jons Warén-Welt: Lexikon zu den einzelnen Geschichten
Infos zum Roman „Zweisam oder Die Sache mit Akakor“, 2306

Als die GS 1 Hope nach den in „Am Anfang war der Irrtum“ geschilderten Ereignissen außer Betrieb genommen wurde, wechselte der größte Teil ihrer Besatzung auf die GS 5 Explorer. Captain des Schiffes ist Michaela Brauer. Beim zweiten Flug der GS 5 sind zwei Waréner an Bord. Diese gehören zu einer Gruppe, die ihren Heimatplaneten verlassen hat, um bei den Menschen Wissen zu sammeln. Imnoi und Mit՚Xitlan sind auf Brauers Schiff delegiert worden, weil die Imnoi bereits kennt und der Chefarzt mit der Biologie der Waréner besser vertraut ist als sonst ein Mensch.

jons Warén-Welt: Lexikon zu den einzelnen Geschichten
Infos zum Roman „Zweisam oder Die Sache mit Akakor“, 2306

Als die GS 1 Hope nach den in „Am Anfang war der Irrtum“ geschilderten Ereignissen außer Betrieb genommen wurde, wechselte der größte Teil ihrer Besatzung auf die GS 5 Explorer. Captain des Schiffes ist Michaela Brauer. Beim zweiten Flug der GS 5 sind zwei Waréner an Bord. Diese gehören zu einer Gruppe, die ihren Heimatplaneten verlassen hat, um bei den Menschen Wissen zu sammeln. Imnoi und Mit՚Xitlan sind auf Brauers Schiff delegiert worden, weil die Imnoi bereits kennt und der Chefarzt mit der Biologie der Waréner besser vertraut ist als sonst ein Mensch.

2306 Terranischer Bund

Politische Situation 2306

Zu Beginn des Zyklus besiedeln die Menschen die Erde und den Mars, es gibt außerdem Stationen und planetare Basen. Die Erde ist eine Föderation der Staaten der Erde. Oberstes Gremium ist das Erdparlament. Eine Untergliederung nach Kontinenten gibt es formell nicht. Die Föderationen bestehen aus einzelnen Ländern, welche wiederum eigene Unterstrukturen haben.

Der Mars ist lange Zeit als Externes Erdgebiet behandelt worden, wobei einzelne Regionen einzelnen Ländern zugeordnet waren. Am 7. Mai 2195 wurde der Mars als selbstständig deklariert und hat eine Mars-Föderation als politische Struktur gebildet.

Wirtschaftlich aber auch administrativ und politisch gibt es enge Verbindungen zwischen Erde und Mars. Insbesondere die gemeinsame Raumflotte wirkt wie ein einender Faktor.

Als um 2290 Wöltu entdeckt wirkt, tauchen erste Stimmen auf, die für einen Bund plädieren, der Erde und Mars „nach außen“ hin vertreten soll. Manche halten Wöltu für „außen“, andere würden die Menschen dort Teil des Bundes sein lassen. Beides ist eher theoretischer Natur, da die sehr verschiedenen Zeitläufe zwischen Erde und Wöltu trennender wirken als es die reine räumliche Entfernung könnte (letztere ist mit der Entwicklung der Galaxy-Ships ohnehin nicht mehr so relevant wie zu OOS-Zeiten).

2300 bekommt die Idee eine „Terranischen Bundes“ neue Nahrung: Die Bewohner Waréns sind nun die, die „außen“ sind. Allerdings gibt es kaum Gründe, sich „gegen“ sie stark zu machen, da sie technologisch den Menschen nicht viel entgegensetzen können. Alles bleibt noch immer eher Spielerei.

2303 ändert sich das schlagartig: Die GS 1 Hope stößt nicht nur völlig überraschend auf die Vertreter zweier raumfahrender Sternenreiche, nein, die beiden Seiten sind auch noch verfeindet. Ein Volk – die Nugroma – ist offenbar sogar ausgesprochen kriegerisch veranlagt. Ein Schutz-Bündnis scheint unerlässlich; jetzt gern auch mit den Warénern. Als Gründungsdatum gilt der 15. November 2304.

2306 Raumfahrt (Terranischer Bund)

Raumfahrt: Allgemeines, Stand 2306

Da im Terranischen Bund anfangs nur die Menschen von Erde und Mars Raumfahrt betreiben, ist deren Stand auch der des Terranischen Bundes.
Erde: Vorgeschichte
Nachdem mehrfach die Vorreiterposition in der Raumfahrt zwischen Nasa, ESA und den asiatischen Organisationen wechselte, wurde in der zweiten Hälfte 21. Jahrhundert die International Space Organisation (ISO) gegründet. Hier bündelten sich rasch die Kompetenzen; der erste große Erfolg nach dem Betrieb einer Raumstation war die Entwicklung des Out-of-Orbit-Antriebs (siehe dort).
Als Länder und Erdparlament verstärkt Bedarf an Militär- und Polizeischiffen mit OO-Antrieb anmeldete, wurde die ISO von einer „Forschungseinrichtung mit kommerziellem Anteil“ zu einer stärker politisch angebundenen Einrichtung. Auf dieser Basis entstand eine Raumflotte, die formell zwar privat war (der ISO gehörte), aber durch die politische Anbindung der ISO an die Geld gebenden Länder quasi eine gemeinsame Flotte der Erde darstellte.
Die Effektivität des OOS-Antriebes führte dazu, dass neben den ursprünglich geplanten Forschungsschiffen auch bald reine Frachter und Transporter (die Kleingüter und Personen befördern) gebaut wurden. Parallel entwickelte sich aber auch eine echt private Raumfahrt, was eine weitreichende Regelung (wie heute für den Boden- und Luftverkehr) nötig machte.

Erde: Stand zum Zyklusbeginn
Als im Jahr 2195 der Mars unabhängig wurde, wurde auch auf der Erde etwas umstrukturiert. Dem Erdparlament wurden eigenes Militär unterstellt, eine eigene Polizei sowie eine Raumflotte. Letztes bestand de facto aus der Flotte der ISO.
Die Einzelstaaten verfügen über bewaffnete Kräfte nur im Rahmen ihrer Polizei; eigene Raumflotten sind möglich, aber in der Regel eher schwach ausgebaut.

Die Gesamt-Raumflotte der Erde ist in den nur als Raumflotte bezeichneten Teil, ein kleines Kontingent militärischer Schiffe und in die „Zivile Einsatzflotte“ gegliedert. Letztere kommt für Polizeiaufgaben und bei Katastrophen zum Einsatz, weshalb sie im Sprachgebrauch auch oft als „Raumsicherheit“ bezeichnet wird. In der Raumflotte sind anfangs Forschung, Güter- und Personentransport komplett vereinigt; zum Zyklusbeginn sind das Unterabteilungen.
Die Rangstruktur auf allen Schiffen ist im Wesentlichen dem Militär der Erde entlehnt, wird aber in unterschiedlicher Komplexität und Strenge gehandhabt.

Mars: Stand zum Zyklusbeginn
Als im Jahr 2195 der Mars unabhängig wurde, bekam er formal eine eigene Flotte. Diese konnte er weder wirtschaftlich noch in Sachen Technik-Entwicklung wirklich halten, so dass vor allem der interplanetare Verkehr zwischen Mars und Erde von der Raumflotte der Erde bestritten wurde. Transport- und Industrieraumfahrt, die nur auf den Mars beschränkt waren, wurden in erster Linie von privaten Anbietern bedient. 2213 wurde die Flotte der Erde zur Vereinigten Flotte von Erde und Mars deklariert; echt marseigene Schiffe (insbesondere die mit polizeilichen und anderen hoheitlichen Aufgaben) bekamen damit den selben Rang wie die Schiffsverbände der irdischen Länder.
Das Hauptquartier der Vereinigten Flotte befindet sich auf der Erde, weshalb der Namens-Zusatz, der den Mars einbezieht, außerhalb des ganz offiziellen Sprachgebrauches nahezu nie auftaucht.

Erde: Galaxy-Ships
Im Jahr 2291 wurde eine neue Antriebsart entdeckt. Sie versprach Schiffe mit Reichweiten, die weit über denen der modernsten Out-of-Orbit-Schiffe lag. Schon 2293 konnte ein erstes Boot getestet werden, Anfang 2294 startete schon ein Schiff zum Testflug. Es bekam als erstes des Typnamen „Galaxy-Ship“. Die GS 1 Hope war zwei Jahre mit einer 20-Mann-Crew unterwegs; danach wurde der Antrieb noch einmal überarbeitet. Ein zweiter Test von 2297 bis 2298 verlief zufriedenstellend.

Die Galaxy-Schiffe sind von vornherein als Langstrecken-Forschungsschiffe konzipiert. Das heißt, dass sie neben der „fachlichen“ Ausstattung auch Bereiche enthalten, die mit deutlichem Blick auf die Lebensqualität der Besatzungsmitglieder ausgerichtet sind. Dazu gehören z. B. von Anfang an eine großzügige Messe, in der nicht nur gespeist werden kann, sondern die auch gesellige Treffen erlaubt, Sportmöglichkeiten und wohnlichere Quartiere. Letzteres trägt auch dem Umstand Rechnung, dass das Prinzip der wechselnden Besatzungen aus OOS-Zeiten aufgegeben wird.

Anfangs sind die Schiffe in jeder Hinsicht auf friedliche Langstreckenforschung ausgelegt, seit die GS 1 Hope bei ihrem 4. Flug (2303 TG) zwischen die Fronten zweier verfeindeter Sternenreiche geriet, sind sie jedoch auch bewaffnet.

Neben den GS sind weiterhin auch OOS auf Forschungsmissionen unterwegs.

2306 Galaxy-Ships

Galaxy-Ships – Stand 2306

Erde: Galaxy-Ships
Im Jahr 2291 wurde eine neue Antriebsart entdeckt. Sie versprach Schiffe mit Reichweiten, die weit über denen der modernsten Out-of-Orbit-Schiffe lag. Schon 2293 konnte ein erstes Boot getestet werden, Anfang 2294 startete ein Schiff zum Testflug. Es bekam als Erstes den Typnamen „Galaxy-Ship“. Die GS 1 Hope war zwei Jahre mit einer 20-Mann-Crew- unterwegs; danach wurde der Antrieb noch einmal überarbeitet. Ein zweiter Test von 2297 bis 2298 verlief zufriedenstellend.
Während die GS1 Hope gerade zu ihrem offiziellen Jungfernflug – diesmal mit 50 Mann Besatzung – unterwegs war, wurde bereits die verbesserte GS 2 Parzival erfolgreich getestet.
Die Galaxy-Schiffe sind von vornherein als Langstrecken-Forschungsschiffe konzipiert. Das heißt, dass sie neben der „fachlichen“ Ausstattung auch Bereiche enthalten, die mit deutlichem Blick auf die Lebensqualität der Besatzungsmitglieder ausgerichtet sind. Dazu gehören z. B. von Anfang an eine großzügige Messe, in der nicht nur gespeist werden kann, sondern die auch gesellige Treffen erlaubt, Sportmöglichkeiten, ab der GS 2 Parzival eine Art Garten- bzw. Park-Bereich und wohnlichere Quartiere. Letzteres trägt auch dem Umstand Rechnung, dass das Prinzip der wechselnden Besatzungen aus OOS-Zeiten aufgegeben wird.

Bewaffnet sind die ersten Galaxy-Ships quasi gar nicht. Es gibt Einrichtungen, um im Notfall Asteroiden zu zerstören, und den schon bei den OOS gebräuchlichen Schutzschirm gegen kleinere Partikel – so etwas wie Strahlenkanonen und Geschossabschussrampen werden erst eingeführt, nach dem die GS 1 Hope bei ihrem 4. Flug (2303 TG) zwischen die Fronten zweier verfeindeter Sternenreiche geriet. Die schon existierenden Schiffe wurden nachgerüstet, die neuen von vornherein bewaffnet. Auch die Sicherheitsabteilung der Schiffe wurde entsprechend in Sachen Personal, Ausrüstung und Befugnisse erweitert.

2306 GS 1 Hope

GS 1 Hope

Baujahr 2293/94

LOG Test 1
1. 3. 2294 bis 29. 6. 2296

Besatzung: 20 Mann
Die Maximalgeschwindigkeit wurde nicht erreicht. Antrieb wird danach überarbeitet.


LOG Test 2
3. 4. 2297 bis 30. 6. 2298

Besatzung: 20 Mann
unter anderem:
Jon Donald: Pilot
Ricardo Thomas: Pilot
Jason Boor: Pilot

Test erfolgreich


LOG GS1 / 1
3. 8. 2298 bis 10. 12. 2299

Besatzung: 50 Mann
unter anderem:
Jason Boor: Pilot
Leonhard Cohen: Arzt


LOG GS1 / 2
2. 4. 2300 bis 28. 4. 2301

Besatzung: 50 Mann
unter anderem:
Jason Boor: Pilot
Leonhard Cohen: Arzt


LOG GS1 / 3
1. 6. 2301 bis 19. 9. 2303

Besatzung: 50 Mann
unter anderem:
Jason Boor: Pilot
Leonhard Cohen: Arzt


LOG GS1 / 4
29. 10. 2302 bis 16. 2. 2304

Besatzung: 50 Mann
unter anderem:
Igor Torrence: Captain
Dorinda Bourdy: Erster Offizier
Jason Boor: Zweiter Offizier
Isaac Sauders: Pilot
Roxana Collet: KommOffizier
Yongbo Tian: ChefArzt
Leonhard Cohen: Arzt

27. 6. 2303: Begegnung mit der „Schajo Cha Ngoj“ (Nugroma) und der „Imte Rish“ (Planetare Föderation) – Es sterben u. a. Torrence und Bourdy; Boor wird Captain
2304: Das stark beschädigte Schiff wird nach der Rückkehr verschrottet, die (Rest)Crew geht nahezu geschlossen auf die neue GS 5 Explorer

2306 GS 2 Parzival

GS 2 Parzival

Baujahr 2298

LOG Test 1
21. 9. 2298 bis 27. 6. 2298

Besatzung: 15 Mann
William Base: Captain
Stanislaw Tich: Erster Offizier
Jon Donald: Pilot

Test erfolgreich.


LOG GS2 / 1
29. 1. 2300 bis 8. 5. 2301

Besatzung:
William Base: Captain
Stanislaw Tich: Erster Offizier (Planetologe = Chef Team Erkundung)
Richard McRaney: Zweiter Offizier / Sicherheitschef
Gamal Sridhar: Pilot
Mario Frias: Pilot
Jon Donald: Copilot (Erkunder)
Ricardo Thomas: Copilot (Erkunder)
Sally Herenz: KommOffizier
Dr. Singru Mokry: Chefarzt
Charles Mnomo: Chefbiologe
Ines Braun: Biologe
Michaela Brauer: Pilotschüler (Kadett) + Bio-Assistent
Tulio Andres: Techniker / Computerspezialist
Elfrau Takashi: Koch

Auftrag:
Knotenpassage S 93/163/198/ d1t1r3 nach S 261/2/1012 Suche nach einem Planeten für eine Basis im Zielsektor
Rückkehr ohne Sprung; auf dem Weg Kartografierung und Ersterkundungen

o4.o5.2300 TG: planmäßige Knotenpassage
o8.o5.2300 TG: erstes Erkunderteam (Braun, Thomas, Brauer, Tich) landet auf Warén; die Menschen werden sofort in den schwelenden Konflikt auf Warén hineingezogen und bestimmen Verlauf und Ausgang maßgeblich mit

20.o6.2300 TG: Erkunderteam landet auf Coy4


LOG GS2 / 2
9. 8. 2301 bis 18. 12. 2302

Besatzung:
William Base: Captain
Gamal Sridhar: Erster Offizier
Jon Donald: Copilot (Erkunder)
Ricardo Thomas: Copilot (Erkunder)
Sally Herenz: KommOffizier
Charles Mnomo: Chefbiologe
Dr. Singru Mokry: Chefarzt
Tulio Andres: Techniker / Computerspezialist


LOG GS2 / 3
5. 1. 2303 bis 1. 12. 2303

Besatzung:
William Base: Captain
Gamal Sridhar: Erster Offizier
Jon Donald: Copilot (Erkunder)
Ricardo Thomas: Copilot (Erkunder)
Michaela Brauer: Copilot (Erkunder) Sally Herenz: KommOffizier
Charles Mnomo: Chefbiologe
Dr. Singru Mokry: Chefarzt
Tulio Andres: Techniker / Computerspezialist

2306 GS 3 Horizon

GS 3 Horizon

Baujahr 2298

LOG Test
28. 1. 2302 bis 30. 8. 2302

Besatzung: 15 Mann
Stanislaw Tich: Captain
Michaela Brauer: Pilot
Ines Braun: Pilot


LOG GS3 / 1
20. 11. 2302 bis 4. 4. 2304

Besatzung: 50 Mann
Stanislaw Tich: Captain
Ines Braun: Erster Offizier


LOG GS3 / 2
18. 3. 2305 bis 2. 4. 2308

Besatzung: 50 Mann
Stanislaw Tich: Captain
Ines Braun: Erster Offizier

2306 GS 5 Explorer

GS 5 Explorer

Baujahr 2303

LOG Test
28. 1. 2304 bis 3. 5. 2304

Besatzung: 15 Mann
Michaela Brauer: Captain


LOG GS5 / 1
1. 8. 2304 bis 12. 11. 2305

Besatzung: 50 Mann
Michaela Brauer: Captain
Jason Boor: Erster Offizier
Wildor Aslan: Zweiter Offizier /Sicherheitschef
Isaac Sauders: Pilot
Friedbert Müller: Pilot
Lorena Solana: Pilot im Praktikum
Roxana Collet: KommOffizier
Jake Kenny: Techniker / IT
Yongbo Tian: ChefArzt
Tamar Xien: Sicherheitsteam
Will Richards: CoPilot
David Seton: CoPilot
Sergej Walter: Sicherheitsteam
Karol Knazovicky: ChefBiologe


LOG GS3 / 2
12. 1. 2306 bis …

Besatzung: 50 Mann
Michaela Brauer: Captain
Jason Boor: Erster Offizier
Wildor Aslan: Zweiter Offizier / Sicherheitschef
Isaac Sauders: Pilot
Friedbert Müller: Pilot
Lorena Solana: Pilot
Simon Martin Oi: Pilot
Will Richards: CoPilot
David Seton: CoPilot
Andreas McCollogh: CoPilot
Roxana Collet: KommOffizier
Yongbo Tian: ChefArzt
Leonard Cohen: Arzt
Kristine Wayne: Krankenschwester
Karol Knazovicky: ChefBiologe
Tamar Xien: Sicherheitsteam
Sergej Walter: Sicherheitsteam
Silvio Szafranski: Sicherheitsteam
Jake Kenny: Technikteam / IT
Onuri Bokunda: Technikteam
Peter Roberts: Chemiker
Gast: Imnoi
Gast: Mit՚Xitlan

2306 Welten und Völker

Welten und Völker – 2306

Im Jahr 2304 treffen die Menschen auf Vertreter zweier Sternenreiche, was – nach einem freundschaftlichen Datenaustausch – zu einer sprunghaften Erweiterung der Liste „bekannter“ Planeten führt. Hier nur die, die im Zusammenhang mit der Geschichte „Zweisam“ erwähnt werden.

Terranischer Bund

Der Terranische Bund wird am 15. November 2304 gegründet. Als Gründerwelt gilt die Erde. Gründungs- (und vorerst einzige) Mitglieder sind Erde (Sol3), Mars (Sol4), Warén (Lonestar1) und Wöltu (Simon3).

2306 Warén

Warén allgemein – Stand 2306 TG

Warén ist ein Wüstenplanet. Es gibt keine Oberflächengewässer, wohl aber wasserführende Bodenschichten und eine geringe Luftfeuchte. Der Planet war anfangs unbelebt.

1 Kara-Tag entspricht 0,857 Erd-Tagen und wird mit 20 Kara-Stunden zu je 10 Zehnteln gerechnet. 1 Kara-Jahr wird in 10 Dekaden a 27 Kara-Tage eingeteilt; astronomisch entspricht es 267,8934 Kara-Tagen, was ein Schaltjahr-System nötig macht.

Ein Doppeltalkessel Waréns ist vor sehr langer Zeit besiedelt worden. Die ersten Siedler entstammten einem Volk nichtstofflicher Wesen; sie nutzten dabei eine Energiekuppel, die sich über das Gebiet spannt, als Schutz. Diese Wesen nahmen Modifikationen am anorganischen Material vor, was zu einer speziellen Mineral-Ausstattung und einem veränderten Wasserhaushalt (bis hin zu Quellen innerhalb von Höhlen des umgebenden Gebirges) führte. Später kamen die humanoiden Kara dazu. Jene „terraformten“ den Bereich, indem sie Mutterboden erzeugten und zahlreiche Organismen ansiedelten. Ein Teil davon wurde eine steppen- bis wüstenartige „Wildnis“, ein anderer wird in den sogenannten Gärten kultiviert.

Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich zum einen eine symbiotische Partnerschaft zwischen den beiden Spezies, zum anderen kam es zu einer gesellschaftlichen Aufspaltung. Im Bereich des kleinen Tales des Doppeltalkessels hat sich die Stadt etabliert – große steinerne Kuppelbauten mit Kontakt zu Höhlen, welche grob als Hauptlebensbereich der „Wahren Herrscher“ (nichtstoffliche Wesen) gelten können. Die hier lebenden Kara ernähren sich von dem, was sie in den Gärten anbauen, und pflegen eine spirituell gefärbte Wissenskultur.

Im größeren Tal hat sich eine Kultur von „Siedlern“ gebildet, die vor allem von der Jagd lebt. Auch die kleinen Oasen rund um die Bergquellen werden genutzt. Auch hier gibt es Vertreter der nichtstofflichen Wesen, diese leben allerdings nicht an einem mehr oder weniger gut definierbaren Ort und auch die symbiotische Interaktion dieser „Geister“ mit den Humanoiden ist bei weitem nicht so umfangreich und tiefgreifend.

Durch diese Geschichte wurde auch die Biosphäre des Planeten bestimmt: Sie besteht aus Spezies mit ganz verschiedenen Ursprüngen. Einige gezielt oder unabsichtlich ausgewilderte Arten, die sich dem Warénischen Tages- und Jahreszyklus anpassen konnten, haben vor allem in der Ebene und den Randbereichen der Berge neue Biotope gebildet. Andere Arten können nur in speziellen Anlagen – den Gärten der Stadt, in denen diverse Zyklen simuliert werden – überleben.

Im Jahr 3845 des Friedens (dGF) (= 2300 TG) treffen die Menschen auf Warén ein. In der Folge der Ereignisse gibt es umfassende Veränderungen: Die Geister sterben aus, die politischen Verhältnisse ändern sich und die Menschen stellen den Kara Terraforming-Technik zur Verfügung, mit der sie ihren Lebensbereich erweitern können.

2306 Warén: Die Kara

Warén: Die Kara

Die Kara sind eine humanoide Spezies. Sie stammen nicht von Warén. Ihre Herkunft verliert sich in Legenden, klar ist nur noch, dass sich einst Mitglieder einer „Reisende Gruppe“ auf dem Planeten ansiedelten.

Biologisch sind die Kara kaum von den Menschen zu unterscheiden, sie würden bei allen Betrachtungen einzelner körperlicher und physiologischer Merkmale als „Menschen mit grenzwertigen Daten“ durchgehen. Sie wirken etwas robuster und haben gröbere Gesichtszüge.

Der wesentlichste Unterschied besteht auf der mentalen Ebene, die durch die ausgeprägten Psi-Fähigkeiten der Kara bestimmt werden. Konkret heißt das: Zum einen spüren Kara die energetischen Ausstrahlungen sowohl technischer Prozesse als auch die von Lebensvorgängen. Letzteres reicht vom oberflächlichen Erspüren von Empfindungen bis zu telepathischer Kommunikation. Zum anderen nehmen sie auf die gleiche Weise die Wirkungen des Lebens der Wahren Herrscher wahr. Dazu ist allerdings eine gewissen räumliche Nähe nötig, außerdem sind die Signale viel schwächer, so dass sie mit Hilfe von Konstruktionen, die die Kara als „Altare“, Altargegenstände oder andere räumliche Ausstattungen der Altarhallen wahrnehmen, verstärkt werden.

Als „Gegenfähigkeit“ zu der Psi-Sensibilität haben die Kara gelernt, ihre eigenen Ausstrahlungen zu dämpfen oder ganz abzuschirmen.

Die Kara haben ihren Lebensrhythmus der Tageslänge des Planeten angepasst, auch das freie Leben in der Ebene hat sich entsprechend eingestellt. In den Gärten der Stadt (wo auch Tiere gehalten werden) wird allerdings ein künstlicher Rhythmus erzeugt, um die Erträge zu optimieren.

Kara-Gesellschaft
Die Stadt-Gesellschaft der Kara wird regiert vom Ratskreis. Ihm steht der Ka vor, des Weiteren gibt es zwölf Jin’Ka (Räte). Ihnen untergeben sind die Jin (sowas wie Beamte), die für verschiedene Aufgaben- und regionale Bereiche zuständig sind. Die Jin, die sich vor allem um Tempel-Belange (also spirituelle Dinge und die Grund-Schul-Bildung) kümmern, werden auch Hohepriester genannt.

Daneben gibt es eine gewisse spirituell-intellektuelle Struktur. Hier gibt es keine „Spitze“, der oberste Grad, der erreicht werden kann, ist der des Meisters; er bezieht sich vor allem auf die intellektuell-weltliche Seite des Komplexes. Zudem betreuen sie die Meisterschüler (vergleichbar mit unseren Studenten).

Der Rang des Priesters gilt in der Wahrnehmung als darunter liegend, wird aber formal nur dadurch vom Meisterrang unterschieden, dass dessen Mitglieder sich in Theorie und Praxis vor allem um die Pflege und Entwicklung der Beziehung zu den Wahren Herrschern kümmern. Priester sind zudem diejenigen, die sich um die Grundbildung („Grund- bis Realschule“ / Schüler) sowie die höhere Bildung („Gymnasium“ / Tempelschüler) kümmern.
Basis von all dem ist eine Art Grundausbildung, die schon im frühen Kindesalter beginnt. Ein wesentlicher Bestandteil ist der Umgang mit den Wahren Herrschern.

Bei den Siedlern erübrigt sich ob der geringeren Anzahl an Personen ein regelrechtes Führungsgremium. Hier gibt es als weltliches Oberhaupt den Kamo und als geistliches Oberhaupt den Romo. Letzter ist deshalb „nötig“, da der Kontakt zwischen den beiden Spezies dieses Siedlungsraumes nicht so weitreichend und umfassend ist wie in der Stadt.

Kara, die zu den Siedlern wechseln geben in der Regel ihren Rang auf, da er bei den Siedlern keine Bedeutung hat. Siedler können nicht in die Stadt wechseln, da ihnen die Grundausbildung fehlt, die man als Voraussetzung erachtet, dass der Betreffende sich in das symbiotische System der Stadt einfügen kann. Nach den Ereignissen von 3845 dGF / 2300 TG wird das Verbot aufgehoben.

Geschichte: Der Große Frieden
Der Große Frieden bezeichnet die Epoche der gesellschaftlichen Symbiose zwischen Kara und Herrschern. Er begann mit der Großen Verbindung, einem mentalen Zusammenarbeiten der Kara, das die Übersiedlung der Herrscher in ihren für optimierten Bereich ermöglichte. Dieser Moment kennzeichnet den Beginn einer neuen Zeitrechnung, die nach Warén-Jahren. zählt und mit „des Friedens“ gekennzeichnet wird.

Geschichte nach 3845 dGF (= 2300 TG)
Im Jahr 3845 des Friedens (dGF) (= 2300 TG) treffen die Menschen auf Warén ein. In der Folge der Ereignisse gibt es umfassende Veränderungen: Die Geister sterben aus, die politischen Verhältnisse ändern sich und die Menschen stellen den Kara Terraforming-Technik zur Verfügung, mit der sie ihren Lebensbereich erweitern können. Außerdem nehmen die Kara gern auch das gebotene Wissen an.

Auf der anderen Seite lernen aber auch die Menschen von den Kara. Und es erweist sich, dass die Waréner – insbesondere die Wahren Herrscher – in Sachen Nanotechnologie mit beachtlichen Fertigenkeiten aufwarten können. Im Zuge der Zusammenarbeit von Menschen und Warénern finden sich von letzteren einige, die ihr Wissen gern direkter erweitern möchte: Sie reisen zur Erde.

2306 Warén: Herrscher und Geister

Warén: Herrscher und Geister

Lange bevor die ersten Kara nach Warén kamen, siedelten sich auf Warén bereits nichtstoffliche Wesen an. Sie leben de facto in einer Überschneidung der Anderswelt und unserer. Stoffliche Gegebenheiten und Vorgänge wirken sich auf sie aus, weshalb es beim Eintreffen der ersten Kara zu Abwehrreaktionen gegen die neuen Nachbarn kam. In dem Prozess der gegenseitigen Tolerierung bis hin zum Ausprägen der symbiotischen Verwebung der beiden Lebensformen, kam es zu einer Spaltung: Die im direkten Siedlungsbereich der Kara bleibenden Wesen wurden von diesen weiterhin als „Wahren Herrscher“ bezeichnet, während die Wesen der Gruppe, die sich in der Ebene niederließ, von den kurz nach ihnen dort eintreffenden Kara (den Siedlern) „Geister“ genannt wurden. Anders als zwischen den Stadt-Kara und den „Wahren Herrschern“ entwickelte sich keine symbiotische Beziehung zwischen den beiden in der Ebene lebenden Gruppe, es blieb bei einem eher losen Kontakt.

Im Zusammenhang mit dem ersten Besuch der Menschen auf Warén im Jahr 3845 des Friedens (dGF) (= 2300 TG) sterben die Geister sterben aus, die Zusammenarbeit der Kara mit den Herrschern nimmt eine neue Qualität an.

Ebenfalls in der Folge dieser Ereignisse kommt es zu einer individuellen Symbiose zwischen einem Kara und einem Wahren Herrscher.

2306 Personen

Personen – 2306

Hauptfiguren
Michaela Brauer: Captain
Jason Boor: Erster Offizier
Roxana Collet: KommOffizier
Sergej Walter: Sicherheitsteam
Gast: Imnoi
Gast: Mit՚Xitlan
Leonard Cohen: Arzt
Nebenfiguren
Wildor Aslan: Zweiter Offizier /Sicherheitschef
Isaac Sauders: Pilot
Yongbo Tian: ChefArzt
Karol Knazovicky: ChefBiologe
Tamar Xien: Sicherheitsteam
Silvio Szafranski: Sicherheitsteam
Jake Kenny: Technikteam / IT
Lorena Solana: Pilot
Onuri Bokunda: Technikteam
Simon Martin Oi: Pilot
Will Richards: CoPilot
David Seton: CoPilot
Andreas McCollogh: CoPilot
Peter Roberts: Chemiker
Friedbert Müller: Pilot
Kristine Wayne: Krankenschwester

2306 Michaela Brauer

Michaela Brauer – 2306

Michaela Brauer wurde 2274 geboren, ihr Zwillingsbruder ist Phil Brauer. Die beiden wuchsen vornehmlich bei der Großmutter und ihrem Vater Philip Mikels auf, da die Mutter Katharina Brauer oft auf Raumreisen unterwegs war.

Michaela studiert Biologie und macht eine Pilotenausbildung. Sie arbeitet nebenbei immer wieder in wechselnden Jobs und übernimmt journalistische Aufträge (anfangs kleinere im lokalen Bereich, später auch zu deutlich überregionalen Themen).

Michaela studiert Biologie und macht eine Pilotenausbildung. Sie arbeitet nebenbei immer wieder in wechselnden Jobs und übernimmt journalistische Aufträge (anfangs kleinere im lokalen Bereich, später auch zu deutlich überregionalen Themen). Am 4. September 2295 startete sie zusammen mit Jon Donald, Frank Brown und Ines Braun zu einem Einsatz der Zivilen Einsatzflotte, bei dem einer Bio-Alarm-Meldung in einer privaten Raumstation nachgegangen werden soll. Sie war sowohl als „Fluglehrling“ als auch als „Reporter“ dabei.

Michaela Brauer beginnt eine Ausbildung in Astronavigation und Raumfahrttechnik mit dem Ziel, auf einem der neuartigen Schiffe (Galaxy-Ships) als Pilot arbeiten zu können. Ihre praktische Ausbildung beinhaltet, auf der GS2 Parzival als Kadett mitzufliegen. Start ist im Januar 2300.

28.o2.2274 – Geboren in Deutschland.
30.o4 2292 – Schulabschluss
o1.o9.2291 – Studienstart Fernkurs Biologie 1
oo.oo.oooo – diverse Jobs, u. a. kleinere lokal-journalistische Aufträge.
o3.10.2292 – Mutter Katharina Brauer stirbt bei der Explosion ihres Landers
o2.o7.2294 – Ausbildungsbeginn Grundkurs Pilot
o8.o7.2294 – „Wöltu“ von Ines Braun erscheint als Buch und löst heftige Reaktionen aus.
30.o7.2294 – Abschluss Biologie 1
28.o2.2295 – Pilotenpass Stufe 2 (Raumboote und Standardflugzeuge)
28.o3.2295 – Ausbildungsbeginn Navigation und Grundkurs Raumfahrttechnik
o4.o9.2295 – Start zu einem Einsatz der Zivilen Einsatzflotte (Bio-Alarm), zusammen mit Ines Braun, Frank Brown, Jon Donald.
o8.10.2295 – Rückkehr vom Einsatz (Bio-Alarm)
o6.12.2295 – Frank Brown stirbt

29.o4.2297 – Abschluss Navigation und Grundkurs Raumfahrttechnik

29.10.2297 – Beginn Spezialkurse „Crew Galaxy-Ships“ (Navigation, Grundkurse Technik, Steuerung Schiff und Boote) sowie Aufbau-Kurse in Biologie (insbesondere Exo-Biologie und Terraforming) / Praxiserfahrungen sammelt sie bei Routine-Einsätzen der Raumsicherheit und der Raumflotte
o4.o1.2299 – Offizielle Gründung der GS-Akademie, Brauer gehört zu den ersten Studenten (formal beginnt sie mit dem vorletzten Semester, die schon erreichten Abschlüsse werden angerechnet)

19.o1.2300 – Die GS 2 Parzival startet zu ihrem Jungfernflug; Michaela Brauer ist als Kadett an Bord.
o4.05.2300 – GS2: planmäßige Knotenpassage
o8.05.2300 – Lander landet auf Warén; an Bord: Ines Braun, Michaela Brauer, Ricardo Thomas, Stanislaw Tich
o8.05.2300 – Lander landet auf Warén; an Bord: Ines Braun, Michaela Brauer, Ricardo Thomas, Stanislaw Tich
20.o6.2300 – GS 2 Parzival erreicht den Stern Coy; zum ersten Erkunderteam auf Coy4 gehört Michaela Brauer.

o8.o5.2301 – GS 2 Parzival ist im Erdraum zurück.
oo.o6.2301 bis oo.11.2302 – Brauer erwirbt dem Kommandobrief.
28.o2.2302 bis 30.o8.2302 – Praktikum an Bord der GS 3 Horizon bei deren Testflug.
oo.10.2302 – Brauer und Leonard Cohen begegnen sich.
o5.o1.2303 bis o1.12.2303 – Copilot der GS 2 Parzival
29.o1.2304 bis o3.o5.2304 – Testflug GS 5, Brauer ist Captain.
o1.o9.2304 bis 18.11.2305 – Jungfernflug GS 5 Explorer, Brauer ist Captain.
12.o1.2305 – Start zum 2. Flug der GS 5 Explorer, Brauer ist Captain.

2306 Jason Boor

Jason Boor – 2306 TG

18.o1.2270 – in Dublin als Sohn einer deutschstämmigen Irin und eines Schweizers geboren
o3.o7.2288 – Schulabschluss
o1.10.2288 bis 28.08.2293 – Ausbildung: Raumfahrttechnik und Navigation. Ab 2202 Spezialisierung GS-Technik
o5.o9.2293 bis 30.12.2293 – Überwachung und Auswertung der GS-Boot-Tests
o1.o1.2294 – Übernahme ins GS-1-Projekt; Beginn Kurs zum GS-Piloten
o1.o3.2294 bis 29.o6.2296 – Test 1 der GS 1 (Maximalgeschwindigkeit nicht erreicht); Boor ist als Pilot an Bord.
Weiter beim GS-1-Projekt dabei
o3.o4.2297 bis 30.o6.2298 – Test 2 der GS 1; Boor ist als Pilot und Techniker an Bord.
o3.o8.2298 bis 10.12.2299 – Jungfernflug der GS 1; Boor ist als Pilot an Bord.
Weiterbildung: Kommandobrief.
o2.o4.2300 bis 28.o4.2301 – Flug 2 der GS 1; Boor ist als Pilot an Bord.
o1.o6.2301 bis 19.o9.2302 – Flug 3 der GS 1; Boor ist als Pilot an Bord.
29.10.2302 – Start der GS 1 zu ihrem 4. Flug; Boor ist als Zweiter Offizier an Bord.
27.o6.2303 – Begegnung der GS 1 mit der Planetaren Föderation und den Nugroma; dabei kommen Captain und Erster Offizier um, auch Boors Frau stirbt. Boor wird Captain
16.o2.2304 – Rückkehr der GS 1 in den Erdraum
o1.o9.2304 bis 18.11.2305 – Jungfernflug der GS 5 unter Captain Michaela Brauer; Boor ist als Erster Offizier an Bord.
12.o1.2305 – Start zum 2. Flug der GS 5 Explorer, Brauer ist Captain, Boor ist Erster Offizier.

2306 Imnoi

Imnoi – 2306 TG

Imnoi ist Waréner. Er entstammt einer Alten Familie, die jedoch an Einfluss verloren hat. Er ist deren letzter Nachkomme. Er wurde 3811 dGF geboren und wuchs in der Stadt auf, wurde dort Meisterschüler. Kurz vor Ende seiner Ausbildung siedelte er jedoch in die Ebene über; seine Beziehung zu Tnom, der Tochter des Kamo spielte dabei eine maßgebliche Rolle. Wegen seiner Ausbildung war es Imnoi gestattet, die Stadt jederzeit aufzusuchen.

Bei den Ereignissen von 3845 dGF / 2300 TG starb Tnom. Imnoi gehörte zu den Kara, die die Zusammenarbeit mit den Menschen unterstützen. Schließlich reist er zusammen mit anderen Kara zur Erde; dort bewirbt er sich für die Teilnahme an einem Deep-Space-Forschungsflug.

2306 Zeitleiste (Terranischer Bund)

Zeitleiste (Terranischer Bund) bis 2306

2. Hälfte des 21. Jahrhunderts
Gründung der International Space Organisation (ISO). Es entwickelt sich eine echte ISO-Flotte.

2174
Prototyp eines Out-of-Orbit-Bootes wird von der ISO gestartet. Der Antrieb/das Schiff heißt allerdings noch nicht so.

2181
Der Begriff „Out of Orbit“ für das neue Antriebssystem etabliert sich.

7. Mai 2195
Der Mars wird als unabhängig deklariert.
Das Erdparlament wird umstrukturiert; ihm wird eigenes Militär unterstellt, eine eigene Polizei sowie eine Raumflotte. Letztere besteht de facto aus der Flotte der ISO.

Jahresmitte 2208
Baubeginn für das erste Serien-Schiff der OO-Klasse; systematischer Name: OOS 1-1

2209
OOS 1-2 wird gebaut, Start Jahresmitte

2210
OOS 1-3 wird gebaut, Start Jahresmitte

2213
Modifiziertes Schiff (OOS 2-1) wird gebaut, Start Jahresmitte
Raumflotte der Erde wird zur Vereinigten Raumflotte von Erde und Mars umgewandelt. Hauptquartier auf der Erde

Mai 2219
OOS 3-7 havariert. Einzige Überlebende: Jadwiga Podlasinska

26. 5. 2236
Philip Mikels wird in Florida geboren. Er wird später als Darsteller in der Serie „Einsatzflotte Raumsicherheit“ berühmt werden.

21. 9. 2253
Katharina Brauer wird in Dresden geboren.

2261
Die Existenz von Raumknoten wird bewiesen

2268
Die Raumstation London wird durch die Raumstation Santiago ersetzt

2268
Das Projekt der Kette wird aufgegeben.

2270
Erste erfolgreiche Durchquerung eines Raumknotens mit einer unbemannten Sonde

1. 9. 2271
Katharina Brauer beginnt in München ein Biologie-Studium

1. 10. 2272
Pilotfilm zu „Einsatzflotte Raumsicherheit“ geht auf Sendung

2273
Es wird zum letzten Mal das Phänomen der Marsmühle beobachtet. Opfer des letzten Auftretens sind Pilot Johannes Eigen und die beiden Passagiere Manfred Klatow und Erina Sanjakowa.

2274
Philip Mikels ist mit einer Konzerttournee unterwegs. Dabei trifft er auf Katharina Brauer.

28. 2. 2275
Michaela und Phil Brauer (Kinder von Philip Mikels und Katharina Brauer) werden geboren.

27. 3. 2275
Episode „14 Sekunden“ der Serie „Einsatzflotte Raumsicherheit“ geht auf Sendung. Sie erzählt – ausnahmsweise – einen realen Fall im Zusammenhang mit der Marsmühle nach.

Juni/Juli 2275
Auf der Biostation Sparik verlieren die Menschen zunehmend die Kontrolle: Immer öfter kommt es zu immer schwereren Zwischenfällen, die – so stellt sich heraus – durch eine Gruppe von Wesen hervorgerufen werden, welche im Zusammenhang mit Terra-Forming-Strategien auf Sparik gezüchtet worden waren. Die Übergriffe der Wesen beziehen sich schließlich sogar auf Schiffe in der Umgebung der Station.

15. 7. 2275
Die Zivile Einsatzflotte erklärt Sparik zum Krisengebiet. Während die Menschen versuchen, die „Monster“ unter Kontrolle zu bringen, weiten diese ihren Aktionsradius aus und re/agieren immer heftiger.
Tomasz McMay und Frank Brown fliegen die erste Aktion, bei der sie Professor Kerin und sein Team von der Station holen.

Ende November 2275
Letzte Episode der Serie „Einsatzflotte Raumsicherheit“ geht auf Sendung.

2. 1. 2276
Ricardo Thomas und Jon Donald werden zu den Sparik-Kämpfen beordert.

28. 2. 2276
Katharina Brauer beendet ihr Studium und bewirbt sich bei der Raumflotte um eine Pilotenausbildung.

1. 3. 2276
Die unbemannte Station Antipluto hört auf, Daten zu senden.

23. 3. 2276
Ein Einsatzteam fliegt zu Antipluto, kann die Ursache des Sendeausfalls aber nicht klären und kehrt zurück.

5. 4. 2276
Katharina Brauer ist für den Sparik-Einsatz rekrutiert worden. Sie gehört zu einem Team, dass eine neue Waffe gegen die „Monster“ einsetzen soll. Diesem Team gehören außerdem die Biologin Professor Evelyn Engel, sowie Ricardo Thomas, Jon Donald, Tomasz McMay und Frank Brown an.

v April bis Juni 2276
Die beiden durch die Biologen verstärkten Teams unternehmen die maßgeblichen Attacken gegen die „Monster“ von Sparik; später wird diese Phase als „Endkampf“ bezeichnet werden. Es schließt sich eine lange Quarantäne an. Evelyn Engel stirbt in dieser Zeit an einer Infektion.

30. 6. 2276
Offizielles Ende der Sparik-Krise. An diesem Tag kehren die letzten beiden Teams (McMay und Brauer sowie Brown) zur Erde zurück.

Juli 2276
Ein Einsatzteam fliegt zu Antipluto, kann die Ursache des Sendeausfalls aber nicht klären. Es ersetzt die ausgefallenen Sender durch neue. Zurück bleibt eine Zwei-Mann-Besatzung als Wachmannschaft“

7. 7. 2276
Katharina Brauer beginnt eine Grundausbildung als OOS-Pilot; Schulung durch die Zivile Einsatzflotte

13. 1. 2278
Katharina Brauer beendet die Grundausbildung als OOS-Pilot

3. 2. 2278
Ein Boot der Zivilen Einsatzflotte erreicht Antipluto, um die Wachmannschaft abzulösen. Bereits das Andocken wird nicht mehr bestätigt – die Stationssender sind erneut ausgefallen und auch das Boot antwortet nicht.

Februar 2278
Drei weitere ZV-Teams verschwinden im Moment der Ankunft bei Antipluto.

2. 3. 2278
Tomasz McMay und Frank Brown sowie Jon Donald und Katharina Brauer starten nach Antipluto.

28. 3. 2278
Tomasz McMay und Frank Brown sowie Jon Donald und Katharina Brauer kommen von Antipluto zurück.

30. 7. 2279
OOS 15-38 Tatjana startet zu ihrem 4. Flug. Mit an Bord: Katharina Brauer (Copilot) und Inéz Cartena (Ärztin).

28. 1. 2280
OOS 15-38 Tatjana passiert wie geplant einen Raumknoten, erreicht aber nicht das geplante Zielgebiet. Nach dem Sprung gibt es nur vier Überlebende an Bord. Das Schiff muss sich durch ein dichtes Asteroidenfeld „kämpfen“. An Bord vergehen in dieser Zeit nur etwa 6 Monate.

3. 10. 2281
OOS 15-38 Tatjana passiert einen Raumknoten, der das Schiff in erdnahen Raum bringt (Bordzeit laut interner Uhr = 6. 8. 2280); einzige Überlebende: Katharina Brauer und Inéz Cartena.

2. 4. 2281
OOS 15-39 Vulkan startet zu einer Raumsprungmission. Geplante Rückkehr 30.9.2283; die Besatzung soll dann die OOS 16-19 Emanuel übernehmen.

13. 5. 2283
OOS 15-39 Vulkan macht einen ungeplanten Sprung (an einem unerkannten Knoten) und verspätet sich deshalb in der Rückkehr erheblich.

30. 1. 2284
OOS 16-19 Emanuel startet zu einer Raumsprungmission. Kommandant: Katharina Brauer.
15. 3. 2285
OOS 15-39 Vulkan kommt verspätet nach Hause; Bordzeit laut interner Uhr = 14. 5. 2284.

19. 7. 2285
OOS 16-19 Emanuel unternimmt den geplanten Raumknotensprung. Die Besatzung ist dabei in Anabiose. Nach dem Sprung entsprechen TG- und Bordzeit einander immer weniger.

2287
Die Besatzung der OOS 16-19 Emanuel entdeckt die Zivilisation auf Wöltu (= Simon3): Bordzeit der Entdeckung: 25.9.2285.

3. 3. 2288
Die OOS 16-19 Emanuel unternimmt Raumknotensprung zurück nach Hause (Bordzeit: 4.1.2286). Danach stellen sich gesundheitliche Probleme bei vielen Besatzungsmitgliedern ein; alle gehen in Anabiose, um die Ausbreitung der Zeitfrakturen in den Körpern zu verlangsamen.

28. 6. 2289
Die Besatzung der OOS 16-19 Emanuel wird aus der Anabiose geweckt. Einige (u. a. Inéz Cartena und Frantisek Skoda) sind tot, andere (u. a. Lothar Wiesner) verletzt. (Bordzeit: 19.4. 2287)

3. 12. 2289
Ankunft OOS 16-19 Emanuel im Erdraum. Das Schiff wird wegen der Zeitfraktur-Schäden verschrottet.

2291
Das Prinzip für den später so genannten GS-Antrieb wird entdeckt.

4. 10. 2292
In einer im Eberon-Sektor treibenden Rettungskapsel wird eine stark verletzte Frau gefunden. Sie wird im Chirurgischen Zentrum in Belfast zusammengeflickt und verlässt am 11. 12. 2292 die Klinik als Ines Braun.
30. 10. 2292
Bei einer Erkundermission mit der OOS 16-18 kommt Katharina Brauer bei der Explosion eines Landers ums Leben. Die Ursache für die Explosion bliebt unklar.

2293
Das erste Boot mit GS-Antrieb wird vom 15. 3. bis 1. 11. erfolgreich getestet.

2294
Das erste Schiff mit GS-Antrieb startet am 1. 3. 2294 zum Langstreckentest. Es bekommt die Typbezeichnung Galaxy-Ship 1. 20 Mann sind an Bord. Rückkehr: 29. 6. 2296. Die Maximalgeschwindigkeit wurde nicht erreicht. Antrieb wird danach überarbeitet.

9. 4. 2294
Lothar Wiesner stirbt.

8. 7. 2294
Das Buch „Wöltu“ von Ines Braun erscheint und löst heftige Reaktionen aus.

4. 9. 2295
Start zu einem Einsatz der Zivilen Einsatzflotte (Bio-Alarm) Team: Michaela Brauer, Frank Brown, Jon Donald und erstmals im Dienst der Raumflotte Ines Braun.

6. 12. 2295
Frank Brown stirbt.

2297
3. 4. 2297 bis 30. 6. 2298 zweiter Test der verbesserten GS1.

2298
3. 8. 2298 bis 10. 12. 2299 erster regulärer Flug der GS1, die jetzt unter dem Namen „Hope“ fliegt. Besatzung: 50 Mann
21. 9. 2298 bis 27. 6. 2299 Testflug der GS2 mit 15 Mann.

29. 1. 2300
GS 2 „Parzival“ startet zum ersten regulären Flug
o4.o5.2300 TG: planmäßige Knotenpassage
o8.o5.2300 TG: erstes Erkunderteam (Braun, Thomas, Brauer, Tich) landet auf Warén; die Menschen werden sofort in den schwelenden Konflikt auf Warén hineingezogen und bestimmen Verlauf und Ausgang maßgeblich mit
20.o6.2300 TG: Erkunderteam landet auf Coy4

29. 10. 2302
GS 1 „Hope“ startet zum vierten regulären Flug
17.o6.2303 TG: Begegnung mit der „Schajo Cha Ngoj“ (Nugroma) und der „Imte Rish“ (Planetare Föderation) – Es sterben u. a. Torrence und Bourdy; Boor wird Captain
2304: Das stark beschädigte Schiff wird nach der Rückkehr verschrottet, die (Rest)Crew geht nahezu geschlossen auf die neue GS 5 Explorer

12. 1. 2306
GS 5 „Explorer“ startet zum zweiten regulären Flug, Captain ist Michaela Brauer