bewohnern Waréns – der Wahren Herrschern und ihren Art-Kollegen außerhalb der Stadt, den Geistern – in die Hände.

2300 Raumfahrt

Raumfahrt allgemein – 2300

Erde: Vorgeschichte
Nachdem mehrfach die Vorreiterposition in der Raumfahrt zwischen Nasa, ESA und den asiatischen Organisationen wechselte, wurde in der zweiten Hälfte 21. Jahrhundert die International Space Organisation (ISO) gegründet. Hier bündelten sich rasch die Kompetenzen; der erste große Erfolg nach dem Betrieb einer Raumstation war die Entwicklung des Out-of-Orbit-Antriebs (siehe dort).
Als Länder und Erdparlament verstärkt Bedarf an Militär- und Polizeischiffen mit OO-Antrieb anmeldete, wurde die ISO von einer „Forschungseinrichtung mit kommerziellem Anteil“ zu einer stärker politisch angebundenen Einrichtung. Auf dieser Basis entstand eine Raumflotte, die formell zwar privat war (der ISO gehörte), aber durch die politische Anbindung der ISO an die Geld gebenden Länder quasi eine gemeinsame Flotte der Erde darstellte.
Die Effektivität des OOS-Antriebes führte dazu, dass neben den ursprünglich geplanten Forschungsschiffen auch bald reine Frachter und Transporter (die Kleingüter und Personen befördern) gebaut wurden. Parallel entwickelte sich aber auch eine echt private Raumfahrt, was eine weitreichende Regelung (wie heute für den Boden- und Luftverkehr) nötig machte.

Erde: Stand zum Zyklusbeginn
Als im Jahr 2195 der Mars unabhängig wurde, wurde auch auf der Erde etwas umstrukturiert. Dem Erdparlament wurden eigenes Militär unterstellt, eine eigene Polizei sowie eine Raumflotte. Letztes bestand de facto aus der Flotte der ISO.
Die Einzelstaaten verfügen über bewaffnete Kräfte nur im Rahmen ihrer Polizei; eigene Raumflotten sind möglich, aber in der Regel eher schwach ausgebaut.

Die Gesamt-Raumflotte der Erde ist in den nur als Raumflotte bezeichneten Teil, ein kleines Kontingent militärischer Schiffe und in die „Zivile Einsatzflotte“ gegliedert. Letztere kommt für Polizeiaufgaben und bei Katastrophen zum Einsatz, weshalb sie im Sprachgebrauch auch oft als „Raumsicherheit“ bezeichnet wird. In der Raumflotte sind anfangs Forschung, Güter- und Personentransport komplett vereinigt; zum Zyklusbeginn sind das Unterabteilungen.
Die Rangstruktur auf allen Schiffen ist im Wesentlichen dem Militär der Erde entlehnt, wird aber in unterschiedlicher Komplexität und Strenge gehandhabt.

Mars: Stand zum Zyklusbeginn
Als im Jahr 2195 der Mars unabhängig wurde, bekam er formal eine eigene Flotte. Diese konnte er weder wirtschaftlich noch in Sachen Technik-Entwicklung wirklich halten, so dass vor allem der interplanetare Verkehr zwischen Mars und Erde von der Raumflotte der Erde bestritten wurde. Transport- und Industrieraumfahrt, die nur auf den Mars beschränkt waren, wurden in erster Linie von privaten Anbietern bedient. 2213 wurde die Flotte der Erde zur Vereinigten Flotte von Erde und Mars deklariert; echt marseigene Schiffe (insbesondere die mit polizeilichen und anderen hoheitlichen Aufgaben) bekamen damit den selben Rang wie die Schiffsverbände der irdischen Länder.
Das Hauptquartier der Vereinigten Flotte befindet sich auf der Erde, weshalb der Namens-Zusatz, der den Mars einbezieht, außerhalb des ganz offiziellen Sprachgebrauches nahezu nie auftaucht.


Erde: Galaxy-Ships
Im Jahr 2291 wurde eine neue Antriebsart entdeckt. Sie versprach Schiffe mit Reichweiten, die weit über denen der modernsten Out-of-Orbit-Schiffe lag. Schon 2293 konnte ein erstes Boot getestet werden, Anfang 2294 startete ein Schiff zum Testflug. Es bekam als Erstes den Typnamen „Galaxy-Ship“. Die GS 1 Hope war zwei Jahre mit einer 20-Mann-Crew- unterwegs; danach wurde der Antrieb noch einmal überarbeitet. Ein zweiter Test von 2297 bis 2298 verlief zufriedenstellend.
Neben den GS sind weiterhin auch OOS auf Forschungsmissionen unterwegs.

Die Galaxy-Schiffe sind von vornherein als Langstrecken-Forschungsschiffe konzipiert. Das heißt, dass sie neben der „fachlichen“ Ausstattung auch Bereiche enthalten, die mit deutlichem Blick auf die Lebensqualität der Besatzungsmitglieder ausgerichtet sind. Dazu gehören z. B. von Anfang an eine großzügige Messe, in der nicht nur gespeist werden kann, sondern die auch gesellige Treffen erlaubt, Sportmöglichkeiten und wohnlichere Quartiere. Letzteres trägt auch dem Umstand Rechnung, dass das Prinzip der wechselnden Besatzungen aus OOS-Zeiten aufgegeben wird.

2300 Galaxy-Ships

Galaxy-Ships – 2300

Erde: Galaxy-Ships
Im Jahr 2291 wurde eine neue Antriebsart entdeckt. Sie versprach Schiffe mit Reichweiten, die weit über denen der modernsten Out-of-Orbit-Schiffe lag. Schon 2293 konnte ein erstes Boot getestet werden, Anfang 2294 startete ein Schiff zum Testflug. Es bekam als erstes des Typnamen „Galaxy-Ship“. Die GS 1 Hope war zwei Jahre mit einer 20-Mann-Crew- unterwegs; danach wurde der Antrieb noch einmal überarbeitet. Ein zweiter Test von 2297 bis 2298 verlief zufriedenstellend.
Während die GS1 Hope gerade zu ihrem offiziellen Jungfernflug – diesmal mit 50 Mann Besatzung – unterwegs war, wurde bereits die verbesserte GS 2 Parzival erfolgreich getestet.

2300 GS 1 Hope

GS 1 Hope

Baujahr 2293/94

LOG Test 1
1. 3. 2294 bis 29. 6. 2296

Besatzung: 20 Mann
Die Maximalgeschwindigkeit wurde nicht erreicht. Antrieb wird danach überarbeitet.


LOG Test 2
3. 4. 2297 bis 30. 6. 2298

Besatzung: 20 Mann
Test erfolgreich


LOG GS1 / 1
3. 8. 2298 bis 10. 12. 2299

Besatzung: 50 Mann

2300 GS 2 Parzival

GS 2 Parzival

Baujahr 2298

LOG Test 1
21. 9. 2298 bis 27. 6. 2299

Besatzung: 15 Mann
William Base: Captain
Stanislaw Tich: Erster Offizier
Jon Donald: Pilot
Ricardo Thomas: Pilot

Test erfolgreich.


LOG GS2 / 1
29. 1. 2300 bis 8. 5. 2301


Besatzung:
William Base: Captain
Stanislaw Tich: Erster Offizier (Planetologe = Chef Team Erkundung)
Richard McRaney: Zweiter Offizier / Sicherheitschef
Gamal Sridhar: Pilot
Mario Frias: Pilot
Jon Donald: Copilot (Erkunder)
Ricardo Thomas: Copilot (Erkunder)
Sally Herenz: KommOffizier
Dr. Singru Mokry: Chefarzt
Charles Mnomo: Chefbiologe
Ines Braun: Biologe
Michaela Brauer: Pilotschüler (Kadett) + Bio-Assistent
Tulio Andres: Techniker / Computerspezialist
Elfrau Takashi: Koch

Auftrag:
Knotenpassage S 93/163/198/ d1t1r3 nach S 261/2/1012 Suche nach einem Planeten für eine Basis im Zielsektor
Rückkehr ohne Sprung; auf dem Weg Kartografierung und Ersterkundungen

o4.05.2300 TG: planmäßige Knotenpassage
07.05.2300 TG: Ankunft im System Lonestar
o8.05.2300 TG: Lander 1 (Tich, Thomas, Braun, Brauer) landet auf Warén, Entdeckung der Zivilisation

2300 Planeten und Welten

Planeten und Welten – 2300

Im Jahr 2300 kennen die Menschen bereits einige interessante Planeten. Während der Ereignisse auf Warén kommen sie zudem in Kontakt mit nichtstofflichen Wesen; diese leben einer eigenen Sphäre, für mein Verständnis sind sie Vertreter der Anderswelt

Stern: Simon

Simon ist ein Stern der Sol-Klasse mit 7 Planeten.

Stern: Lonestar

Lonestar ist ein Stern der Sol-Klasse mit 1 Planet. Er liegt in einem erdfernen Bereich des Alls in einem sternarmen Gebiet.


Planet: Wöltu

Wöltu ist der dritte Planet im Simon-System. Er ist extrem erdähnlich, nicht nur in Sachen Größe und Oberflächenbeschaffenheit, sogar die Biosphäre ist völlig erdkompatibel. Die Erklärung finden die Menschen erst später innerhalb des Zyklus.
Wöltu wurde de facto zweimal von den Menschen entdeckt. Das erste Mal strandete hier die OOS 15-5 Tristan nach einem Raumknotensprung, der nicht wie erwartet ablief, sondern die Besatzung in einen Raumsektor mit schnellerem Zeitlauf brachte. Die Menschen lassen sich auf „World two“ nieder. Viele Jahrhunderte später – auf der Erde sind nicht einmal 10 Jahre vergangen – erreicht die OOS 16-19 Emanuel des Planeten.


Planet: Warén

Warén ist der einzige Planet von Lonestar, die Menschen entdeckten ihn 2300 TG. Sie fanden dort eine kleine aber stark strukturierte Gesellschaft vor. Die Bewohner nennen sich selbst Kara; sie sind extrem menschenähnlich und leben in Symbiose mit nichtstofflichen Wesen, die sie „Wahre Herrscher“ nennen. (Mehr dazu in der Erzählung „Sabotage“.)


Welten: Anderswelt

„Anderswelt“ ist ein Name, den ich für dieses Lexikon benutze; mangels Kontaktes zwischen den Sphären gibt es keinen „legitimen“ Namen. Gemeint ist eine aus unserer Sicht immaterielle Sphäre, in der sich aber komplexe Strukturen wie in den uns zugänglichen 3+1 Dimensionen gebildet haben. Ob es sich dabei um Strukturen in anderen Dimensionen unseres Weltalls (das laut Stringtheorie ja 10 Dimensionen hat) handelt oder um ein am selben Ort des Multiversums wie wir existierendes Universum – ich weiß es nicht. Ich tendiere allerdings zu ersterem, denn das würde dazu passen, dass die beiden Welten nicht so klar getrennt sind, wie ihre Vertreter gemeinhin gern annehmen. Und um bei der Wahrheit zu bleiben: Wahrscheinlich gibt es in der Warén-Welt nicht nur eine Anderswelt …

Auch in der „Anderswelt“ gibt es eine erkleckliche Anzahl von Strukturen, die man in einfachster Näherung als Sternen- und Planetensysteme bezeichnen könnte. Wie hier hat sich dort auch Leben entwickelt und es gibt zivilisationsbildend-intelligente Spezies.

Eine Gruppe von Ereignissen, die insbesondere in „Tote Helden“ eine Rolle spielen, werden von den Ger, einer Anderswelt-Spezies ausgelöst: Bei einigen Aktionen, bei denen die Ger unsere Welt erkunden (die sie „Anderer Raum“ nennen), kommt zu Wechselwirkungen mit Körpern hier. So gehen die rätselhaften Ereignisse auf Antipluto, die „Marsmühle“ und auch der Tod von Katharina Brauer auf ihr Konto.

Auf Warén gibt es eine symbiotische Zivilisation zwischen den menschengleichen Kara und einer Spezies, die die Kara Wahre Herrscher nennen. Diese ist aus unserer Sicht nichtstofflich. Sie lebt – anders als die Ger – allerdings nicht in einer weitgehend unabhängigen Anderswelt, es wirkt vielmehr so, als wären die Wahren Herrscher einst aus ihrer Sphäre in unsere gereist und hier gestrandet: Sie sind direkt an die Gegebenheiten Waréns gebunden, aber nur durch ihr Wirken, das sich in „stofflichen Effekten“ manifestiert, erkennbar.

2300 Warén

Warén allgemein – Stand 2300 TG

Warén ist ein Wüstenplanet. Leben gibt es nur in einem Doppel-Talkessel: Zum einen gibt es eine in großen Kuppeln untergebrachte Stadt mit Gärten und Produktionshallen sowie sogenannten Altarhallen, zum anderen leben im Ebene genannten Teil Siedler, die von spärlicher Viehzucht, der Jagd und rudimentären Gartenbau leben.

Stadtbewohner und Siedler sind humanoide Wesen, die sich selbst Kara nennen. Daneben gibt es nichtstoffliche Bewohner Waréns. Auch davon gibt es zwei Gruppen: Die Wahren Herrscher siedeln im Umfeld der Stadt und in den Altarhallen, die Geister leben frei in der Ebene. Zwischen den nichtstofflichen und den humanoiden Bewohnern Waréns existiert eine symbiotische Verbindung.


1 Kara-Tag entspricht 0,857 Erd-Tagen und wird mit 20 Kara-Stunden zu je 10 Zehnteln gerechnet. 1 Kara-Jahr wird in 10 Dekaden a 27 Kara-Tage eingeteilt; astronomisch entspricht es 267,8934 Kara-Tagen, was ein Schaltjahr-System nötig macht.

Der Roman spielt im Jahr 3845 des Friedens (dGF).

Warén konkret: Der Planet
Warén ist ein Wüstenplanet. Es gibt keine Oberflächengewässer, wohl aber wasserführende Bodenschichten und eine geringe Luftfeuchte. Der Planet ist von sich aus unbelebt.

Ein Doppeltalkessel Waréns ist vor sehr langer Zeit besiedelt worden. Die ersten Siedler entstammten einem Volk nichtstofflicher Wesen; sie nutzten dabei eine Energiekuppel, die sich über das Gebiet spannt, als Schutz. Diese Wesen nahmen Modifikationen am anorganischen Material vor, was zu einer speziellen Mineral-Ausstattung und einem veränderten Wasserhaushalt (bis hin zu Quellen innerhalb von Höhlen des umgebenden Gebirges) führte. Später kamen die humanoiden Kara dazu. Jene „terraformten“ den Bereich, indem sie Mutterboden erzeugten und zahlreiche Organismen ansiedelten. Ein Teil davon wurde eine steppen- bis wüstenartige „Wildnis“, ein anderer wird in den sogenannten Gärten kultiviert.

Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich zum einen eine symbiotische Partnerschaft zwischen den beiden Spezies, zum anderen kam es zu einer gesellschaftlichen Aufspaltung. Im Bereich des kleinen Tales des Doppeltalkessels hat sich die Stadt etabliert – große steinerne Kuppelbauten mit Kontakt zu Höhlen, welche grob als Hauptlebensbereich der „Wahren Herrscher“ (nichtstoffliche Wesen) gelten können. Die hier lebenden Kara ernähren sich von dem, was sie in den Gärten anbauen, und pflegen eine spirituell gefärbte Wissenskultur.

Im größeren Tal hat sich eine Kultur von „Siedlern“ gebildet, die vor allem von der Jagd lebt. Auch die kleinen Oasen rund um die Bergquellen werden genutzt. Auch hier gibt es Vertreter der nichtstofflichen Wesen, diese leben allerdings nicht an einem mehr oder weniger gut definierbaren Ort und auch die symbiotische Interaktion dieser „Geister“ mit den Humanoiden ist bei weitem nicht so umfangreich und tiefgreifend.

Durch diese Geschichte wurde auch die Biosphäre des Planeten bestimmt: Sie besteht aus Spezies mit ganz verschiedenen Ursprüngen. Einige gezielt oder unabsichtlich ausgewilderte Arten, die sich dem Warénischen Tages- und Jahreszyklus anpassen konnten, haben vor allem in der Ebene und den Randbereichen der Berge neue Biotope gebildet. Andere Arten können nur in speziellen Anlagen – den Gärten der Stadt, in denen diverse Zyklen simuliert werden – überleben.

2300 Warén: Die Kara

Warén: Die Kara

Die Kara sind eine humanoide Spezies. Sie stammen nicht von Warén. Ihre Herkunft verliert sich in Legenden, klar ist nur noch, dass sich einst Mitglieder einer „Reisende Gruppe“ auf dem Planeten ansiedelten.

Biologisch sind die Kara kaum von den Menschen zu unterscheiden, sie würden bei allen Betrachtungen einzelner körperlicher und physiologischer Merkmale als „Menschen mit grenzwertigen Daten“ durchgehen. Sie wirken etwas robuster und haben gröbere Gesichtszüge.

Der wesentlichste Unterschied besteht auf der mentalen Ebene, die durch die ausgeprägten Psi-Fähigkeiten der Kara bestimmt werden. Konkret heißt das: Zum einen spüren Kara die energetischen Ausstrahlungen sowohl technischer Prozesse als auch die von Lebensvorgängen. Letzteres reicht vom oberflächlichen Erspüren von Empfindungen bis zu telepathischer Kommunikation. Zum anderen nehmen sie auf die gleiche Weise die Wirkungen des Lebens der Wahren Herrscher wahr. Dazu ist allerdings eine gewissen räumliche Nähe nötig, außerdem sind die Signale viel schwächer, so dass sie mit Hilfe von Konstruktionen, die die Kara als „Altare“, Altargegenstände oder andere räumliche Ausstattungen der Altarhallen wahrnehmen, verstärkt werden.

Als „Gegenfähigkeit“ zu der Psi-Sensibilität haben die Kara gelernt, ihre eigenen Ausstrahlungen zu dämpfen oder ganz abzuschirmen.

Die Kara haben ihren Lebensrhythmus der Tageslänge des Planeten angepasst, auch das freie Leben in der Ebene hat sich entsprechend eingestellt. In den Gärten der Stadt (wo auch Tiere gehalten werden) wird allerdings ein künstlicher Rhythmus erzeugt, um die Erträge zu optimieren.

Kara-Gesellschaft
Die Stadt-Gesellschaft der Kara wird regiert vom Ratskreis. Ihm steht der Ka vor, des Weiteren gibt es zwölf Jin’Ka (Räte). Ihnen untergeben sind die Jin (sowas wie Beamte), die für verschiedene Aufgaben- und regionale Bereiche zuständig sind. Die Jin, die sich vor allem um Tempel-Belange (also spirituelle Dinge und die Grund-Schul-Bildung) kümmern, werden auch Hohepriester genannt.

Daneben gibt es eine gewisse spirituell-intellektuelle Struktur. Hier gibt es keine „Spitze“, der oberste Grad, der erreicht werden kann, ist der des Meisters; er bezieht sich vor allem auf die intellektuell-weltliche Seite des Komplexes. Zudem betreuen sie die Meisterschüler (vergleichbar mit unseren Studenten).
Der Rang des Priesters gilt in der Wahrnehmung als darunter liegend, wird aber formal nur dadurch vom Meisterrang unterschieden, dass dessen Mitglieder sich in Theorie und Praxis vor allem um die Pflege und Entwicklung der Beziehung zu den Wahren Herrschern kümmern. Priester sind zudem diejenigen, die sich um die Grundbildung („Grund- bis Realschule“ / Schüler) sowie die höhere Bildung („Gymnasium“ / Tempelschüler) kümmern.
Basis von all dem ist eine Art Grundausbildung, die schon im frühen Kindesalter beginnt. Ein wesentlicher Bestandteil ist der Umgang mit den Wahren Herrschern.

Bei den Siedlern erübrigt sich ob der geringeren Anzahl an Personen ein regelrechtes Führungsgremium. Hier gibt es als weltliches Oberhaupt den Kamo und als geistliches Oberhaupt den Romo. Letzter ist deshalb „nötig“, da der Kontakt zwischen den beiden Spezies dieses Siedlungsraumes nicht so weitreichend und umfassend ist wie in der Stadt.

Kara, die zu den Siedlern wechseln geben in der Regel ihren Rang auf, da er bei den Siedlern keine Bedeutung hat. Siedler können nicht in die Stadt wechseln, da ihnen die Grundausbildung fehlt, die man als Voraussetzung erachtet, dass der Betreffende sich in das symbiotische System der Stadt einfügen kann.

Geschichte: Der Große Frieden
Der Große Frieden bezeichnet die Epoche der gesellschaftlichen Symbiose zwischen Kara und Herrschern. Er begann mit der Großen Verbindung, einem mentalen Zusammenarbeiten der Kara, das die Übersiedlung der Herrscher in ihren für optimierten Bereich ermöglichte. Dieser Moment kennzeichnet den Beginn einer neuen Zeitrechnung, die nach Warén-Jahren. zählt und mit „des Friedens“ gekennzeichnet wird.

2300 Warén: Herrscher und Geister

Warén: Herrscher und Geister

Lange bevor die ersten Kara nach Warén kamen, siedelten sich auf Warén bereits nichtstoffliche Wesen an. Sie leben de facto in einer Überschneidung der Anderswelt und unserer. Stoffliche Gegebenheiten und Vorgänge wirken sich auf sie aus, weshalb es beim Eintreffen der ersten Kara zu Abwehrreaktionen gegen die neuen Nachbarn kam. In dem Prozess der gegenseitigen Tolerierung bis hin zum Ausprägen der symbiotischen Verwebung der beiden Lebensformen, kam es zu einer Spaltung: Die im direkten Siedlungsbereich der Kara bleibenden Wesen wurden von diesen weiterhin als „Wahren Herrscher“ bezeichnet, während die Wesen der Gruppe, die sich in der Ebene niederließ, von den kurz nach ihnen dort eintreffenden Kara (den Siedlern) „Geister“ genannt wurden. Anders als zwischen den Stadt-Kara und den „Wahren Herrschern“ entwickelte sich keine symbiotische Beziehung zwischen den beiden in der Ebene lebenden Gruppe, es blieb bei einem eher losen Kontakt.

2300 Personen

Personen, die im Roman „Warén“ mitspielen (2300 TG / 3845 dGF)

Zu den handelnden Personen gehören sowohl Menschen als auch Waréner.

Hauptpersonen

Menschen:
Ines Braun: Biologe
Michaela Brauer: Pilotschüler (Kadett) + Bio-Assistent
Ricardo Thomas: Copilot (Erkunder)
Jon Donald: Copilot (Erkunder)
Stanislaw Tich: Erster Offizier (Planetologe = Chef Team Erkundung)
Waréner / Kara:
Sona: Ka = Oberster des Ratskreises der Stadt (also praktisch das Stadtoberhaupt)
Reono: Jin’Ka = Mitglied des Ratskreises
Lantrt: Jin’Ka = Mitglied des Ratskreises
Toteymon: Jin’Ka = Mitglied des Ratskreises
Quilitaia: Jin’Ka = Mitglied des Ratskreises
Ojinaa: Lantrts Lebenspartnerin, Tempel-Schülerin
Gwina: Meister
Gwann: Gwinas Schüler
Jamnoi’Raa: Kamo = Weltliches Oberhaupt der Siedler
Waa’An’Tona: Romo = Geistliches Oberhaupt der Siedler
Tnom: Tochter des Kamo
Imnoi: Lebenspartner von Tnom, ehemals Meisterschüler in der Stadt
Waréner / Herrscher:
Aj’Tak

Weitere Personen

Menschen:
William Base: Captain
Richard McRaney: Zweiter Offizier / Sicherheitschef
Gamal Sridhar: Pilot
Mario Frias: Pilot
Sally Herenz: KommOffizier
Dr. Singru Mokry: Chefarzt
Charles Mnomo: Chefbiologe
Tulio Andres: Techniker / Computerspezialist
Elfrau Takashi: Koch
Waréner
Ke’Katl: Ältester der Familie Tl’Kao
Kezal:

2300 Ines Braun

Ines Braun – 2300

Am 4. 10. 2292 wurde eine im All treibende Rettungskapsel gefunden, darin der Körper einer Frau – mehr tot als lebendig. Nicht nur, dass kaum ein Organ noch richtig funktioniert, auch nahezu jeder Knochen ist mehr oder weniger stark geschädigt. Trotzdem gelingt es, die Frau am Leben zu halten und (in einem Krankenhaus in Belfast) peu a peu die Schäden zu heilen. Allerdings war insbesondere der Gesichtsschädel so sehr zerstört, dass die Ärzte ihn bei der Rekonstruktion von Grund auf neu gestalten mussten. Da bis dahin nicht herauszufinden war, um wen es sich bei der Frau handelte, hatten sie keine Anhaltspunkte, in welche Richtung dieser Neuaufbau gehen sollte. „Mitteleuropäischer Typus“ war das einzig Klare.
Als die Frau endlich zu sich kam, hatte sie alles vergessen, was Hinweis auf ihre Identität hätte sein können. Auch der Abgleich mit Vermisstendaten und andere Nachforschungen brachten kein Ergebnis. Da ein früher Gehirnscan bei den Worten „Ines“ und „braun“ überproportionale Aktivität anzeigte, wählte sie den Namen „Ines Braun“. Ihr biologisches Alter wurde mit 35 Jahren bestimmt.

Ines Braun begann mit eigenen Nachforschungen. Diese konzentrierten sich rasch auf Berichte und Geschichten aus der Raumfahrt, schließlich bekam sie sogar Zugang zu Berichten der/an die Raumfahrtbehörde. Einige davon verarbeitete sie in eigenen Geschichten. Eine – „Wöltu“ – löste nach der Veröffentlichung heftige Reaktionen aus. Insbesondere warf man Braun vor, das Andenken von Katharina Brauer, die zwischenzeitlich bei einem Unfall ums Leben gekommen war, beschmutzt zu haben.

Auf der Suche nach Identität hatte Braun diverse Tests absolviert, in deren Folge man ihr Fachkenntnisse im Bereich Biologie bescheinigte. Diese vertieft sie in einem Studium. Außerdem absolviert sie eine Grundausbildung zum Piloten. Darauf aufbauend bewarb sie sich bei der Zivilen Einsatzflotte.

Am 4. September 2295 startet sie zusammen mit Jon Donald, Frank Brown und Michaela Brauer zu einem Einsatz der Zivilen Einsatzflotte, bei dem einer Bio-Alarm-Meldung in einer privaten Raumstation nachgegangen werden soll. Sie und Brown werden in der Folge ein Paar. Es dauert allerdings nicht lange, denn schon am 6. Dezember stirbt Brown an den Spätfolgen der Zeitverwerfung am Wöltu-Knoten.

Als das Galaxy-Ship 2 Parzival, Anfang 2300 auf seinen Jungfernflug geht, ist Ines Braun als Biologin an Bord.

o4.10.2292 – In einer im Eberon-Sektor treibenden Rettungskapsel gefunden
o5.10.2292 – Beginn der Behandlungen im Chirurgischen Zentrum in Belfast
28.10.2292 – Erwachen aus dem Heilkoma
11.12.2292 – Ines Braun verlässt die Klinik. In den Einwohnerunterlagen wird ihr biologisches Alter mit 35 Jahren vermerkt. Sie zieht nach Deutschland.
o6.o1.2293 – Braun nimmt eine Hilfsstelle bei Lothar Wiesner an, der als Gärtner arbeitet.
o2.o4.2293 – Braun verarbeitet zum ersten Mal Gelesenes in einem eigenen Text; wenn auch vorerst nur in ihrem Tagebuch („Jadwiga Podlasinska“)
o9.o4.2293 – Lothar Wiesner stirbt. Braun nimmt keinen neuen Job, an sondern intensiviert ihre Nachforschungen.
30.o4.2293 – Braun erwirbt nach zahlreichen Wissenstests die Studienreife.
oo.o5.2293 – Braun schreibt sich an der Uni München als Gasthörer für den Studiengang Terra-Forming ein und beginnt, kleinere Texte zu schreiben; Braun konzentriert ihre Nachforschungen auf Inéz Cartena und Katharina Brauer
27.o5.2293 – Braun schreibt die Geschichte „Tatjana“ über Brauer und Cartena in ihr Tagebuch
o2.o6.2293 – Braun zieht nach München, um dort zu studieren. 15.o6.2293 – Sie lernt Alexander Malki kennen, die beide werden rasch ein Paar.
25.08.2293 – Beginn Biologiestudium (Fernstudium)
oo.o9.2293 – Braun zieht zu Malki; sie beginnt, für ihn zu texten.
o8.10.2293 – Buch mit Brauns Gedichten erscheint.
ab o1.2294 – Braun beginnt, an „Wöltu“ zu arbeiten
o8.o7.2294 – „Wöltu“ erscheint als Buch und löst heftige Reaktionen aus.
oo.o6.2295 – Brauer erlangt Pilotenpass zweiter Ordnung (Standard-Flugzeuge und Raumboote)
14.o7.2295 – Bewerbung bei Ziviler Einsatzflotte. In der Folge trennen sich Braun und Malki.
o4.o9.2295 – Start zu einem Einsatz der Zivilen Einsatzflotte (Bio-Alarm), zusammen mit Michaela Brauer, Frank Brown, Jon Donald. Sie beginnt eine Beziehung mit Frank Brown
o8.10.2295 – Rückkehr vom Einsatz (Bio-Alarm hat sich nicht bestätigt)
o6.12.2295 – Frank Brown stirbt

19.o1.2300 – Die GS 2 Parzival startet zu ihrem Jungfernflug; Ines Braun ist als Biologin an Bord.
o4.05.2300 – GS2: planmäßige Knotenpassage
o8.05.2300 – Lander landet auf Warén; an Bord: Ines Braun, Michaela Brauer, Ricardo Thomas, Stanislaw Tich

2300 Jon Donald

Jon Donald – 2300

Jon Donald wurde 2248 in Kalifornien geboren. Direkt nach Schule begann er seine Ausbildung bei der Zivilen Einsatzflotte (ZE); sein langjähriger Partner hier ist Ricardo Thomas. Beide sind oft auf OOS-Forschungsschiffen in der Crew; offiziell mit polizeilicher Befugnis, de facto agieren sie als Piloten und Erkunder.

Zu den Einsätzen direkt für die ZE gehören der Einsatz bei der Sparik-Krise (2276) sowie 2278 der Einsatz auf Antipluto (bei welchem Jon Donald ohne Ricardo Thomas, dafür mit Katharina Brauer, unterwegs war).

Ende 2283 wählt Katharina Brauer Donald für die Crew der Emanuel aus, wo er als Zweiter Offizier und damit „im Auftrag“ der Zivilen Einsatzflotte als Sicherheitschef mitfliegt.

Danach waren er, Ricardo Thomas und Katharina Brauer (bis zu ihrem Tod am 3.10.2292) bei Einsätzen sowie als Erkunderteam bei Forschungsflügen unterwegs.

Am 4. September 2295 startete er zusammen mit Frank Brown, Ines Braun und Michaela Brauer zu einem Einsatz der Zivilen Einsatzflotte, bei dem einer Bio-Alarm-Meldung in einer privaten Raumstation nachgegangen werden sollte.

Jon Donald ist beim Testflug des Galaxy-Ship 2, der Parzival, 2298/99 als Pilot an Bord. Er bleibt auch in der Crew des Schiffes. Das ist de facto sein Wechsel von der Zivilen Einsatzflotte zur späteren GS-Flotte.


15.o2.2248 – in Kalifornien geboren;
o1.o6.2266 – Schulabschluss
o1.o9.2266 – Beginn Ausbildung: Grundkurs Raumfahrttechnik, Pilotenausbildung; Erweiterungskurs Raumfahrttechnik
29.o8.2271 – Ausbildung: Abschluss Ingenieur, Pilot
o3.o9.2271 – Dienstbeginn bei der Zivilen Einsatzflotte
o5.o2.2272 – Beginn eines Einsatzes auf dem Mars (im Zusammenhang mit der Marsmühle); an Bord als Planetologe: Ricardo Thomas
28.o5.2272 – Ende des Einsatzes auf dem Mars

o2.o1.2276 – Beginn Sparik-Einsatz
15.o6.2276 – Ende Sparik-Einsatz
o1.o9.2276 – Start mit der OOS 15-38 Tatjana
o1.12.2277 – Rückkehr mit der OOS 15-38 Tatjana
o2.o3.2278 – Start zu einem Einsatz mit der Zivilen Einsatzflotte auf der Station Antipluto, im Team mit Katharina Brauer (parallel zum Team Tomasz McMay/Frank Brown)
28.o3.2278 – Rückkehr von Antipluto

30.o1.2284 – Start mit der Emanuel als Pilot (im Auftrag der Raumsicherheit); Kommandant ist Katharina Brauer.
19.o9.2285 – Die Emanuel springt wie geplant durch einen Raumknoten. Im Zielsektor entdecken die Menschen den Planeten Wöltu und dessen Bewohner. Sie werden in die politischen Auseinandersetzungen hineingezogen. Schließlich müssen sie Hals über den Kopf den Planeten verlassen.
o3.o3.2288 TG = o4.o1.2186 Bordzeit – Rücksprung in den erdnahen Raum. Es gibt gesundheitliche Probleme bei der Crew; die Überlebenden gehen in Anabiose, aus der sie erst am 28. Juni 2289 wieder geweckt werden – es wachen allerdings nicht mehr alle auf.
o3.12.2289 TG – Erdankunft der Emanuel

o3.10.2292 – Katharina Brauer stirbt während einer Forschungsreise bei der Explosion ihres Landers. Die Ursache bleibt ungeklärt.

o8.o7.2294 – „Wöltu“ von Ines Braun erscheint als Buch und löst heftige Reaktionen aus.

o4.o9.2295 – Start zu einem Einsatz der Zivilen Einsatzflotte (Bio-Alarm), zusammen mit Michaela Brauer, Ines Braun, Jon Donald
o8.10.2295 – Rückkehr vom Einsatz (Bio-Alarm hat sich nicht bestätigt)
o6.12.2295 – Frank Brown stirbt

o3.o9.2398 – Die GS 2 Parzival startet zu ihrem Testflug; Jon Donald ist als Pilot an Bord.
28.o6.2399 – Rückkehr GS 2 Parzival
19.o1.2300 – Die GS 2 Parzival startet zu ihrem Jungfernflug; Jon Donald ist als Copilot (Erkunder) an Bord.
o4.05.2300 – GS2: planmäßige Knotenpassage
o8.05.2300 – Lander landet auf Warén; an Bord: Ines Braun, Michaela Brauer, Ricardo Thomas, Stanislaw Tich

2300 Michaela Brauer

Michaela Brauer – 2300

Michaela Brauer wurde 2274 geboren, ihr Zwillingsbruder ist Phil Brauer. Die beiden wuchsen vornehmlich bei der Großmutter und ihrem Vater Philip Mikels auf, da die Mutter Katharina Brauer oft auf Raumreisen unterwegs war.

Michaela studiert Biologie und macht eine Pilotenausbildung. Sie arbeitet nebenbei immer wieder in wechselnden Jobs und übernimmt journalistische Aufträge (anfangs kleinere im lokalen Bereich, später auch zu deutlich überregionalen Themen).

Michaela studiert Biologie und macht eine Pilotenausbildung. Sie arbeitet nebenbei immer wieder in wechselnden Jobs und übernimmt journalistische Aufträge (anfangs kleinere im lokalen Bereich, später auch zu deutlich überregionalen Themen). Am 4. September 2295 startete sie zusammen mit Jon Donald, Frank Brown und Ines Braun zu einem Einsatz der Zivilen Einsatzflotte, bei dem einer Bio-Alarm-Meldung in einer privaten Raumstation nachgegangen werden soll. Sie war sowohl als „Fluglehrling“ als auch als „Reporter“ dabei.

Michaela Brauer beginnt eine Ausbildung in Astronavigation und Raumfahrttechnik mit dem Ziel, auf einem der neuartigen Schiffe (Galaxy-Ships) als Pilot arbeiten zu können. Ihre praktische Ausbildung beinhaltet, auf der GS2 Parzival als Kadett mitzufliegen. Start ist im Januar 2300.

28.o2.2274 – Geboren in Deutschland.
30.o4 2292 – Schulabschluss
o1.o9.2291 – Studienstart Fernkurs Biologie 1
oo.oo.oooo – diverse Jobs, u. a. kleinere lokal-journalistische Aufträge.
o3.10.2292 – Mutter Katharina Brauer stirbt bei der Explosion ihres Landers
o2.o7.2294 – Ausbildungsbeginn Grundkurs Pilot
o8.o7.2294 – „Wöltu“ von Ines Braun erscheint als Buch und löst heftige Reaktionen aus.
30.o7.2294 – Abschluss Biologie 1
28.o2.2295 – Pilotenpass Stufe 2 (Raumboote und Standardflugzeuge)
28.o3.2295 – Ausbildungsbeginn Navigation und Grundkurs Raumfahrttechnik
o4.o9.2295 – Start zu einem Einsatz der Zivilen Einsatzflotte (Bio-Alarm), zusammen mit Ines Braun, Frank Brown, Jon Donald.
o8.10.2295 – Rückkehr vom Einsatz (Bio-Alarm)
o6.12.2295 – Frank Brown stirbt

29.o4.2297 – Abschluss Navigation und Grundkurs Raumfahrttechnik

29.10.2297 – Beginn Spezialkurse „Crew Galaxy-Ships“ (Navigation, Grundkurse Technik, Steuerung Schiff und Boote) sowie Aufbau-Kurse in Biologie (insbesondere Exo-Biologie und Terraforming) / Praxiserfahrungen sammelt sie bei Routine-Einsätzen der Raumsicherheit und der Raumflotte
o4.o1.2299 – Offizielle Gründung der GS-Akademie, Brauer gehört zu den ersten Studenten (formal beginnt sie mit dem vorletzten Semester, die schon erreichten Abschlüsse werden angerechnet)

19.o1.2300 – Die GS 2 Parzival startet zu ihrem Jungfernflug; Michaela Brauer ist als Kadett an Bord.
o4.05.2300 – GS2: planmäßige Knotenpassage
o8.05.2300 – Lander landet auf Warén; an Bord: Ines Braun, Michaela Brauer, Ricardo Thomas, Stanislaw Tich

2300 Ricardo Thomas

Ricardo Thomas – 2300

Ricardo Thomas wurde 2249 auf Kuba geboren. Nach einem Studium der Planetologie wechselte er zur Zivilen Einsatzflotte; sein langjähriger Partner hier ist Jon Donald. Beide sind oft auf OOS-Forschungsschiffen in der Crew; offiziell mit polizeilicher Befugnis, de facto agieren sie als Piloten und Erkunder.

Zu seinen spektakulären Einsätzen direkt für die ZE gehört der Einsatz bei der Sparik-Krise 2276.

Im Dezember 2277 verunfallt er bei einem Erkundereinsatz (Flug 2 der OOS 16-38 Tatjana) schwer. Die Heilung und anschließende Rehabilitationsphase zwingt ihn zu einer Flugpause, die erst im April 2278 beendet ist.

Ende 2283 wählt Katharina Brauer Ricardo Thomas für die Crew der Emanuel aus, wo er als Pilot mitfliegt; zugleich gehört er – zumindest pro forma – zum Planetologen-Team (das allerdings nur aus ihm und dem Chefplanetologen Stanislaw Tich besteht).
26.o5.2249 – auf Kuba geboren
o3.o6.2267 – Schulabschluss
28.o8.2266 – Beginn Studium: Planetologie
o5.o2.2272 – Beginn Praktikum: Einsatz auf dem Mars (im Zusammenhang mit der Marsmühle); Pilot an Bord: Jon Donald
28.o5.2272 – Ende des Praktikums auf dem Mars
29.o8.2272 – Studium Abschluss Planetologe
o1.o9.2271 – Dienstbeginn bei der Zivilen Einsatzflotte; parallel Pilotenausbildung

oo.o2.2275 – Prüfungen zum Pilotenschein

o2.o1.2276 – Beginn Sparik-Einsatz
15.o6.2276 – Ende Sparik-Einsatz
o1.o9.2276 – Start mit der OOS 15-38 Tatjana
o8.o8.2277 – OOS 15-38 Tatjana; Unfall bei einer Erkundungsmission, schwer verletzt, Reha-Status bis nach Flug-Ende
o1.12.2277 – Rückkehr mit der OOS 15-38 Tatjana
30.o4.2278 – Reha-Phase (nach dem Unfall) beendet

30.o1.2284 – Start mit der Emanuel als Pilot und Planetologe, zudem „im Auftrag“ der Raumsicherheit
30.o1.2284 – Start mit der Emanuel als Pilot (im Auftrag der Raumsicherheit); Kommandant ist Katharina Brauer.
19.o9.2285 – Die Emanuel springt wie geplant durch einen Raumknoten. Im Zielsektor entdecken die Menschen den Planeten Wöltu und dessen Bewohner. Sie werden in die politischen Auseinandersetzungen hineingezogen. Schließlich müssen sie Hals über den Kopf den Planeten verlassen.
o3.o3.2288 TG = o4.o1.2186 Bordzeit – Rücksprung in den erdnahen Raum. Es gibt gesundheitliche Probleme bei der Crew; die Überlebenden gehen in Anabiose, aus der sie erst am 28. Juni 2289 wieder geweckt werden – es wachen allerdings nicht mehr alle auf.
o3.12.2289 TG – Erdankunft der Emanuel

o3.10.2292 – Katharina Brauer stirbt während einer Forschungsreise bei der Explosion ihres Landers. Die Ursache bleibt ungeklärt.

o8.o7.2294 – „Wöltu“ von Ines Braun erscheint als Buch und löst heftige Reaktionen aus.

o6.12.2295 – Frank Brown stirbt

o3.o9.2298 – Die GS 2 Parzival startet zu ihrem Testflug; Ricardo Thomas ist als Pilot an Bord.
28.o6.2299 – Rückkehr GS 2 Parzival

19.o1.2300 – Die GS 2 Parzival startet zu ihrem Jungfernflug; Ricardo Thomas ist als Copilot und Erkunder an Bord.
o4.05.2300 – GS2: planmäßige Knotenpassage
o8.05.2300 – Lander 1 landet auf Warén; an Bord: Ines Braun, Michaela Brauer, Ricardo Thomas, Stanislaw Tich

2300 Stanislaw Tich

Stanislaw Tich – 2300

Stanislaw Tich wurde am 1. 5. 2248 in Polen geboren. Er ist studierter Planetologe und verfügt über eine Pilotenlizenz für Boote (das heißt u. a. für die Lander, die auf Schiffen mitgeführt werden).
Ende 2283 wählt Katharina Brauer ihn aufgrund seines Leumunds für die Crew der Emanuel aus, wo er als Chefplanetologe und damit als „Chef Erkundung“ mitfliegt. In dieser Eigenschaft ist er 2285 bei den Ereignissen rund um Wöltu dabei.

Er ist als Erster Offizier beim Testflug der GS2 Parzival dabei. Beim Jungfernflug der GS 2 (Start 19. 1. 2300) fliegt Tich als Erster Offizier mit. Er ist außerdem Chefplanetologe und zugleich als Chef der Erkunder. Er gehört zum ersten Trupp, der auf Warén landet.

2300 William Base

William Base – 2300

William Base wurde am 25. 8. 2246 in Großbritannien geboren. Er ist studierter Planetologe, OOS-Pilot (darf also Schiffe fliegen) und verfügt über den Kommandobrief der Raumflotte.
Ende 2283 akzeptiert Katharina Brauer den Vorschlag der Flottenleitung, ihn als Ersten Offizier für die Crew der Emanuel einzusetzen. In dieser Eigenschaft ist er 2285 bei den Ereignissen rund um Wöltu dabei.

Er ist als Captain beim Testflug der GS2 Parzival dabei. Auch beim Jungfernflug der GS 2 (Start 19. 1. 2300) ist Base Captain.

2300 Ka Sona

Ka Sona – 3845 dGF / 2300 TG

Das zur Zeit des Romanes (Warén-Jahr 3845 des Großen Friedens) amtierende Oberhaupt des Ratskreises (geboren im Jahr 3747 des Großen Friedens) stammt aus einer durchschnittlichen Familie. Seine Vorgängerin – Ka Oclo – hatte sich 3809 dGF überraschend für den politisch wenig etablierten, aber als sehr intelligent geltenden Priester Sona entschieden. Dieser nahm von Anfang an sein Amt im ursprünglich gedachten Sinne wahr: Als Oberster Hüter der Hallen versteht er sich zum einen als Haupt-Mittler zwischen Kara und Wahren Herrschern, zum anderen legt das Wohl von Kara und Herrschern als Maßstab seiner Entscheidungen an. Allerdings hat er dabei nie eine gewisse politische Naivität abgelegt, so dass er oft von den Vertretern der Alten Familien manipuliert wird.

2300 Jin’Ka Reono

Jin’Ka Reono – 3845 dGF / 2300 TG

Reono stammt aus der traditionell mächtigen Familie Tl’Kao. Er wurde im Jahre 3740 des Großen Friedens geboren und 3779 von Ka Tinaa zum Jin’Ka berufen. Bei der letzten Wahl des Ka (am Ende der Amtszeit von Ka Oclo) war er überraschend übergangen worden, seitdem arbeitet er darauf hin, den aktuellen Obersten Rat – Ka Sona – abzulösen. Er ist ungebunden und kinderlos. Letzteres bringt ihn auch in Sachen Ältesten-Nachfolge innerhalb der Familie in Schwierigkeiten. Üblicherweise wird das Amt an den ältesten Sohn vererbt, wenn er aber kinderlos bleibt, kann er diesen „Auftrag“ nicht erfüllen. Dann kann der Amtsinhaber auch jemand anderen berufen, da – formal – die Ernennung ausschlagend ist. Erschwerend kommt hinzu, dass sein Vater einen außerehelichen zweiten Sohn (Jin’Ka Toteymon) hat, der deutlich jünger als Reono ist und deshalb die Erbfolge noch sichern könnte.

2300 Jin’Ka Lantrt

Jin’Ka Lantrt – 3845 dGF / 2300 TG

Lantrt wurde im Jahr 3774 des Großen Friedens in eine Familie von Tempelarbeitern hineingeboren; er ist der erste von ihnen, der den Grad des Jin erreicht hat. Wegen seiner Fähigkeiten und seines Engagements war er 3803 dGF trotz seiner Jugend von Ka Oclo (Sonas Vorgängerin) überraschend in den Ratskreis berufen worden, wo er in der Regel gegen die Sichten und Pläne der konservativen Jin’Ka argumentiert. Insbesondere hat er im Blick, dass die Trennung des Volkes der Kara in Stadt-Kara und Siedler gelockert werden muss, um den bevorstehenden Problemen gemeinsam begegnen zu können.

2300 Meister Gwina

Meister Gwina – 3845 dGF / 2300 TG

Gwina stammt aus einer mittleren Familie, die meisten davon waren bzw. sind Arbeiter (in den Gärten und Werkstätten) oder haben untere Ränge in der Tempel-Hierarchie erreicht. Gwina – Jahrgang 3736 dGF – schaffte es als erster bis zum Meister, was eher seiner Beharrlichkeit als seinem Talent zuzuschreiben ist. So entgeht ihm beispielsweise völlig, dass sein jüngster Schüler, Gwann, psi-blind ist.

2300 Imnoi

Imnoi – 3845 dGF / 2300 TG

Imnoi entstammt einer Alten Familie, die jedoch an Einfluss verloren hat. Er ist deren letzter Nachkomme. Er wurde 3811 dGF geboren und wuchs in der Stadt auf, wurde dort Meisterschüler. Kurz vor Ende seiner Ausbildung siedelte er jedoch in die Ebene über; seine Beziehung zu Tnom, der Tochter des Kamo spielte dabei eine maßgebliche Rolle. Wegen seiner Ausbildung ist es Imnoi gestattet, die Stadt jederzeit aufzusuchen.

2300 Aj’Tak

Aj’Tak – 3845 dGF / 2300 TG

Das Wesen, das in Ines Brauns Bewusstsein als männlich erscheint und sich mit dem Namen Aj’Tak realisiert, gehört zur Spezies der Wahren Herrscher. Diese sind nichtstoffliche Wesen aus der Anderswelt, die vor sehr langer Zeit auf Warén strandeten und nach Ankunft der Kara, die auf Warén siedeln wollten, mit denen eine symbiotische Gesellschaft gründeten. Kontakte zwischen Kara (und Menschen) und Herrschern erfolgen in der „Zwischensphäre“.

2300 Zeitleiste Erde

Zeitleiste Erde, Stand 2300

2. Hälfte des 21. Jahrhunderts
Gründung der International Space Organisation (ISO). Es entwickelt sich eine echte ISO-Flotte.

2174
Prototyp eines Out-of-Orbit-Bootes wird von der ISO gestartet. Der Antrieb/das Schiff heißt allerdings noch nicht so.

2181
Der Begriff „Out of Orbit“ für das neue Antriebssystem etabliert sich.

7. Mai 2195
Der Mars wird als unabhängig deklariert.
Das Erdparlament wird umstrukturiert; ihm wird eigenes Militär unterstellt, eine eigene Polizei sowie eine Raumflotte. Letztere besteht de facto aus der Flotte der ISO.

Jahresmitte 2208
Baubeginn für das erste Serien-Schiff der OO-Klasse; systematischer Name: OOS 1-1

2209
OOS 1-2 wird gebaut, Start Jahresmitte

2210
OOS 1-3 wird gebaut, Start Jahresmitte

2213
Modifiziertes Schiff (OOS 2-1) wird gebaut, Start Jahresmitte
Raumflotte der Erde wird zur Vereinigten Raumflotte von Erde und Mars umgewandelt. Hauptquartier auf der Erde

Mai 2219
OOS 3-7 havariert. Einzige Überlebende: Jadwiga Podlasinska

26. 5. 2236
Philip Mikels wird in Florida geboren. Er wird später als Darsteller in der Serie „Einsatzflotte Raumsicherheit“ berühmt werden.

21. 9. 2253
Katharina Brauer wird in Dresden geboren.

2261
Die Existenz von Raumknoten wird bewiesen

2268
Die Raumstation London wird durch die Raumstation Santiago ersetzt

2268
Das Projekt der Kette wird aufgegeben.

2270
Erste erfolgreiche Durchquerung eines Raumknotens mit einer unbemannten Sonde

1. 9. 2271
Katharina Brauer beginnt in München ein Biologie-Studium

1. 10. 2272
Pilotfilm zu „Einsatzflotte Raumsicherheit“ geht auf Sendung

2273
Es wird zum letzten Mal das Phänomen der Marsmühle beobachtet. Opfer des letzten Auftretens sind Pilot Johannes Eigen und die beiden Passagiere Manfred Klatow und Erina Sanjakowa.

2274
Philip Mikels ist mit einer Konzertournee unterwegs. Dabei trifft er auf Katharina Brauer.

28. 2. 2275
Michaela und Phil Brauer (Kinder von Philip Mikels und Katharina Brauer) werden geboren.

27. 3. 2275
Episode „14 Sekunden“ der Serie „Einsatzflotte Raumsicherheit“ geht auf Sendung. Sie erzählt – ausnahmsweise – einen realen Fall im Zusammenhang mit der Marsmühle nach.

Juni/Juli 2275
Auf der Biostation Sparik verlieren die Menschen zunehmend die Kontrolle: Immer öfter kommt es zu immer schwereren Zwischenfällen, die – so stellt sich heraus – durch eine Gruppe von Wesen hervorgerufen werden, welche im Zusammenhang mit Terra-Forming-Strategien auf Sparik gezüchtet worden waren. Die Übergriffe der Wesen beziehen sich schließlich sogar auf Schiffe in der Umgebung der Station.

15. 7. 2275
Die Zivile Einsatzflotte erklärt Sparik zum Krisengebiet. Während die Menschen versuchen, die „Monster“ unter Kontrolle zu bringen, weiten diese ihren Aktionsradius aus und re/agieren immer heftiger.
Tomasz McMay und Frank Brown fliegen die erste Aktion, bei der sie Professor Kerin und sein Team von der Station holen.

Ende November 2275
Letzte Episode der Serie „Einsatzflotte Raumsicherheit“ geht auf Sendung.

2. 1. 2276
Ricardo Thomas und Jon Donald werden zu den Sparik-Kämpfen beordert.

28. 2. 2276
Katharina Brauer beendet ihr Studium und bewirbt sich bei der Raumflotte um eine Pilotenausbildung.

1. 3. 2276
Die unbemannte Station Antipluto hört auf, Daten zu senden.

23. 3. 2276
Ein Einsatzteam fliegt zu Antipluto, kann die Ursache des Sendeausfalls aber nicht klären und kehrt zurück.

5. 4. 2276
Katharina Brauer ist für den Sparik-Einsatz rekrutiert worden. Sie gehört zu einem Team, dass eine neue Waffe gegen die „Monster“ einsetzen soll. Diesem Team gehören außerdem die Biologin Professor Evelyn Engel, sowie Ricardo Thomas, Jon Donald, Tomasz McMay und Frank Brown an.

v April bis Juni 2276
Die beiden durch die Biologen verstärkten Teams unternehmen die maßgeblichen Attacken gegen die „Monster“ von Sparik; später wird diese Phase als „Endkampf“ bezeichnet werden. Es schließt sich eine lange Quarantäne an. Evelyn Engel stirbt in dieser Zeit an einer Infektion.

30. 6. 2276
Offizielles Ende der Sparik-Krise. An diesem Tag kehren die letzten beiden Teams (McMay und Brauer sowie Brown) zur Erde zurück.

Juli 2276
Ein Einsatzteam fliegt zu Antipluto, kann die Ursache des Sendeausfalls aber nicht klären. Es ersetzt die ausgefallenen Sender durch neue. Zurück bleibt eine Zwei-Mann-Besatzung als Wachmannschaft“

7. 7. 2276
Katharina Brauer beginnt eine Grundausbildung als OOS-Pilot; Schulung durch die Zivile Einsatzflotte

13. 1. 2278
Katharina Brauer beendet die Grundausbildung als OOS-Pilot

3. 2. 2278
Ein Boot der Zivilen Einsatzflotte erreicht Antipluto, um die Wachmannschaft abzulösen. Bereits das Andocken wird nicht mehr bestätigt – die Stationssender sind erneut ausgefallen und auch das Boot antwortet nicht.

Februar 2278
Drei weitere ZV-Teams verschwinden im Moment der Ankunft bei Antipluto.

2. 3. 2278
Tomasz McMay und Frank Brown sowie Jon Donald und Katharina Brauer starten nach Antipluto.

28. 3. 2278
Tomasz McMay und Frank Brown sowie Jon Donald und Katharina Brauer kommen von Antipluto zurück.

30. 7. 2279
OOS 15-38 Tatjana startet zu ihrem 4. Flug. Mit an Bord: Katharina Brauer (Copilot) und Inéz Cartena (Ärztin).

28. 1. 2280
OOS 15-38 Tatjana passiert wie geplant einen Raumknoten, erreicht aber nicht das geplante Zielgebiet. Nach dem Sprung gibt es nur vier Überlebende an Bord. Das Schiff muss sich durch ein dichtes Asteroidenfeld „kämpfen“. An Bord vergehen in dieser Zeit nur etwa 6 Monate.

3. 10. 2281
OOS 15-38 Tatjana passiert einen Raumknoten, der das Schiff in erdnahen Raum bringt (Bordzeit laut interner Uhr = 6. 8. 2280); einzige Überlebende: Katharina Brauer und Inéz Cartena.

2. 4. 2281
OOS 15-39 Vulkan startet zu einer Raumsprungmission. Geplante Rückkehr 30.9.2283; die Besatzung soll dann die OOS 16-19 Emanuel übernehmen.

13. 5. 2283
OOS 15-39 Vulkan macht einen ungeplanten Sprung (an einem unerkannten Knoten) und verspätet sich deshalb in der Rückkehr erheblich.

30. 1. 2284
OOS 16-19 Emanuel startet zu einer Raumsprungmission. Kommandant: Katharina Brauer.
15. 3. 2285
OOS 15-39 Vulkan kommt verspätet nach Hause; Bordzeit laut interner Uhr = 14. 5. 2284.

19. 7. 2285
OOS 16-19 Emanuel unternimmt den geplanten Raumknotensprung. Die Besatzung ist dabei in Anabiose. Nach dem Sprung entsprechen TG- und Bordzeit einander immer weniger.

2287
Die Besatzung der OOS 16-19 Emanuel entdeckt die Zivilisation auf Wöltu (= Simon3): Bordzeit der Entdeckung: 25.9.2285.

3. 3. 2288
Die OOS 16-19 Emanuel unternimmt Raumknotensprung zurück nach Hause (Bordzeit: 4.1.2286). Danach stellen sich gesundheitliche Probleme bei vielen Besatzungsmitgliedern ein; alle gehen in Anabiose, um die Ausbreitung der Zeitfrakturen in den Körpern zu verlangsamen.

28. 6. 2289
Die Besatzung der OOS 16-19 Emanuel wird aus der Anabiose geweckt. Einige (u. a. Inéz Cartena und Frantisek Skoda) sind tot, andere (u. a. Lothar Wiesner) verletzt. (Bordzeit: 19.4. 2287)

3. 12. 2289
Ankunft OOS 16-19 Emanuel im Erdraum. Das Schiff wird wegen der Zeitfraktur-Schäden verschrottet.

2291
Das Prinzip für den später so genannten GS-Antrieb wird entdeckt.

4. 10. 2292
In einer im Eberon-Sektor treibenden Rettungskapsel wird eine stark verletzte Frau gefunden. Sie wird im Chirurgischen Zentrum in Belfast zusammengeflickt und verlässt am 11. 12. 2292 die Klinik als Ines Braun.
30. 10. 2292
Bei einer Erkundermission mit der OOS 16-18 kommt Katharina Brauer bei der Explosion eines Landers ums Leben. Die Ursache für die Explosion bliebt unklar.

2293
Das erste Boot mit GS-Antrieb wird vom 15. 3. bis 1. 11. erfolgreich getestet.

2294
Das erste Schiff mit GS-Antrieb startet am 1. 3. 2294 zum Langstreckentest. Es bekommt die Typbezeichnung Galaxy-Ship 1. 20 Mann sind an Bord. Rückkehr: 29. 6. 2296. Die Maximalgeschwindigkeit wurde nicht erreicht. Antrieb wird danach überarbeitet.

9. 4. 2294
Lothar Wiesner stirbt.

8. 7. 2294
Das Buch „Wöltu“ von Ines Braun erscheint und löst heftige Reaktionen aus.

4. 9. 2295
Start zu einem Einsatz der Zivilen Einsatzflotte (Bio-Alarm) Team: Michaela Brauer, Frank Brown, Jon Donald und erstmals im Dienst der Raumflotte Ines Braun.

6. 12. 2295
Frank Brown stirbt.

2297
3. 4. 2297 bis 30. 6. 2298 zweiter Test der verbesserten GS1.

2298
3. 8. 2298 bis 10. 12. 2299 erster regulärer Flug der GS1, die jetzt unter dem Namen „Hope“ fliegt. Besatzung: 50 Mann
321. 9. 2298 bis 27. 6. 2299 Testflug der GS2 mit 15 Mann.

29. 1. 2300
GS 2 „Parzival“ startet zum ersten regulären Flug
o4.o5.2300 TG: planmäßige Knotenpassage
o8.o5.2300 TG: erstes Erkunderteam (Braun, Thomas, Brauer, Tich) landet auf Warén

2300 Zeitleiste Warén

Zeitleiste Warén – Stand 2300 TG / 3845 dGF
Die Zeitrechnung auf Warén bezieht sich auf ein Ereignis, das „Der große Frieden“ genannt wird. Markiert wird das durch den Zusatz „des Friedens“ (hier als „dGF“ abgekürzt).

Vorgeschichte
Von einer als „Reisende Gruppe“ in die Legenden Waréns eingegangenen Raumfahrergruppe siedeln sich einige auf dem Wüstenplaneten Warén an. Die Kara, wie sie sich nennen, sind technisch gut dafür gerüstet. Allerdings stoßen sie auf unerwartete Schwierigkeiten, die von bereits vor ihnen hier angekommen Wesen verursacht werden. Letztlich können sich die Kara und diese nichtstofflichen Wesen – von den Kara als „Wahre Herrscher Warén“ bezeichnet – arrangieren.

3 vor dem Frieden = ca. 122 v.Chr. TG
Das Zusammenleben der Kara und der Herrscher gestaltete sich trotz allem immer etwas schwierig, da sich die Lebensräume überschnitten und die Spezies ungewollt in die Quere kamen. Deshalb wurde in diesem Jahr ein Projekt begonnen, den Herrschern einen speziell für sie ausgestatten Lebensraum in der Nachbarschaft der Kara zu schaffen.

Der Große Frieden ca. 120 v.Chr. TG
Das Projekt wurde durch die Umsiedlung der Wahren Herrscher in ihren neuen Bereich abgeschlossen. Um diesen Akt zu unterstützen, traten die Kara und die Herrscher in eine gemeinsame „Große Verbindung“ (Zusammenwirken auf mentaler/Psi-Ebene) ein. Dieser Tag galt fortan an Tag 0 der Zeitrechnung des Großen Friedens.

um 1000 des Friedens = ca. 5010 TG
Von den Tieren und Pflanze, die die Kara einst mitgebracht hatten, sind so viele Arten spontan ausgewildert, dass sich im Bereich außerhalb der Kara-Stadt – in der Ebene – ein einfaches Biosystem entwickelt hat. Es ist jedoch reich genug, dass einige der Wahren Herrscher ihren zugewiesenen Lebensraum verlassen und sich in der Ebene ansiedeln. Sie können von der Lebensenergie (insbesondere den energetischen Ausstrahlungen der Tiere) leben, nehmen andererseits auf die Geologie der Bergeränder dergestalt Einfluss, dass vermehrt Wasser zu Tage tritt, was seinerseits die Entwicklung der Biosphäre fördert.

um 1800 dGF = ca. 1013 TG
Nachdem die Kara – vor allem die, die in den Erzhöhlen am Rande der Ebene arbeiten –bereits ab und an Jagd auf wilde Tiere in der Ebene gemacht und dort auch nach neuen Nutzpflanzen gesucht hatte, lassen sich einige Kara in der Ebene nieder. Diese Siedlungen finden rasch ein wenig Zulauf durch Stadtbewohner, die mit der dort notwendigen starken Gedanken- und Gefühlskontrolle Schwierigkeiten haben. Zwar gibt es auch in der Ebene Psi-Kontakte zu der anderen Spezies, aber Siedler und „Geister“ agieren weitgehend getrennt voneinander.

2520/21 dGF = ca. 1466 TG
Eine Dürre 2320, die für einen Einbruch des Nahrungsangebotes in der Ebene gesorgt hatte, hatte viele Siedler in die Stadt zurückgetrieben. Diese hatten natürlich keine so strenge mentale Ausbildung erfahren wie die Stadt-Kara. Diese empfanden die Gegenwart so vieler „lauter Gedanken“ als lästig bis extrem störend, vor allem aber hatten die ungebremsten Ausstrahlungen Auswirkungen auf die symbiotischen Wege zwischen Kara und Herrschern, die lebensnotwendigen Branchen wie Gartenbau und Fein-Technik zusammenarbeiteten. Und: Auch einige Geister kehrten in den Stadt-Bereich zurück, was zusätzlich Problem bereitete.
2521 beschloss der Ratskreis der Stadt – und zwar sowohl der der Kara als auch das Pendant auf der Herrscherseite – eine strikte Ausgrenzung der Siedler bzw. Geister aus dem Stadt-Bereich. Nur einzelne Vertreter sollten Zugang bekommen können – wenn ihre mentale Disziplin ausreichen würde und in der Regel auch nur besuchsweise. Ein Aussiedeln aus der Stadt in die Ebene bleibt generell möglich.

Über die Arbeiter in den Erzhöhlen wird in dem Beschluss nichts gesagt. Offiziell gehören sie zur Stadt und stammen in der Regel auch von dort, tatsächlich stehen sie meist in engerer Verbindung zu den Siedlern, mit denen sie im Alltag hin und wieder zu tun haben.

In dem Zusammenhang beginnt für die Stadt-Kara auch die Herkunft eine Rolle zu spielen. Zuerst ist es eher ein Modeerscheinung, seine Berechtigung in der Stadt zu leben durch den Familienstammbaum zu rechtfertigen, aber innerhalb von nur zwei, drei Generationen wird diese Abstammung zu so etwas wie einem „Stellungsmerkmal“, wobei man zumindest inoffiziell den „Alten Familien“ – also denen, die ihren Stammbaum am weitesten zurückverfolgen können – eine größere Berechtigung zur Einflussnahme auf die Geschicke der Stadt einräumt.

2527 dGF = ca. 1470 TG
Familienwappen kommen in Mode. Sie beziehen sich auf die Lebensdaten des Familien-Gründers (können Männer oder Frauen sein) und enthalten neben der symbolischen Darstellung, wie viel der Stadt-Kuppeln zu jener Zeit existierten auch Elemente markanter Ereignisse. Dies können ungewöhnliche Wetter- oder Himmelsphänomen sein aber auch Dinge wie z. B. Visionen des Familiengründers, die für gewöhnlich als Botschaft der Wahren Herrscher gedeutet werden.

? – 3780 dGF
Amtszeit von Ka Tinaa. Da er nicht selbst einen Nachfolger bestimmt hatte, bleibt der Posten lange unbesetzt. Einige Ji’Ka spekulieren auf die Rückkehr Tinaas, andere ringen verbissen darum, das Amt für sich selbst oder ein Familienmitglied zu sichern.

3785 – 3809 dGF
Amtszeit von Ka Olco. Sie stirbt 10 Jahre später.

3809 dGF = ca. 2278 TG
Sona übernimmt das Amt des Ka gemäß der Verfügung Oclos.

3845 dGF = ca. 2300 TG
Nach mehreren Jahren mit wenig Wasser und einer drohenden Dürre haben sie sich die Spannungen zwischen Stadt-Kara und Siedlern zugespitzt. In der Stadt intrigieren einige Jin’Ka, um ihre Macht zu erhalten bzw. auszubauen.

11. 7. 3845 dGF = 8. 5. 2300 TG
Die ersten Menschen landen auf Warén.