jons Warén-Welt: Lexikon zu den einzelnen Geschichten
Infos zu „Tote Helden“

„Tote Helden“ ist eine Collage mit einer Rahmenstory und Binnengeschichten, welche zunehmend ineinanderfließen. Ich versuche in diesem Lexikon-Eintrag, zum einen Hintergrundinfos zu den einzelnen Geschichten zu bieten, zum anderen aber nicht zu sehr zu spoilern.

jons Warén-Welt: Lexikon zu den einzelnen Geschichten
Infos zu „Tote Helden“

„Tote Helden“ ist eine Collage mit einer Rahmenstory und Binnengeschichten, welche zunehmend ineinanderfließen. Ich versuche in diesem Lexikon-Eintrag, zum einen Hintergrundinfos zu den einzelnen Geschichten zu bieten, zum anderen aber nicht zu sehr zu spoilern.

2292 RAHMENSTORY (Beginn)

„Tote Helden“ – Rahmenstory-Beginn (2292)

2292 wird im Eberon-Sektor eine Rettungskapsel gefunden, in der sich ein extrem verstümmelter Körper einer Frau befindet. Die Frau lebt noch und wird tatsächlich auch soweit stabilisiert, dass sie den Transport zur Erde übersteht und dort weiterbehandelt werden kann. Das bedeutet unter anderem, dass vieles chirurgisch wiederhergestellt werden muss – angefangen bei den meisten Knochen bis hin zum äußeren Erscheinungsbild. Für letzteres haben die Ärzte keine Vorlage, denn es einfach nicht zu ermitteln, wer die Frau ist. Als sie erwacht, klärt sich die Lage nicht – sie hat all ihre Erinnerungen verloren.

Da sie bis zur Entlassung aus der Klinik ihre Identität nicht erfährt, beginnt die Frau als Ines Braun ihr neues Leben. Am Anfang muss sie herausfinden, wo ihre Interessen und Talente liegen, um Fuß zu fassen in der Welt. Und immer geht es auch darum, einen Weg zu den verschütteten Erinnerungen zu finden. Letzteres versucht Ines Braun unter anderem mittels des Studiums vom Berichten der Raumfahrtbehörde – immerhin war sie im Weltall gefunden worden.

2292 Ines Braun

Ines Braun – 2292

Am 4. 10. 2292 wurde eine im All treibende Rettungskapsel gefunden, darin der Körper einer Frau – mehr tot als lebendig. Nicht nur, dass kaum ein Organ noch richtig funktioniert, auch nahezu jeder Knochen ist mehr oder weniger stark geschädigt. Trotzdem gelingt es, die Frau am Leben zu halten und (in einem Krankenhaus in Belfast) peu a peu die Schäden zu heilen. Allerdings war insbesondere der Gesichtsschädel so sehr zerstört, dass die Ärzte ihn bei der Rekonstruktion von Grund auf neu gestalten mussten. Da bis dahin nicht herauszufinden war, um wen es sich bei der Frau handelte, hatten sie keine Anhaltspunkte, in welche Richtung dieser Neuaufbau gehen sollte. „Mitteleuropäischer Typus“ war das einzig Klare.
Als die Frau endlich zu sich kam, hatte sie alles vergessen, was Hinweis auf ihre Identität hätte sein können. Auch der Abgleich mit Vermisstendaten und andere Nachforschungen brachten kein Ergebnis. Da ein früher Gehirnscan bei den Worten „Ines“ und „braun“ überproportionale Aktivität anzeigte, wählte sie den Namen „Ines Braun“. Ihr biologisches Alter wurde mit 35 Jahren bestimmt.


o4.10.2292 – In einer im Eberon-Sektor treibenden Rettungskapsel gefunden
o5.10.2292 – Beginn der Behandlungen im Chirurgischen Zentrum in Belfast
28.10.2292 – Erwachen aus dem Heilkoma
11.12.2292 – Ines Braun verlässt die Klinik. In den Einwohnerunterlagen wird ihr biologisches Alter mit 35 Jahren vermerkt. Sie zieht nach Deutschland.

2278 EINSATZPILOT

Infos zu „Einsatzpilot“

Ines Braun begegnet Jon Donald im Dezember 2292 im Shuttlebus.
Zu einem früheren, nicht näher bezeichneten Zeitpunkt (März oder April 2278) hatte Donald ein Date. Er erzählte der jungen Frau wenige Tage nach Rückkehr vom Einsatz auf Antipluto, der im März 2278 stattfand.

Weitere Infos im Lexikon zu den einzelnen Geschichten.

2275 14 SEKUNDEN

Infos zu „14 Sekunden“

Zu den Dingen, die in Ines Braun vage Gefühle von Vertrautheit auslösen, gehört die Spielfimserie „Einsatzflotte Raumsicherheit“. Braun vermutet, dass sie als Jugendliche die Serie gesehen hat und dass auch aus dieser Zeit ihr Interesse an der Musik von Philip Mikels herrührt.
Weitere Infos im Lexikon zu den einzelnen Geschichten.

2276 KILLERVIREN

Infos zu „Killerviren“

2293: Ines Braun hat einen Job bei Lothar Wiesner, der als Gärtner arbeitet. In ihrer Freizeit schaut sie sich weiter danach um, was ihre Herkunft erhellen könnte. Sie gerät an eine Film-Reportage zu den Sparik-Ereignissen, die im Jahr 2276 ihren Höhepunkt hatten.
Zu den schriftlichen Aufzeichnungen der Ereignisse gehört eine Art Geschichten-Fragment, das von Katharina Brauer verfasst worden war.
Weitere Infos im Lexikon zu den einzelnen Geschichten.

2219 JADWIGA

Infos zu „Jadwiga“

Die Geschichte wurde im April 2293 von Ines Braun in ihr Tagebuch geschrieben. Es ist das erste Mal, dass Ines Braun auf diese Weise „hinter“ die Berichte der Raumfahrtbehörden schaut.
Die Ereignisse betreffen das Out-of-Orbit-Ship 3-7; als Zeitraum dafür wird der Mai 2219 (TG) angegeben.
Hauptfigur der Geschichte ist die Planetologin Jadwiga Podlasinska.

2280 TATJANA

Infos zu „Tatjana“

2293: Ines Braun ist in bei ihrer Suche nach sich selbst auf Inéz Cartena gestoßen. Sie erfährt, dass Cartena eine Beziehung mit Katharina Brauer hatte und beschäftigt sich mit den beiden, indem sie aus den Berichten zur Tatjana-Desaster (2280) eine Erzählung schreibt.
Weitere Infos im Lexikon zu den einzelnen Geschichten.

2273 KATRIN

Infos zu „Katrin“

Immer, wenn Ines Braun einem neuen Namen begegnet, lauscht sie darauf, ob er in ihrem Inneren etwas auslöst. Wenn ja, sucht sie nach Informationen. Zu dem Namen Katrin hatte sie – mangels Nachnamen – nichts finden können. Bis auf eine Geschichte, die Michaela Brauer ins Netz gestellt hatte: einen Tagebucheintrag ihrer Mutter Katharina Brauer aus dem September 2273.

Zeitpunkt

Die erzählten Ereignisse beziehen sich auf den Juli 2273 TG. Brauer studiert noch. Sie ist mit anderen Studenten bei einem „Studentensommer“. Dabei sind Studenten verschiedener befreundeter Unis und Hochschulen gemeinsam unterwegs, um praktische Erfahrungen zu sammeln (also zu arbeiten) und andere Gegenden kennenzulernen.

Personen, die im Text auftauchen

Katharina Brauer
Katrin
Franta ( = Frantisek Skoda)
Uwe
Anni
Eik ( = die spätere Eik Meister)

2273 Katharina Brauer

Katharina Brauer – 2273/74

Katharina Brauer wurde am 21. 9. 2253 in Deutschland geboren. Sie wuchs in Dresden auf. Ende Juni 2271 beendete sie die Schule und begann Anfang September ein Biologiestudium in München.

21.o9.2253 – geboren in Deutschland
28.o6.2271 – Schulabschluss
o1.o9.2271 – Studienbeginn in München (Biologie)
oo.o7.2272 – Studentensommer in Moskau
oo.o6.2273 – Studentensommer in Bulgarien
o1.o7.2273 – Begegnung mit Philip Mikels
28.o2.2274 – Geburt der Zwillinge Michaela und Phil

2287 WÖLTU

Informationen zu „Wöltu“

Immer öfter beschäftigt sich Ines Braun in Gedanken mit Inéz Cartena und Katharina Brauer. Sie beginnt, die legendäre Wöltu-Expedition von nachzuerzählen …
Weitere Infos im Lexikon zu den einzelnen Geschichten.

2294 DAS PROTOKOLL

Informationen zu „Das Protokoll“

2294: Ines Braun hat die Geschichte „Wöltu“ veröffentlicht und erntet nicht eben freundliche Reaktionen. Sie lebt zu dieser Zeit mit dem Musiker Alexander Malki zusammen und erledigt unter anderem Sekretärsarbeiten. So arrangiert sie einen Interviewtermin mit Michaela Brauer. Diese Geschichte ist das Protokoll dieses Termins.

Hauptpersonen

Ines Braun:
Michaela Brauer: freischaffend für das Musikmagazin SOUND
Alexander Malki: Musiker und Sänger

weitere Personen

Francois Dertman: Musiker

2294 Ines Braun

Ines Braun – 2294

Am 4. 10. 2292 wurde eine im All treibende Rettungskapsel gefunden, darin der Körper einer Frau – mehr tot als lebendig. Nicht nur, dass kaum ein Organ noch richtig funktioniert, auch nahezu jeder Knochen ist mehr oder weniger stark geschädigt. Trotzdem gelingt es, die Frau am Leben zu halten und (in einem Krankenhaus in Belfast) peu a peu die Schäden zu heilen. Allerdings war insbesondere der Gesichtsschädel so sehr zerstört, dass die Ärzte ihn bei der Rekonstruktion von Grund auf neu gestalten mussten. Da bis dahin nicht herauszufinden war, um wen es sich bei der Frau handelte, hatten sie keine Anhaltspunkte, in welche Richtung dieser Neuaufbau gehen sollte. „Mitteleuropäischer Typus“ war das einzig Klare.
Als die Frau endlich zu sich kam, hatte sie alles vergessen, was Hinweis auf ihre Identität hätte sein können. Auch der Abgleich mit Vermisstendaten und andere Nachforschungen brachten kein Ergebnis. Da ein früher Gehirnscan bei den Worten „Ines“ und „braun“ überproportionale Aktivität anzeigte, wählte sie den Namen „Ines Braun“. Ihr biologisches Alter wurde mit 35 Jahren bestimmt.

Ines Braun begann mit eigenen Nachforschungen. Diese konzentrierten sich rasch auf Berichte und Geschichten aus der Raumfahrt, schließlich bekam sie sogar Zugang zu Berichten der/an die Raumfahrtbehörde. Einige davon verarbeitete sie in eigenen Geschichten. Eine – „Wöltu“ – löste nach der Veröffentlichung heftige Reaktionen aus. Insbesondere warf man Braun vor, das Andenken von Katharina Brauer, die zwischenzeitlich bei einem Unfall ums Leben gekommen war, beschmutzt zu haben.


o4.10.2292 – In einer im Eberon-Sektor treibenden Rettungskapsel gefunden
o5.10.2292 – Beginn der Behandlungen im Chirurgischen Zentrum in Belfast
28.10.2292 – Erwachen aus dem Heilkoma
11.12.2292 – Ines Braun verlässt die Klinik. In den Einwohnerunterlagen wird ihr biologisches Alter mit 35 Jahren vermerkt. Sie zieht nach Deutschland.
o6.o1.2293 – Braun nimmt eine Hilfsstelle bei Lothar Wiesner an, der als Gärtner arbeitet.
o2.o4.2293 – Braun verarbeitet zum ersten Mal Gelesenes in einem eigenen Text; wenn auch vorerst nur in ihrem Tagebuch („Jadwiga Podlasinska“)
o9.o4.2293 – Lothar Wiesner stirbt. Braun nimmt keinen neuen Job, an sondern intensiviert ihre Nachforschungen.
30.o4.2293 – Braun erwirbt nach zahlreichen Wissenstests die Studienreife.
oo.o5.2293 – Braun schreibt sich an der Uni München als Gasthörer für den Studiengang Terra-Forming ein und beginnt, kleinere Texte zu schreiben; Braun konzentriert ihre Nachforschungen auf Inéz Cartena und Katharina Brauer
27.o5.2293 – Braun schreibt die Geschichte „Tatjana“ über Brauer und Cartena in ihr Tagebuch
o2.o6.2293 – Braun zieht nach München, um dort zu studieren. 15.o6.2293 – Sie lernt Alexander Malki kennen, die beide werden rasch ein Paar.
25.08.2293 – Braun beginnt ein Biologiestudium. Sie entscheidet sich für ein Fernstudium, das sie schneller als beim Direktstudium absolvieren kann.
oo.o9.2293 – Braun zieht zu Malki; sie beginnt, für ihn zu texten.
o8.10.2293 – Ein Buch mit Brauns Gedichten erscheint.
ab o1.2294 – Braun begleitet Malki und Band ein Stück auf ihrer Konzerttour. Sie beginnt, an „Wöltu“ zu arbeiten
o2.o7.2294 – Ines, die sich inzwischen um Malkis Büroarbeiten kümmert, sagt Michaela Brauer einen Interviewtermin mit Malki zu, ohne diesen vorher gefragt zu haben.
o8.o7.2294 – „Wöltu“ erscheint als Buch und löst heftige Reaktionen aus.
18.o7.2294 – Interview Malki/Brauer

2294 Michaela Brauer

Michaela Brauer – 2294

Michaela Brauer wurde 2274 geboren, ihr Zwillingsbruder ist Phil Brauer. Die beiden wuchsen vornehmlich bei der Großmutter und ihrem Vater Philip Mikels auf, da die Mutter Katharina Brauer oft auf Raumreisen unterwegs war.

Michaela studiert Biologie und macht eine Pilotenausbildung. Sie arbeitet nebenbei immer wieder in wechselnden Jobs und übernimmt journalistische Aufträge (anfangs kleinere im lokalen Bereich, später auch zu deutlich überregionalen Themen).

28.o2.2274 – Geboren in Deutschland.
30.o4 2292 – Schulabschluss
o1.o9.2291 – Studienstart Fernkurs Biologie 1
oo.oo.oooo – diverse Jobs, u. a. kleinere lokal-journalistische Aufträge.
o3.10.2292 – Mutter Katharina Brauer stirbt während einer Forschungsreise bei der Explosion ihres Landers
oo.o6.2294 – Michaela schreibt ein Mikels-Porträt für das Musikmagazin SOUND.
o2.o7.2294 – Michaela bekommt einen Interviewtermin mit Malki.
o8.o7.2294 – „Wöltu“ erscheint als Buch und löst heftige Reaktionen aus.
18.o7.2294 – Interview Malki/Brauer

2295 KATZENGESICHT

Informationen zu „Katzengesicht“

„Katzengesicht“ ist die Geschichte eines Experimentes, das Forscher der Anderswelt unternehmen. Da ich nur in unserer Sprache schreiben kann, habe ich mir erlaubt, die Strukturen jener Welt als „Aura“ zu bezeichnen, um sie als in unserem Sinne nichtkörperlich, nichtstofflich zu markieren. Den Namen der handelnden Spezies habe ich mit „Ger“ übersetzt; soweit sie von Erscheinungen unserer Welt sprechen, habe ich in der Regel die bei uns üblichen Worte benutzt.

Das Experiment besteht darin, dass zum ersten Mal eine selbstlenkende Sonde (bzw. das Anderswelt- also Aura-Pendant dazu) außerhalb dieser Welt – genauer gesagt in unserer Sphäre – zum Einsatz kommt. Die „Sonde“ wurde anhand von Daten erbaut, die die Ger bei früheren Blicken in die von ihnen Anderer Raum (AR) genannte Sphäre erhalten konnten.

Hauptpersonen

Anderswelt:
Aren: Ger; AR-Forscher
Flianor: Ger; AR-Forscher
Ky: Sonde der AR-Forscher, der stoffliche Teil (=Träger) wirkt wie ein Mensch, der funktionelle Teil (Ky) ist die eigentliche Aura-Sonde
Unsere Welt:
Sven
Michaela Brauer
Ines Braun
Der/Die Alte/M103
Phil Brauer
Jon Donald

weitere Personen

Wissenschaftler der Anderswelt in der Reihenfolge ihres Wirkens:
Wirz (entdeckt den „Stoff“):
Ir, Kamni (definiert den Anderen Raum, dieser wird als aurafrei angenommen)
Ir und Tarn (entdecken „Körper“ und nutzen sie für umfassendere Erkundungen des AR)
Traie (AR-Forscher)
Brkl (entdeckt Auren im AR, er beginnt einen Katalog mit im AR gefunden Aura-Strukturen anzulegen; er führt den Begriff der Sonderform ein, um Körper-Aura-Systeme im AR zu klassifizieren)
Bantrp (erkennt, dass eine „Eigentliche Sonderform“ {ES} gibt, das „stoffliche Leben“)
Terimnol (erkennt in einer ES Intelligenzträger und findet die von ihnen erschaffene „Apparative Sonderform“ {AS})
Rneahil (AR-Forscher, der den Brkl-Katalog wesentlich erweitert)
Menschen:
Wirt und Wirtin des Gasthauses „Zur Glocke“

2295 Ines Braun

Ines Braun – 2295


Am 4. 10. 2292 wurde eine im All treibende Rettungskapsel gefunden, darin der Körper einer Frau – mehr tot als lebendig. Nicht nur, dass kaum ein Organ noch richtig funktioniert, auch nahezu jeder Knochen ist mehr oder weniger stark geschädigt. Trotzdem gelingt es, die Frau am Leben zu halten und (in einem Krankenhaus in Belfast) peu a peu die Schäden zu heilen. Allerdings war insbesondere der Gesichtsschädel so sehr zerstört, dass die Ärzte ihn bei der Rekonstruktion von Grund auf neu gestalten mussten. Da bis dahin nicht herauszufinden war, um wen es sich bei der Frau handelte, hatten sie keine Anhaltspunkte, in welche Richtung dieser Neuaufbau gehen sollte. „Mitteleuropäischer Typus“ war das einzig Klare.
Als die Frau endlich zu sich kam, hatte sie alles vergessen, was Hinweis auf ihre Identität hätte sein können. Auch der Abgleich mit Vermisstendaten und andere Nachforschungen brachten kein Ergebnis. Da ein früher Gehirnscan bei den Worten „Ines“ und „braun“ überproportionale Aktivität anzeigte, wählte sie den Namen „Ines Braun“. Ihr biologisches Alter wurde mit 35 Jahren bestimmt.

Ines Braun begann mit eigenen Nachforschungen. Diese konzentrierten sich rasch auf Berichte und Geschichten aus der Raumfahrt, schließlich bekam sie sogar Zugang zu Berichten der/an die Raumfahrtbehörde. Einige davon verarbeitete sie in eigenen Geschichten. Eine – „Wöltu“ – löste nach der Veröffentlichung heftige Reaktionen aus. Insbesondere warf man Braun vor, das Andenken von Katharina Brauer, die zwischenzeitlich bei einem Unfall ums Leben gekommen war, beschmutzt zu haben.

Auf der Suche nach Identität hatte Braun diverse Tests absolviert, in deren Folge man ihr Fachkenntnisse im Bereich Biologie bescheinigte. Diese vertieft sie in einem Studium. Außerdem absolviert sie eine Grundausbildung zum Piloten. Darauf aufbauend bewirbt sie sich bei der Zivilen Einsatzflotte.


o4.10.2292 – In einer im Eberon-Sektor treibenden Rettungskapsel gefunden
o5.10.2292 – Beginn der Behandlungen im Chirurgischen Zentrum in Belfast
28.10.2292 – Erwachen aus dem Heilkoma
11.12.2292 – Ines Braun verlässt die Klinik. In den Einwohnerunterlagen wird ihr biologisches Alter mit 35 Jahren vermerkt. Sie zieht nach Deutschland.
o6.o1.2293 – Braun nimmt eine Hilfsstelle bei Lothar Wiesner an, der als Gärtner arbeitet.
o2.o4.2293 – Braun verarbeitet zum ersten Mal Gelesenes in einem eigenen Text; wenn auch vorerst nur in ihrem Tagebuch („Jadwiga Podlasinska“)
o9.o4.2293 – Lothar Wiesner stirbt. Braun nimmt keinen neuen Job, an sondern intensiviert ihre Nachforschungen.
30.o4.2293 – Braun erwirbt nach zahlreichen Wissenstests die Studienreife.
oo.o5.2293 – Braun schreibt sich an der Uni München als Gasthörer für den Studiengang Terra-Forming ein und beginnt, kleinere Texte zu schreiben; Braun konzentriert ihre Nachforschungen auf Inéz Cartena und Katharina Brauer
27.o5.2293 – Braun schreibt die Geschichte „Tatjana“ über Brauer und Cartena in ihr Tagebuch
o2.o6.2293 – Braun zieht nach München, um dort zu studieren. 15.o6.2293 – Sie lernt Alexander Malki kennen, die beide werden rasch ein Paar.
25.08.2293 – Beginn Biologiestudium (Fernstudium)
oo.o9.2293 – Braun zieht zu Malki; sie beginnt, für ihn zu texten.
o8.10.2293 – Buch mit Brauns Gedichten erscheint.
ab o1.2294 – Braun beginnt, an „Wöltu“ zu arbeiten
o8.o7.2294 – „Wöltu“ erscheint als Buch und löst heftige Reaktionen aus.
oo.o6.2295 – Brauer erlangt Pilotenpass zweiter Ordnung (Standard-Flugzeuge und Raumboote)
14.o7.2295 – Bewerbung bei Ziviler Einsatzflotte. In der Folge trennen sich Braun und Malki.

2295 Michaela Brauer

Michaela Brauer – 2295

Michaela Brauer wurde 2274 geboren, ihr Zwillingsbruder ist Phil Brauer. Die beiden wuchsen vornehmlich bei der Großmutter und ihrem Vater Philip Mikels auf, da die Mutter Katharina Brauer oft auf Raumreisen unterwegs war.

Michaela studiert Biologie und macht eine Pilotenausbildung. Sie arbeitet nebenbei immer wieder in wechselnden Jobs und übernimmt journalistische Aufträge (anfangs kleinere im lokalen Bereich, später auch zu deutlich überregionalen Themen).

28.o2.2274 – Geboren in Deutschland
30.o4 2292 – Schulabschluss
o1.o9.2291 – Studienstart Fernkurs Biologie 1
oo.oo.oooo – diverse Jobs, u. a. kleinere lokal-journalistische Aufträge
o3.10.2292 – Mutter Katharina Brauer stirbt bei der Explosion ihres Landers
o2.o7.2294 – Ausbildungsbeginn Grundkurs Pilot
o8.o7.2294 – „Wöltu“ erscheint als Buch und löst heftige Reaktionen aus.
30.o7.2294 – Abschluss Biologie 1
28.o2.2295 – Pilotenpass Stufe 2 (Raumboote und Standardflugzeuge)
28.o3.2295 – Ausbildungsbeginn Navigation und Grundkurs Raumfahrttechnik

2300 WARÈN (Collage)

Informationen zu „Warén“ (Kapitel der Collage)

In der Collage „Tote Helden“ gibt es das Kapitel „Warén“. Es spielt praktisch nach den Ereignissen, die im Roman „Warén“ erzählt werden. Dort gibt es (künftig) die lexikalischen Infos zum Roman; hier nur ein paar wichtige Eckdaten. die für die Collage eine Rolle spielen:

2300 Raumfahrt

Raumfahrt: Allgemeines – 2300

Erde: Vorgeschichte
Nachdem mehrfach die Vorreiterposition in der Raumfahrt zwischen Nasa, ESA und den asiatischen Organisationen wechselte, wurde in der zweiten Hälfte 21. Jahrhundert die International Space Organisation (ISO) gegründet. Hier bündelten sich rasch die Kompetenzen; der erste große Erfolg nach dem Betrieb einer Raumstation war die Entwicklung des Out-of-Orbit-Antriebs (siehe dort).
Als Länder und Erdparlament verstärkt Bedarf an Militär- und Polizeischiffen mit OO-Antrieb anmeldete, wurde die ISO von einer „Forschungseinrichtung mit kommerziellem Anteil“ zu einer stärker politisch angebundenen Einrichtung. Auf dieser Basis entstand eine Raumflotte, die formell zwar privat war (der ISO gehörte), aber durch die politische Anbindung der ISO an die Geld gebenden Länder quasi eine gemeinsame Flotte der Erde darstellte.
Die Effektivität des OOS-Antriebes führte dazu, dass neben den ursprünglich geplanten Forschungsschiffen auch bald reine Frachter und Transporter (die Kleingüter und Personen befördern) gebaut wurden. Parallel entwickelte sich aber auch eine echt private Raumfahrt, was eine weitreichende Regelung (wie heute für den Boden- und Luftverkehr) nötig machte.

Erde: Stand zum Zyklusbeginn
Als im Jahr 2195 der Mars unabhängig wurde, wurde auch auf der Erde etwas umstrukturiert. Dem Erdparlament wurden eigenes Militär unterstellt, eine eigene Polizei sowie eine Raumflotte. Letztes bestand de facto aus der Flotte der ISO.
Die Einzelstaaten verfügen über bewaffnete Kräfte nur im Rahmen ihrer Polizei; eigene Raumflotten sind möglich, aber in der Regel eher schwach ausgebaut.

Die Gesamt-Raumflotte der Erde ist in den nur als Raumflotte bezeichneten Teil, ein kleines Kontingent militärischer Schiffe und in die „Zivile Einsatzflotte“ gegliedert. Letztere kommt für Polizeiaufgaben und bei Katastrophen zum Einsatz, weshalb sie im Sprachgebrauch auch oft als „Raumsicherheit“ bezeichnet wird. In der Raumflotte sind anfangs Forschung, Güter- und Personentransport komplett vereinigt; zum Zyklusbeginn sind das Unterabteilungen.
Die Rangstruktur auf allen Schiffen ist im Wesentlichen dem Militär der Erde entlehnt, wird aber in unterschiedlicher Komplexität und Strenge gehandhabt.

Mars: Stand zum Zyklusbeginn
Als im Jahr 2195 der Mars unabhängig wurde, bekam er formal eine eigene Flotte. Diese konnte er weder wirtschaftlich noch in Sachen Technik-Entwicklung wirklich halten, so dass vor allem der interplanetare Verkehr zwischen Mars und Erde von der Raumflotte der Erde bestritten wurde. Transport- und Industrieraumfahrt, die nur auf den Mars beschränkt waren, wurden in erster Linie von privaten Anbietern bedient. 2213 wurde die Flotte der Erde zur Vereinigten Flotte von Erde und Mars deklariert; echt marseigene Schiffe (insbesondere die mit polizeilichen und anderen hoheitlichen Aufgaben) bekamen damit den selben Rang wie die Schiffsverbände der irdischen Länder.
Das Hauptquartier der Vereinigten Flotte befindet sich auf der Erde, weshalb der Namens-Zusatz, der den Mars einbezieht, außerhalb des ganz offiziellen Sprachgebrauches nahezu nie auftaucht.

Erde: Galaxy-Ships
Im Jahr 2291 wurde eine neue Antriebsart entdeckt. Sie versprach Schiffe mit Reichweiten, die weit über denen der modernsten Out-of-Orbit-Schiffe lag. Schon 2293 konnte ein erstes Boot getestet werden, Anfang 2294 startete ein Schiff zum Testflug. Es bekam als Erstes den Typnamen „Galaxy-Ship“. Die GS 1 Hope war zwei Jahre mit einer 20-Mann-Crew- unterwegs; danach wurde der Antrieb noch einmal überarbeitet. Ein zweiter Test von 2297 bis 2298 verlief zufriedenstellend.
Neben den GS sind weiterhin auch OOS auf Forschungsmissionen unterwegs.

Die Galaxy-Schiffe sind von vornherein als Langstrecken-Forschungsschiffe konzipiert. Das heißt, dass sie neben der „fachlichen“ Ausstattung auch Bereiche enthalten, die mit deutlichem Blick auf die Lebensqualität der Besatzungsmitglieder ausgerichtet sind. Dazu gehören z. B. von Anfang an eine großzügige Messe, in der nicht nur gespeist werden kann, sondern die auch gesellige Treffen erlaubt, Sportmöglichkeiten und wohnlichere Quartiere. Letzteres trägt auch dem Umstand Rechnung, dass das Prinzip der wechselnden Besatzungen aus OOS-Zeiten aufgegeben wird.

2300 Galaxy-Ships

Raumfahrt: Galaxy-Ships – 2300

Erde: Galaxy-Ships
Im Jahr 2291 wurde eine neue Antriebsart entdeckt. Sie versprach Schiffe mit Reichweiten, die weit über denen der modernsten Out-of-Orbit-Schiffe lag. Schon 2293 konnte ein erstes Boot getestet werden, Anfang 2294 startete ein Schiff zum Testflug. Es bekam als erstes des Typnamen „Galaxy-Ship“. Die GS 1 Hope war zwei Jahre mit einer 20-Mann-Crew- unterwegs; danach wurde der Antrieb noch einmal überarbeitet. Ein zweiter Test von 2297 bis 2298 verlief zufriedenstellend.
Während die GS1 Hope gerade zu ihrem offiziellen Jungfernflug – diesmal mit 50 Mann Besatzung – unterwegs war, wurde bereits die verbesserte GS 2 Parzival erfolgreich getestet.

2300 GS 1 Hope

GS 1 Hope

Baujahr 2293/94

LOG Test 1
1. 3. 2294 bis 29. 6. 2296

Besatzung: 20 Mann
Die Maximalgeschwindigkeit wurde nicht erreicht. Antrieb wird danach überarbeitet.


LOG Test 2
3. 4. 2297 bis 30. 6. 2298

Besatzung: 20 Mann
Test erfolgreich


LOG GS1 / 1
3. 8. 2298 bis 10. 12. 2299

Besatzung: 50 Mann

2300 GS 2 Parzival

GS 2 Parzival

Baujahr 2298

LOG Test 1
21. 9. 2298 bis 27. 6. 2299

Besatzung: 15 Mann
William Base: Captain
Stanislaw Tich: Erster Offizier
Jon Donald: Pilot

Test erfolgreich.


LOG GS2 / 1
29. 1. 2300 bis 8. 5. 2301


Besatzung:
William Base: Captain
Stanislaw Tich: Erster Offizier (Planetologe = Chef Team Erkundung)
Richard McRaney: Zweiter Offizier / Sicherheitschef
Gamal Sridhar: Pilot
Mario Frias: Pilot
Jon Donald: Copilot (Erkunder)
Ricardo Thomas: Copilot (Erkunder)
Sally Herenz: KommOffizier
Dr. Singru Mokry: Chefarzt
Charles Mnomo: Chefbiologe
Ines Braun: Biologe
Michaela Brauer: Pilotschüler (Kadett) + Bio-Assistent
Tulio Andres: Techniker / Computerspezialist
Elfrau Takashi: Koch

Auftrag:
Knotenpassage S 93/163/198/ d1t1r3 nach S 261/2/1012 Suche nach einem Planeten für eine Basis im Zielsektor
Rückkehr ohne Sprung; auf dem Weg Kartografierung und Ersterkundungen

o4.05.2300 TG: planmäßige Knotenpassage
o8.05.2300 TG: Lander landet auf Warén

2300 Planeten und Welten

Sterne, Planeten und Welten – 2300

Im Jahr 2300 kennen die Menschen bereits einige interessante Planeten. Während der Ereignisse auf Warén kommen sie zudem in Kontakt mit nichtstofflichen Wesen; diese leben einer eigenen Sphäre, für mein Verständnis sind sie Vertreter der Anderswelt

Stern: Simon

Simon ist ein Stern der Sol-Klasse mit 7 Planeten.

Stern: Lonestar

Lonestar ist ein Stern der Sol-Klasse mit 1 Planet. Er liegt in einem erdfernen Bereich des Alls in einem sternarmen Gebiet.


Planet: Wöltu

Wöltu ist der dritte Planet im Simon-System. Er ist extrem erdähnlich, nicht nur in Sachen Größe und Oberflächenbeschaffenheit, sogar die Biosphäre ist völlig erdkompatibel. Die Erklärung finden die Menschen erst später innerhalb des Zyklus.
Wöltu wurde de facto zweimal von den Menschen entdeckt. Das erste Mal strandete hier die OOS 15-5 Tristan nach einem Raumknotensprung, der nicht wie erwartet ablief, sondern die Besatzung in einen Raumsektor mit schnellerem Zeitlauf brachte. Die Menschen lassen sich auf „World two“ nieder. Viele Jahrhunderte später – auf der Erde sind nicht einmal 10 Jahre vergangen – erreicht die OOS 16-19 Emanuel des Planeten.


Planet: Warén

Warén ist der einzige Planet von Lonestar, die Menschen entdeckten ihn 2300 TG. Sie fanden dort eine kleine aber stark strukturierte Gesellschaft vor. Die Bewohner nennen sich selbst Kara; sie sind extrem menschenähnlich und leben in Symbiose mit nichtstofflichen Wesen, die sie „Wahre Herrscher“ nennen. (Mehr dazu in der Erzählung „Sabotage“.)


Welten: Anderswelt

„Anderswelt“ ist ein Name, den ich für dieses Lexikon benutze; mangels Kontaktes zwischen den Sphären gibt es keinen „legitimen“ Namen. Gemeint ist eine aus unserer Sicht immaterielle Sphäre, in der sich aber komplexe Strukturen wie in den uns zugänglichen 3+1 Dimensionen gebildet haben. Ob es sich dabei um Strukturen in anderen Dimensionen unseres Weltalls (das laut Stringtheorie ja 10 Dimensionen hat) handelt oder um ein am selben Ort des Multiversums wie wir existierendes Universum – ich weiß es nicht. Ich tendiere allerdings zu ersterem, denn das würde dazu passen, dass die beiden Welten nicht so klar getrennt sind, wie ihre Vertreter gemeinhin gern annehmen. Und um bei der Wahrheit zu bleiben: Wahrscheinlich gibt es in der Warén-Welt nicht nur eine Anderswelt …

Auch in der „Anderswelt“ gibt es eine erkleckliche Anzahl von Strukturen, die man in einfachster Näherung als Sternen- und Planetensysteme bezeichnen könnte. Wie hier hat sich dort auch Leben entwickelt und es gibt zivilisationsbildend-intelligente Spezies.

Eine Gruppe von Ereignissen, die insbesondere in „Tote Helden“ eine Rolle spielen, werden von den Ger, einer Anderswelt-Spezies ausgelöst: Bei einigen Aktionen, bei denen die Ger unsere Welt erkunden (die sie „Anderer Raum“ nennen), kommt zu Wechselwirkungen mit Körpern hier. So gehen die rätselhaften Ereignisse auf Antipluto, die „Marsmühle“ und auch der Tod von Katharina Brauer auf ihr Konto.

Auf Warén gibt es eine symbiotische Zivilisation zwischen den menschengleichen Kara und einer Spezies, die die Kara Wahre Herrscher nennen. Diese ist aus unserer Sicht nichtstofflich. Sie lebt – anders als die Ger – allerdings nicht in einer weitgehend unabhängigen Anderswelt, es wirkt vielmehr so, als wären die Wahren Herrscher einst aus ihrer Sphäre in unsere gereist und hier gestrandet: Sie sind direkt an die Gegebenheiten Waréns gebunden, aber nur durch ihr Wirken, das sich in „stofflichen Effekten“ manifestiert, erkennbar.

2300 Personen

Personen im Kapitel „Warén“

An dieser Stelle sind nur die unmittelbar in der Collage-Version auftauchenden Personen notiert.
Ines Braun: Biologin
Jon Donald: Erkunder; mit Ines befreundet

erwähnt werden:
Michaela Brauer, Ricardo Thomas
… und Aj’Tak, ein Wahrer Herrscher

2300 Ines Braun

Ines Braun – 2300

Am 4. 10. 2292 wurde eine im All treibende Rettungskapsel gefunden, darin der Körper einer Frau – mehr tot als lebendig. Nicht nur, dass kaum ein Organ noch richtig funktioniert, auch nahezu jeder Knochen ist mehr oder weniger stark geschädigt. Trotzdem gelingt es, die Frau am Leben zu halten und (in einem Krankenhaus in Belfast) peu a peu die Schäden zu heilen. Allerdings war insbesondere der Gesichtsschädel so sehr zerstört, dass die Ärzte ihn bei der Rekonstruktion von Grund auf neu gestalten mussten. Da bis dahin nicht herauszufinden war, um wen es sich bei der Frau handelte, hatten sie keine Anhaltspunkte, in welche Richtung dieser Neuaufbau gehen sollte. „Mitteleuropäischer Typus“ war das einzig Klare.
Als die Frau endlich zu sich kam, hatte sie alles vergessen, was Hinweis auf ihre Identität hätte sein können. Auch der Abgleich mit Vermisstendaten und andere Nachforschungen brachten kein Ergebnis. Da ein früher Gehirnscan bei den Worten „Ines“ und „braun“ überproportionale Aktivität anzeigte, wählte sie den Namen „Ines Braun“. Ihr biologisches Alter wurde mit 35 Jahren bestimmt.

Ines Braun begann mit eigenen Nachforschungen. Diese konzentrierten sich rasch auf Berichte und Geschichten aus der Raumfahrt, schließlich bekam sie sogar Zugang zu Berichten der/an die Raumfahrtbehörde. Einige davon verarbeitete sie in eigenen Geschichten. Eine – „Wöltu“ – löste nach der Veröffentlichung heftige Reaktionen aus. Insbesondere warf man Braun vor, das Andenken von Katharina Brauer, die zwischenzeitlich bei einem Unfall ums Leben gekommen war, beschmutzt zu haben.

Auf der Suche nach Identität hatte Braun diverse Tests absolviert, in deren Folge man ihr Fachkenntnisse im Bereich Biologie bescheinigte. Diese vertiefte sie in einem Studium. Außerdem absolvierte sie eine Grundausbildung zum Piloten. Darauf aufbauend bewarb sie sich bei der Zivilen Einsatzflotte.

Am 4. September 2295 startet sie zusammen mit Jon Donald, Frank Brown und Michaela Brauer zu einem Einsatz der Zivilen Einsatzflotte, bei dem einer Bio-Alarm-Meldung in einer privaten Raumstation nachgegangen werden soll. Sie und Brown werden in der Folge ein Paar. Es dauert allerdings nicht lange, denn schon am 6. Dezember stirbt Brown an den Spätfolgen der Zeitverwerfung am Wöltu-Knoten.

Als das Galaxy-Ship 2 Parzival, Anfang 2300 auf seinen Jungfernflug geht, ist Ines Braun als Biologin an Bord.

o4.10.2292 – In einer im Eberon-Sektor treibenden Rettungskapsel gefunden
o5.10.2292 – Beginn der Behandlungen im Chirurgischen Zentrum in Belfast
28.10.2292 – Erwachen aus dem Heilkoma
11.12.2292 – Ines Braun verlässt die Klinik. In den Einwohnerunterlagen wird ihr biologisches Alter mit 35 Jahren vermerkt. Sie zieht nach Deutschland.
o6.o1.2293 – Braun nimmt eine Hilfsstelle bei Lothar Wiesner an, der als Gärtner arbeitet.
o2.o4.2293 – Braun verarbeitet zum ersten Mal Gelesenes in einem eigenen Text; wenn auch vorerst nur in ihrem Tagebuch („Jadwiga Podlasinska“)
o9.o4.2293 – Lothar Wiesner stirbt. Braun nimmt keinen neuen Job, an sondern intensiviert ihre Nachforschungen.
30.o4.2293 – Braun erwirbt nach zahlreichen Wissenstests die Studienreife.
oo.o5.2293 – Braun schreibt sich an der Uni München als Gasthörer für den Studiengang Terra-Forming ein und beginnt, kleinere Texte zu schreiben; Braun konzentriert ihre Nachforschungen auf Inéz Cartena und Katharina Brauer
27.o5.2293 – Braun schreibt die Geschichte „Tatjana“ über Brauer und Cartena in ihr Tagebuch
o2.o6.2293 – Braun zieht nach München, um dort zu studieren. 15.o6.2293 – Sie lernt Alexander Malki kennen, die beide werden rasch ein Paar.
25.08.2293 – Beginn Biologiestudium (Fernstudium)
oo.o9.2293 – Braun zieht zu Malki; sie beginnt, für ihn zu texten.
o8.10.2293 – Buch mit Brauns Gedichten erscheint.
ab o1.2294 – Braun beginnt, an „Wöltu“ zu arbeiten
o8.o7.2294 – „Wöltu“ erscheint als Buch und löst heftige Reaktionen aus.
oo.o6.2295 – Brauer erlangt Pilotenpass zweiter Ordnung (Standard-Flugzeuge und Raumboote)
14.o7.2295 – Bewerbung bei Ziviler Einsatzflotte. In der Folge trennen sich Braun und Malki.
o4.o9.2295 – Start zu einem Einsatz der Zivilen Einsatzflotte (Bio-Alarm), zusammen mit Michaela Brauer, Frank Brown, Jon Donald. Sie beginnt eine Beziehung mit Frank Brown
o8.10.2295 – Rückkehr vom Einsatz (Bio-Alarm hat sich nicht bestätigt)
o6.12.2295 – Frank Brown stirbt

19.o1.2300 – Die GS 2 Parzival startet zu ihrem Jungfernflug; Ines Braun ist als Biologin an Bord.

2300 Jon Donald

Jon Donald – 2300

Jon Donald wurde 2248 in Kalifornien geboren. Direkt nach Schule begann er seine Ausbildung bei der Zivilen Einsatzflotte (ZE); sein langjähriger Partner hier ist Ricardo Thomas. Beide sind oft auf OOS-Forschungsschiffen in der Crew; offiziell mit polizeilicher Befugnis, de facto agieren sie als Piloten und Erkunder.

Zu den Einsätzen direkt für die ZE gehören der Einsatz bei der Sparik-Krise (2276) sowie 2278 der Einsatz auf Antipluto (bei welchem Jon Donald ohne Ricardo Thomas, dafür mit Katharina Brauer, unterwegs war).

Ende 2283 wählt Katharina Brauer Donald für die Crew der Emanuel aus, wo er als Zweiter Offizier und damit „im Auftrag“ der Zivilen Einsatzflotte als Sicherheitschef mitfliegt.

Danach waren er, Ricardo Thomas und Katharina Brauer (bis zu ihrem Tod am 3.10.2292) bei Einsätzen sowie als Erkunderteam bei Forschungsflügen unterwegs.

Am 4. September 2295 startete er zusammen mit Frank Brown, Ines Braun und Michaela Brauer zu einem Einsatz der Zivilen Einsatzflotte, bei dem einer Bio-Alarm-Meldung in einer privaten Raumstation nachgegangen werden sollte.

Jon Donald ist beim Testflug des Galaxy-Ship 2, der Parzival, 2298/99 als Pilot an Bord. Er bleibt auch in der Crew des Schiffes. Das ist de facto sein Wechsel von der Zivilen Einsatzflotte zur späteren GS-Flotte.


15.o2.2248 – in Kalifornien geboren;
o1.o6.2266 – Schulabschluss
o1.o9.2266 – Beginn Ausbildung: Grundkurs Raumfahrttechnik, Pilotenausbildung; Erweiterungskurs Raumfahrttechnik
29.o8.2271 – Ausbildung: Abschluss Ingenieur, Pilot
o3.o9.2271 – Dienstbeginn bei der Zivilen Einsatzflotte
o5.o2.2272 – Beginn eines Einsatzes auf dem Mars (im Zusammenhang mit der Marsmühle); an Bord als Planetologe: Ricardo Thomas
28.o5.2272 – Ende des Einsatzes auf dem Mars

o2.o1.2276 – Beginn Sparik-Einsatz
15.o6.2276 – Ende Sparik-Einsatz
o1.o9.2276 – Start mit der OOS 15-38 Tatjana
o1.12.2277 – Rückkehr mit der OOS 15-38 Tatjana
o2.o3.2278 – Start zu einem Einsatz mit der Zivilen Einsatzflotte auf der Station Antipluto, im Team mit Katharina Brauer (parallel zum Team Tomasz McMay/Frank Brown)
28.o3.2278 – Rückkehr von Antipluto

30.o1.2284 – Start mit der Emanuel als Pilot (im Auftrag der Raumsicherheit); Kommandant ist Katharina Brauer.
19.o9.2285 – Die Emanuel springt wie geplant durch einen Raumknoten. Im Zielsektor entdecken die Menschen den Planeten Wöltu und dessen Bewohner. Sie werden in die politischen Auseinandersetzungen hineingezogen. Schließlich müssen sie Hals über den Kopf den Planeten verlassen.
o3.o3.2288 TG = o4.o1.2186 Bordzeit – Rücksprung in den erdnahen Raum. Es gibt gesundheitliche Probleme bei der Crew; die Überlebenden gehen in Anabiose, aus der sie erst am 28. Juni 2289 wieder geweckt werden – es wachen allerdings nicht mehr alle auf.
o3.12.2289 TG – Erdankunft der Emanuel

o3.10.2292 – Katharina Brauer stirbt während einer Forschungsreise bei der Explosion ihres Landers. Die Ursache bleibt ungeklärt.

o4.o9.2295 – Start zu einem Einsatz der Zivilen Einsatzflotte (Bio-Alarm), zusammen mit Michaela Brauer, Ines Braun, Jon Donald
o8.10.2295 – Rückkehr vom Einsatz (Bio-Alarm hat sich nicht bestätigt)
o6.12.2295 – Frank Brown stirbt

o3.o9.2398 – Die GS 2 Parzival startet zu ihrem Testflug; Jon Donald ist als Pilot an Bord.
28.o6.2399 – Rückkehr GS 2 Parzival
19.o1.2300 – Die GS 2 Parzival startet zu ihrem Jungfernflug; Jon Donald ist als Copilot (Erkunder) an Bord.

2300 Michaela Brauer

Michaela Brauer – 2300

Michaela Brauer wurde 2274 geboren, ihr Zwillingsbruder ist Phil Brauer. Die beiden wuchsen vornehmlich bei der Großmutter und ihrem Vater Philip Mikels auf, da die Mutter Katharina Brauer oft auf Raumreisen unterwegs war.

Michaela studiert Biologie und macht eine Pilotenausbildung. Sie arbeitet nebenbei immer wieder in wechselnden Jobs und übernimmt journalistische Aufträge (anfangs kleinere im lokalen Bereich, später auch zu deutlich überregionalen Themen).

Michaela studiert Biologie und macht eine Pilotenausbildung. Sie arbeitet nebenbei immer wieder in wechselnden Jobs und übernimmt journalistische Aufträge (anfangs kleinere im lokalen Bereich, später auch zu deutlich überregionalen Themen). Am 4. September 2295 startete sie zusammen mit Jon Donald, Frank Brown und Ines Braun zu einem Einsatz der Zivilen Einsatzflotte, bei dem einer Bio-Alarm-Meldung in einer privaten Raumstation nachgegangen werden soll. Sie war sowohl als „Fluglehrling“ als auch als „Reporter“ dabei.

Michaela Brauer beginnt eine Ausbildung in Astronavigation und Raumfahrttechnik mit dem Ziel, auf einem der neuartigen Schiffe (Galaxy-Ships) als Pilot arbeiten zu können. Ihre praktische Ausbildung beinhaltet, auf der GS2 Parzival als Kadett mitzufliegen. Start ist im Januar 2300.

28.o2.2274 – Geboren in Deutschland
30.o4 2292 – Schulabschluss
o1.o9.2291 – Studienstart Fernkurs Biologie 1
oo.oo.oooo – diverse Jobs, u. a. kleinere lokal-journalistische Aufträge
o3.10.2292 – Mutter Katharina Brauer stirbt bei der Explosion ihres Landers
o2.o7.2294 – Ausbildungsbeginn Grundkurs Pilot
o8.o7.2294 – „Wöltu“ erscheint als Buch und löst heftige Reaktionen aus.
30.o7.2294 – Abschluss Biologie 1
28.o2.2295 – Pilotenpass Stufe 2 (Raumboote und Standardflugzeuge)
28.o3.2295 – Ausbildungsbeginn Navigation und Grundkurs Raumfahrttechnik
o4.o9.2295 – Start zu einem Einsatz der Zivilen Einsatzflotte (Bio-Alarm), zusammen mit Ines Braun, Frank Brown, Jon Donald.
o8.10.2295 – Rückkehr vom Einsatz (Bio-Alarm)
o6.12.2295 – Frank Brown stirbt

19.o1.2300 – Die GS 2 Parzival startet zu ihrem Jungfernflug; Michaela Brauer ist als Kadett an Bord.

2300 Aj’Tak

Aj’Tak

Das Wesen, das in Ines Brauns Bewusstsein als männlich erscheint und sich mit dem Namen Aj’Tak realisiert, gehört zur Spezies der Wahren Herrscher. Diese sind nichtstoffliche Wesen aus der Anderswelt, die vor sehr langer Zeit auf Warén strandeten und nach Ankunft der Kara, die auf Warén siedeln wollten, mit denen eine symbiotische Gesellschaft gründeten. Kontakte zwischen Kara (und Menschen) und Herrschern erfolgen in der „Zwischensphäre“.

2313 HORIZON

Informationen zu „Horizon“

In der Collage „Tote Helden“ gibt es das Kapitel „Horizon“. Hier spielen Außerirdische eine Rolle. Für die Menschen sind sie keine Unbekannten mehr; die erste Begegnung mit der Planetaren Föderation wird in der Geschichte „Am Anfang war der Irrtum“ geschildert.

Als die GS 3 Horizon bei ihrem 5. Flug wie üblich eine Knotenpassage benutzt, glauben die Menschen noch, das Phänomen nun endlich sicher berechnen zu können. Deshalb ist ihnen auch völlig unklar, warum die beiden Vorab-Boote spurlos verschwinden. Die Crew der Imte Rish – einem Schiff der Planetaren Föderation – ist hingegen sehr wohl klar, was da schief geht …

2313 Politik: Terranischer Bund

Politische Strukturen – 2313

Zu Beginn des Zyklus besiedeln die Menschen die Erde und den Mars, es gibt außerdem Stationen und planetare Basen. Die Erde ist eine Föderation der Staaten der Erde. Oberstes Gremium ist das Erdparlament. Eine Untergliederung nach Kontinenten gibt es formell nicht. Die Föderationen bestehen aus einzelnen Ländern, welche wiederum eigene Unterstrukturen haben.

Der Mars ist lange Zeit als Externes Erdgebiet behandelt worden, wobei einzelne Regionen einzelnen Ländern zugeordnet waren. Am 7. Mai 2195 wurde der Mars als selbstständig deklariert und hat eine Mars-Föderation als politische Struktur gebildet.

Wirtschaftlich aber auch administrativ und politisch gibt es enge Verbindungen zwischen Erde und Mars. Insbesondere die gemeinsame Raumflotte wirkt wie ein einender Faktor.

Als um 2290 Wöltu entdeckt wirkt, tauchen erste Stimmen auf, die für einen Bund plädieren, der Erde und Mars „nach außen“ hin vertreten soll. Manche halten Wöltu für „außen“, andere würden die Menschen dort Teil des Bundes sein lassen. Beides ist eher theoretischer Natur, da die sehr verschiedenen Zeitläufe zwischen Erde und Wöltu trennender wirken als es die reine räumliche Entfernung könnte (letztere ist mit der Entwicklung der Galaxy-Ships ohnehin nicht mehr so relevant wie zu OOS-Zeiten).

2300 bekommt die Idee eine „Terranischen Bundes“ neue Nahrung: Die Bewohner Waréns sind nun die, die „außen“ sind. Allerdings gibt es kaum Gründe, sich „gegen“ sie stark zu machen, da sie technologisch den Menschen nicht viel entgegensetzen können. Alles bleibt noch immer eher Spielerei.

2303 ändert sich das schlagartig: Die GS 1 Hope stößt nicht nur völlig überraschend auf die Vertreter zweier raumfahrender Sternenreiche, nein, die beiden Seiten sind auch noch verfeindet. Ein Volk – die Nugroma – ist offenbar sogar ausgesprochen kriegerisch veranlagt. Ein Schutz-Bündnis scheint unerlässlich; jetzt gern auch mit den Warénern. Als Gründungsdatum gilt der 15. November 2304.

2313 Raumfahrt

Raumfahrt allgemein – 2313

Erde: Vorgeschichte
Nachdem mehrfach die Vorreiterposition in der Raumfahrt zwischen Nasa, ESA und den asiatischen Organisationen wechselte, wurde in der zweiten Hälfte 21. Jahrhundert die International Space Organisation (ISO) gegründet. Hier bündelten sich rasch die Kompetenzen; der erste große Erfolg nach dem Betrieb einer Raumstation war die Entwicklung des Out-of-Orbit-Antriebs (siehe dort).
Als Länder und Erdparlament verstärkt Bedarf an Militär- und Polizeischiffen mit OO-Antrieb anmeldete, wurde die ISO von einer „Forschungseinrichtung mit kommerziellem Anteil“ zu einer stärker politisch angebundenen Einrichtung. Auf dieser Basis entstand eine Raumflotte, die formell zwar privat war (der ISO gehörte), aber durch die politische Anbindung der ISO an die Geld gebenden Länder quasi eine gemeinsame Flotte der Erde darstellte.
Die Effektivität des OOS-Antriebes führte dazu, dass neben den ursprünglich geplanten Forschungsschiffen auch bald reine Frachter und Transporter (die Kleingüter und Personen befördern) gebaut wurden. Parallel entwickelte sich aber auch eine echt private Raumfahrt, was eine weitreichende Regelung (wie heute für den Boden- und Luftverkehr) nötig machte.

Erde: Stand zum Zyklusbeginn
Als im Jahr 2195 der Mars unabhängig wurde, wurde auch auf der Erde etwas umstrukturiert. Dem Erdparlament wurden eigenes Militär unterstellt, eine eigene Polizei sowie eine Raumflotte. Letztes bestand de facto aus der Flotte der ISO.
Die Einzelstaaten verfügen über bewaffnete Kräfte nur im Rahmen ihrer Polizei; eigene Raumflotten sind möglich, aber in der Regel eher schwach ausgebaut.

Die Gesamt-Raumflotte der Erde ist in den nur als Raumflotte bezeichneten Teil, ein kleines Kontingent militärischer Schiffe und in die „Zivile Einsatzflotte“ gegliedert. Letztere kommt für Polizeiaufgaben und bei Katastrophen zum Einsatz, weshalb sie im Sprachgebrauch auch oft als „Raumsicherheit“ bezeichnet wird. In der Raumflotte sind anfangs Forschung, Güter- und Personentransport komplett vereinigt; zum Zyklusbeginn sind das Unterabteilungen.
Die Rangstruktur auf allen Schiffen ist im Wesentlichen dem Militär der Erde entlehnt, wird aber in unterschiedlicher Komplexität und Strenge gehandhabt.

Mars: Stand zum Zyklusbeginn
Als im Jahr 2195 der Mars unabhängig wurde, bekam er formal eine eigene Flotte. Diese konnte er weder wirtschaftlich noch in Sachen Technik-Entwicklung wirklich halten, so dass vor allem der interplanetare Verkehr zwischen Mars und Erde von der Raumflotte der Erde bestritten wurde. Transport- und Industrieraumfahrt, die nur auf den Mars beschränkt waren, wurden in erster Linie von privaten Anbietern bedient. 2213 wurde die Flotte der Erde zur Vereinigten Flotte von Erde und Mars deklariert; echt marseigene Schiffe (insbesondere die mit polizeilichen und anderen hoheitlichen Aufgaben) bekamen damit den selben Rang wie die Schiffsverbände der irdischen Länder.
Das Hauptquartier der Vereinigten Flotte befindet sich auf der Erde, weshalb der Namens-Zusatz, der den Mars einbezieht, außerhalb des ganz offiziellen Sprachgebrauches nahezu nie auftaucht.


Erde: Galaxy-Ships
Im Jahr 2291 wurde eine neue Antriebsart entdeckt. Sie versprach Schiffe mit Reichweiten, die weit über denen der modernsten Out-of-Orbit-Schiffe lag. Schon 2293 konnte ein erstes Boot getestet werden, Anfang 2294 startete schon ein Schiff zum Testflug. Es bekam als erstes des Typnamen „Galaxy-Ship“. Die GS 1 Hope war zwei Jahre mit einer 20-Mann-Crew unterwegs; danach wurde der Antrieb noch einmal überarbeitet. Ein zweiter Test von 2297 bis 2298 verlief zufriedenstellend.

Die Galaxy-Schiffe sind von vornherein als Langstrecken-Forschungsschiffe konzipiert. Das heißt, dass sie neben der „fachlichen“ Ausstattung auch Bereiche enthalten, die mit deutlichem Blick auf die Lebensqualität der Besatzungsmitglieder ausgerichtet sind. Dazu gehören z. B. von Anfang an eine großzügige Messe, in der nicht nur gespeist werden kann, sondern die auch gesellige Treffen erlaubt, Sportmöglichkeiten und wohnlichere Quartiere. Letzteres trägt auch dem Umstand Rechnung, dass das Prinzip der wechselnden Besatzungen aus OOS-Zeiten aufgegeben wird.

Anfangs sind die Schiffe in jeder Hinsicht auf friedliche Langstreckenforschung ausgelegt, seit die GS 1 Hope bei ihrem 4. Flug (2303 TG) zwischen die Fronten zweier verfeindeter Sternenreiche geriet, sind sie jedoch auch bewaffnet.

Neben den GS sind weiterhin auch OOS auf Forschungsmissionen unterwegs.

2313 Raumknoten

Raumknoten – Wissensstand 2313

Raumknoten

Raumknoten entstehen, wenn sich – salopp gesagt – der Raum so verdreht und verbiegt, dass es zu Überlappungen kommt. Anders als bei Wurmlöchern, die durch „Dehnung“ entstehen, sind die Übergänge nicht kontinuierlich; es finden eher Sprünge zwischen Raum-Segmenten statt.

Geschichte der Nutzung

Die Existenz vom Raumknoten wurde 2261 nachgewiesen; Versuche, die Knoten als Passagen für Schiffe zu nutzen, scheiterten; Manche Testobjekte durchflogen den Punkt, an der Knoten war, ohne zu springen, andere wurden an diesem Punkt zerstört, wieder andere sprangen offenbar, waren am berechneten Zielgebiet aber nicht auffindbar.

Es dauerte bis 2270, bis man die für den Sprung nötigen Annäherungsgeschwindigkeiten und Eintrittswinkel so sicher bestimmen und einhalten konnte, dass unbemannte und wenig später auch bemannte Schiffe (die immer erst unbemannte Probesonden durchschicken) die Passagen nutzen konnten. Je weiter Eingangs- und Zielgebiet im Normalraum auseinander lagen, desto weniger genau konnte man diese Dinge berechnen, so dass am Anfang nur kürzere Distanzen so überwunden wurden. Trotzdem erhöhte sich der Aktionsradius der Menschen erheblich, denn die technische Reichweite der Schiffe musste nun nicht mehr 50:50 für Hin- und Rückweg geplant werden.

Da in der Zeit vor der Nutzung der Knoten Crews lange „leere“ Strecken oft in Tiefschlaf bzw. Anabiose verbrachten, waren die Schiffe mit entsprechenden Kammern ausgestattet. Deshalb hatte sich eingebürgert, auch Knotendurchgänge in Anabiose zu absolvieren; man begründete es damit, dass den Körpern, deren Lebensfunktionen auf ein Minimum reduziert sind, die Wechsel zwischen den Raumsektoren weniger anhaben können.

Das alles betrifft gezielte Sprünge; es passierte natürlich immer auch, dass Objekte – auch bemannte Schiffe – „aus Versehen“ in unerkannte Knoten gerieten.

Der Wissenstand um 2280 war: Man muss einen Knoten in einem bestimmten Winkel und einer bestimmten Geschwindigkeit durchqueren, um am Ziel anzukommen. Dabei gilt für beides weniger ein einzelner Wert als vielmehr ein Bereich – wo der liegt und wie groß der ist, kann aus den Daten des umgebenden Raumes berechnet werden. Auch das Zielgebiet kann vorherberechnet werden – jedoch ebenfalls nur als „Bereich“, weshalb in der Regel Vorabsonden geschickt werden, die nach ihrer Rückkehr durch den Knoten genauere Angaben über das Zielgebiet mitbrachten.

Zu diesem Zeitpunkt waren die Astrophysiker noch uneins: Die Berechnungen anhand der Raumdaten am Eingang legte nahe, dass es nicht nur einen Eintritt-Bereich (Winkel) gab, und dass unter Umständen das Zielgebiet von der Wahl des Winkels abhing. In der Praxis war das bisher allerdings noch nicht nachgewiesen worden. Auch die These, dass manche Knoten nur von A nach B, nicht aber umgekehrt passierbar sein könnten, galt als unbewiesen. Obwohl die Verfechter dieser Theorien sich darauf beriefen, dass damit die Fehlschläge in der Anfangsphase der praktischen Erforschung der Knoten erklärbar wären, spielten diese Überlegungen in Raumfahrt selbst nur eine nebengeordnete Rolle.

Spätestens mit der Erfahrung aus der Wöltu-Reise setzte sich bei allen die Erkenntnis durch dass Knoten …
… entweder von beiden Seiten her oder nur von einer Seite her (also ohne Rückkehrmöglichkeit durch den selben Knoten) passierbar sind
… je nach Eintrittswinkel zu verschiedenen Zielgebieten führen können
… Raumgebiete mit unterschiedlichem Zeitlauf verbinden können.
Alle das kann rechnerisch vorab ermittelt werden; bei erdfernen Knoten oft erst aus Daten, die man direkt im Eingangssektor erheben muss.

Raumknoten werden nun folgendermaßen bezeichnet: Lage Eingang / Schlüssel / Lage Zielausgang. Bei markanten Zielen wird umgangssprachlich oft auch nur ein Name verwendet (z. B. Wöltu-Knoten).
Schlüssel:
d1 = Ziel unabhängig von Durchtrittswinkel:
d2 = Ziel abhängig von Durchtrittswinkel:
t1 = gleicher Zeitlauf:
t2 = zyklischer Zeitunterschied
t21 = hochfrequenter Zyklus
t22 = mittelfrequenter Zyklus
t23 = niedrigfrequenter Zyklus
t3 = azyklischer Veränderung des Zeitlaufes
r1 = Rückkehr möglich / d1
r2 = Rückkehr möglich / d2
r3 = Rückkehr nicht möglich

Als 2303 die GS 1 Hope auf ein Schiff der Planetaren Föderation traf und im Rahmen freundschaftsbildender Maßnahmen Daten ausgetauscht wurden, erhielten die Menschen auch verfeinerte Gleichungen zur Knotenberechnung. Sie bestätigen im Wesentlichen die schon bekannten Eigenschaften der Passagen.

2313 Galaxy-Ships

Galaxy-Ships – 2313

Erde: Galaxy-Ships
Im Jahr 2291 wurde eine neue Antriebsart entdeckt. Sie versprach Schiffe mit Reichweiten, die weit über denen der modernsten Out-of-Orbit-Schiffe lag. Schon 2293 konnte ein erstes Boot getestet werden, Anfang 2294 startete ein Schiff zum Testflug. Es bekam als Erstes den Typnamen „Galaxy-Ship“. Die GS 1 Hope war zwei Jahre mit einer 20-Mann-Crew- unterwegs; danach wurde der Antrieb noch einmal überarbeitet. Ein zweiter Test von 2297 bis 2298 verlief zufriedenstellend.
Während die GS1 Hope gerade zu ihrem offiziellen Jungfernflug – diesmal mit 50 Mann Besatzung – unterwegs war, wurde bereits die verbesserte GS 2 Parzival erfolgreich getestet.
Die Galaxy-Schiffe sind von vornherein als Langstrecken-Forschungsschiffe konzipiert. Das heißt, dass sie neben der „fachlichen“ Ausstattung auch Bereiche enthalten, die mit deutlichem Blick auf die Lebensqualität der Besatzungsmitglieder ausgerichtet sind. Dazu gehören z. B. von Anfang an eine großzügige Messe, in der nicht nur gespeist werden kann, sondern die auch gesellige Treffen erlaubt, Sportmöglichkeiten, ab der GS 2 Parzival eine Art Garten- bzw. Park-Bereich und wohnlichere Quartiere. Letzteres trägt auch dem Umstand Rechnung, dass das Prinzip der wechselnden Besatzungen aus OOS-Zeiten aufgegeben wird.

Bewaffnet sind die ersten Galaxy-Ships quasi gar nicht. Es gibt Einrichtungen, um im Notfall Asteroiden zu zerstören, und den schon bei den OOS gebräuchlichen Schutzschirm gegen kleinere Partikel – so etwas wie Strahlenkanonen und Geschossabschussrampen werden erst eingeführt, nach dem die GS 1 Hope bei ihrem 4. Flug (2303 TG) zwischen die Fronten zweier verfeindeter Sternenreiche geriet. Die schon existierenden Schiffe wurden nachgerüstet, die neuen von vornherein bewaffnet. Auch die Sicherheitsabteilung der Schiffe wurde entsprechend in Sachen Personal, Ausrüstung und Befugnisse erweitert.


2313 GS 1 Hope

GS 1 Hope

Baujahr 2293/94

LOG Test 1
1. 3. 2294 bis 29. 6. 2296

Besatzung: 20 Mann
Die Maximalgeschwindigkeit wurde nicht erreicht. Antrieb wird danach überarbeitet.


LOG Test 2
3. 4. 2297 bis 30. 6. 2298

Besatzung: 20 Mann
unter anderem:
Jon Donald: Pilot
Ricardo Thomas: Pilot
Jason Boor: Pilot

Test erfolgreich


LOG GS1 / 1
3. 8. 2298 bis 10. 12. 2299

Besatzung: 50 Mann
unter anderem:
Jason Boor: Pilot
Leonhard Cohen: Arzt


LOG GS1 / 2
2. 4. 2300 bis 28. 4. 2301

Besatzung: 50 Mann
unter anderem:
Jason Boor: Pilot
Leonhard Cohen: Arzt



LOG GS1 / 3
1. 6. 2301 bis 19. 9. 2303

Besatzung: 50 Mann
unter anderem:
Jason Boor: Pilot
Leonhard Cohen: Arzt


LOG GS1 / 4
29. 10. 2302 bis 16. 2. 2304

Besatzung: 50 Mann
unter anderem:
Igor Torrence: Captain
Dorinda Bourdy: Erster Offizier
Jason Boor: Zweiter Offizier
Isaac Sauders: Pilot
Roxana Collet: KommOffizier
Yongbo Tian: ChefArzt
Leonhard Cohen: Arzt

27. 6. 2303: Begegnung mit der „Schajo Cha Ngoj“ (Nugroma) und der „Imte Rish“ (Planetare Föderation) – Es sterben u. a. Torrence und Bourdy; Boor wird Captain
2304: Das stark geschädigte Schiff wird nach der Rückkehr verschrottet, die (Rest)Crew geht nahezu geschlossen auf die neue GS 5 Explorer

2313 GS 2 Parzival

GS 2 Parzival

Baujahr 2298

LOG Test 1
21. 9. 2298 bis 27. 6. 2298

Besatzung: 15 Mann
William Base: Captain
Stanislaw Tich: Erster Offizier
Jon Donald: Pilot

Test erfolgreich.


LOG GS2 / 1
29. 1. 2300 bis 8. 5. 2301


Besatzung:
William Base: Captain
Stanislaw Tich: Erster Offizier (Planetologe = Chef Team Erkundung)
Richard McRaney: Zweiter Offizier / Sicherheitschef
Gamal Sridhar: Pilot
Mario Frias: Pilot
Jon Donald: Copilot (Erkunder)
Ricardo Thomas: Copilot (Erkunder)
Sally Herenz: KommOffizier
Dr. Singru Mokry: Chefarzt
Charles Mnomo: Chefbiologe
Ines Braun: Biologe
Michaela Brauer: Pilotschüler (Kadett) + Bio-Assistent
Tulio Andres: Techniker / Computerspezialist
Elfrau Takashi: Koch

Auftrag:
Knotenpassage S 93/163/198/ d1t1r3 nach S 261/2/1012 Suche nach einem Planeten für eine Basis im Zielsektor
Rückkehr ohne Sprung; auf dem Weg Kartografierung und Ersterkundungen

o4.o5.2300 TG: planmäßige Knotenpassage
o8.o5.2300 TG: erstes Erkunderteam (Braun, Thomas, Brauer, Tich) landet auf Warén; die Menschen werden sofort in den schwelenden Konflikt auf Warén hineingezogen und bestimmen Verlauf und Ausgang maßgeblich mit

20.o6.2300 TG: Erkunderteam landet auf Coy4


LOG GS2 / 2
9. 8. 2301 bis 18. 12. 2302


Besatzung:
William Base: Captain
Gamal Sridhar: Erster Offizier
Jon Donald: Copilot (Erkunder)
Ricardo Thomas: Copilot (Erkunder)
Sally Herenz: KommOffizier
Charles Mnomo: Chefbiologe
Dr. Singru Mokry: Chefarzt
Tulio Andres: Techniker / Computerspezialist



LOG GS2 / 3
5. 1. 2303 bis 1. 12. 23023


Besatzung:
William Base: Captain
Gamal Sridhar: Erster Offizier
Jon Donald: Copilot (Erkunder)
Ricardo Thomas: Copilot (Erkunder)
Michaela Brauer: Copilot (Erkunder) Sally Herenz: KommOffizier
Charles Mnomo: Chefbiologe
Dr. Singru Mokry: Chefarzt
Tulio Andres: Techniker / Computerspezialist



2313 GS 3 Horizon

GS 3 Horizon

Baujahr 2298

LOG Test
28. 1. 2302 bis 30. 8. 2302

Besatzung: 15 Mann
Stanislaw Tich: Captain
Michaela Brauer: Pilot
Ines Braun: Pilot


LOG GS3 / 1
20. 11. 2302 bis 4. 4. 2304

Besatzung: 50 Mann
Stanislaw Tich: Captain
Ines Braun: Erster Offizier


LOG GS3 / 2
18. 3. 2305 bis 2. 4. 2308

Besatzung: 50 Mann
Stanislaw Tich: Captain
Ines Braun: Erster Offizier


LOG GS3 / 3
1. 6. 2308 bis 11. 10. 2309

Besatzung: 50 Mann
Stanislaw Tich: Captain
Ines Braun: Erster Offizier


LOG GS3 / 4
5. 1. 2310 bis 28. 9. 2311

Besatzung: 50 Mann / neue, junge Besatzung
Stanislaw Tich: Captain
Ines Braun: Erster Offizier
Tineko Sanchez: Zweiter Offizier
John Harrison: SicherheitsOffizier / Pilot
Toniha Ko: Pilotin
Ardy Kusuma: Pilot
Jussef Skah: Copilot

LOG GS3 / 5
12. 10. 2311 bis …

Besatzung: 50 Mann
Stanislaw Tich: Captain
Ines Braun: Erster Offizier
Tineko Sanchez: Zweiter Offizier
John Harrison: SicherheitsOffizier / Pilot
Toniha Ko: Pilotin
Ardy Kusuma: Pilot
Jussef Skah: Copilot

2313 Planeten und Sternenreiche

Planeten und Sternenreiche – 2313

Im Jahr 2304 treffen die Menschen auf Vertreter zweier Sternenreiche, was – nach einem freundschaftlichen Datenaustausch – zu einer sprunghaften Erweiterung der Liste „bekannter“ Planeten führt. Hier nur einige, die im Zusammenhang mit der Geschichte „Horizon“ auftreten.

Terranischer Bund

Der Terranische Bund wird am 15. November 2304 gegründet. Als Gründerwelt gilt die Erde. Gründungs- (und vorerst einzige) Mitglieder sind Erde (Sol3), Mars (Sol4), Warén (Lonestar1) und Wöltu (Simon3).

Planetare Föderation

Die Planetare Föderation (die korrekte Übersetzung wäre: Interplanetare Föderation) ist ein Vielvölker-Bund, dem neben menschenähnlichen Spezies (als „taschlenn“ bezeichnet) auch andere Intelligenzen angehören. Zu den Taschlenn gehören mehr Völker als zu jeder anderen Gruppe.

Zu den Gründerwelten der Föderation gehören Famay (Volk: Famayaner) und Jlnon (Völker: Lhlam und Ssik). Als Zentralwelten gelten Famay (administratives Zentrum) und Sietel (kulturelles und wissenschaftliches – also „innovatives“ – Zentrum).

Famayaner zählen zu den ältesten taschlenn Völkern der Föderation. Sie gelten als sehr intelligent, friedliebend und als gute Vermittler, jedoch als etwas zu sicherheitsbedacht und deshalb nicht als die entscheidungsfreudigste Spezies. Sie tragen einen Vor- und einen Nachnamen.

Sietelaner sind taschlenn (allerdings nur 4-fingrig und mit eher katzenhaftem Gesicht) und erst recht spät der Föderation beigetreten. Allerdings haben ihre Entdeckerfreude und ihr Elan sie rasch zu einem der aktivsten und prägendsten Völker der Föderation gemacht. Sie gelten unter der Hand als die Erhalter der Föderation, auch weil sie bereitwilliger als andere Völker die Föderation auch nach außen hin verteidigen. Die meisten Captains auf föderationsweit agierenden Schiffen sind Sietelaner. Ihr Name enthält einen Vornamen sowie Vater- und Muttername (durch ein a verbunden).

Die
Lhalm (taschlenn) waren bis zur Entdeckung durch die Föderation (genau genommen den losen Vorgänger-Bund) ein sehr kleines Volk, das sich die wenigen Ressourcen mit den
Ssik
teilen musste. Wegen der widrigen Bedingungen entwickelten sich die beiden Völker zu sehr intelligenten Spezies, die die Ressourcen extrem effektiv nutzen konnten. Während die techniknutzenden Lhalm nach der Entdeckung jedoch die neuen Wissens- und Forschungsmöglichkeiten nutzten und überall auf den Föderationswelten ansässig wurden, kapselten sich die eher echsenhaften Ssik ab (das „Naturvolk“ gewissermaßen ist nur pro forma Mitglieder der Föderation). Die Lhalm gelten als DIE Theoretiker der Föderation. Ihr Name ist einteilig.

Die Lhalm gelten als eines, wenn nicht gar das Nachfolger-Volk der
Mhalm , einer legendären Spezies, die einst zahlreiche Planeten terraformten. Diese Welten wurden zum Teil von Mhalm besiedelt, in anderen Fällen entwickelte sich eine eigen zivilisationsbildende Spezies aus den angesiedelten Tieren. Es blieben aber auch belebte Planten ohne Zivilisation zurück sowie Planeten, die wieder verödeten.
Diese Besiedelungswelle liegt allerdings sehr weit in der Vergangenheit, so dass die Nachfolge-Zuschreibungen eher mythischer Natur sind – die Verifizierung mittels genetischer Stammbäume ist bis in die im Zyklus erzählte Zeit hinein in keinem Fall zweifelsfrei erfolgt.


Nugromisches Großreich

Das Nugromische Großreich ist ein Kolonial-Imperium der Nugroma. Es handelt sich dabei um eine Kriegerkultur, die zwar Wissen und Technik der einverleibten Völker durchaus nutzt, sie aber als kulturell und genetisch minderwertig betrachtet.

2313 Personen in „Horizon“

Personen im Kapitel „Horizon“

Menschen / Start-Besatzung der Horizon
Stanislaw Tich: Captain
Ines Braun: Erster Offizier
Pawel „Pascha“ Djormin: Erkunder
Frauke Weber: Astrophysikerin

Ardy Kusuma: Navigator / Pilot
Jussef Skah:
Tineko Sanchez: Pilotin
Gordon Puchelle: Erkunder
Tatum Kahal: Erkunder
Simon Zalaffi: ChefArzt

Föderationsmitglieder / Besatzung des Forschungskreuzers Imte Rish
Kral Botmur a Sik (Sietelaner): Captain (Titel: Ta’al)
Nera Stegen a Zerkerman (Sietelanerin): Zweiter Offizier / Sicherheitschef
Talikisi Oina (Famayaner): KommOffizier / Astrophysiker

2313 Ines Braun

Ines Braun – 2313

Am 4. 10. 2292 wurde eine im All treibende Rettungskapsel gefunden, darin der Körper einer Frau – mehr tot als lebendig. Nicht nur, dass kaum ein Organ noch richtig funktioniert, auch nahezu jeder Knochen ist mehr oder weniger stark geschädigt. Trotzdem gelingt es, die Frau am Leben zu halten und (in einem Krankenhaus in Belfast) peu a peu die Schäden zu heilen. Allerdings war insbesondere der Gesichtsschädel so sehr zerstört, dass die Ärzte ihn bei der Rekonstruktion von Grund auf neu gestalten mussten. Da bis dahin nicht herauszufinden war, um wen es sich bei der Frau handelte, hatten sie keine Anhaltspunkte, in welche Richtung dieser Neuaufbau gehen sollte. „Mitteleuropäischer Typus“ war das einzig Klare.
Als die Frau endlich zu sich kam, hatte sie alles vergessen, was Hinweis auf ihre Identität hätte sein können. Auch der Abgleich mit Vermisstendaten und andere Nachforschungen brachten kein Ergebnis. Da ein früher Gehirnscan bei den Worten „Ines“ und „braun“ überproportionale Aktivität anzeigte, wählte sie den Namen „Ines Braun“. Ihr biologisches Alter wurde mit 35 Jahren bestimmt.

Ines Braun begann mit eigenen Nachforschungen. Diese konzentrierten sich rasch auf Berichte und Geschichten aus der Raumfahrt, schließlich bekam sie sogar Zugang zu Berichten der/an die Raumfahrtbehörde. Einige davon verarbeitete sie in eigenen Geschichten. Eine – „Wöltu“ – löste nach der Veröffentlichung heftige Reaktionen aus. Insbesondere warf man Braun vor, das Andenken von Katharina Brauer, die zwischenzeitlich bei einem Unfall ums Leben gekommen war, beschmutzt zu haben.

Auf der Suche nach Identität hatte Braun diverse Tests absolviert, in deren Folge man ihr Fachkenntnisse im Bereich Biologie bescheinigte. Diese vertieft sie in einem Studium. Außerdem absolviert sie eine Grundausbildung zum Piloten. Darauf aufbauend bewarb sie sich bei der Zivilen Einsatzflotte.

Am 4. September 2295 startet sie zusammen mit Jon Donald, Frank Brown und Michaela Brauer zu einem Einsatz der Zivilen Einsatzflotte, bei dem einer Bio-Alarm-Meldung in einer privaten Raumstation nachgegangen werden soll. Sie und Brown werden in der Folge ein Paar. Es dauert allerdings nicht lange, denn schon am 6. Dezember stirbt Brown an den Spätfolgen der Zeitverwerfung am Wöltu-Knoten.

Als das Galaxy-Ship 2 Parzival, Anfang 2300 auf seinen Jungfernflug geht, ist Ines Braun als Biologin an Bord.

o4.10.2292 – In einer im Eberon-Sektor treibenden Rettungskapsel gefunden
o5.10.2292 – Beginn der Behandlungen im Chirurgischen Zentrum in Belfast
28.10.2292 – Erwachen aus dem Heilkoma
11.12.2292 – Ines Braun verlässt die Klinik. In den Einwohnerunterlagen wird ihr biologisches Alter mit 35 Jahren vermerkt. Sie zieht nach Deutschland.
o6.o1.2293 – Braun nimmt eine Hilfsstelle bei Lothar Wiesner an, der als Gärtner arbeitet.
o2.o4.2293 – Braun verarbeitet zum ersten Mal Gelesenes in einem eigenen Text; wenn auch vorerst nur in ihrem Tagebuch („Jadwiga Podlasinska“)
o9.o4.2293 – Lothar Wiesner stirbt. Braun nimmt keinen neuen Job, an sondern intensiviert ihre Nachforschungen.
30.o4.2293 – Braun erwirbt nach zahlreichen Wissenstests die Studienreife.
oo.o5.2293 – Braun schreibt sich an der Uni München als Gasthörer für den Studiengang Terra-Forming ein und beginnt, kleinere Texte zu schreiben; Braun konzentriert ihre Nachforschungen auf Inéz Cartena und Katharina Brauer
27.o5.2293 – Braun schreibt die Geschichte „Tatjana“ über Brauer und Cartena in ihr Tagebuch
o2.o6.2293 – Braun zieht nach München, um dort zu studieren. 15.o6.2293 – Sie lernt Alexander Malki kennen, die beide werden rasch ein Paar.
25.08.2293 – Beginn Biologiestudium (Fernstudium)
oo.o9.2293 – Braun zieht zu Malki; sie beginnt, für ihn zu texten.
o8.10.2293 – Buch mit Brauns Gedichten erscheint.
ab o1.2294 – Braun beginnt, an „Wöltu“ zu arbeiten
o8.o7.2294 – „Wöltu“ erscheint als Buch und löst heftige Reaktionen aus.
oo.o6.2295 – Brauer erlangt Pilotenpass zweiter Ordnung (Standard-Flugzeuge und Raumboote)
14.o7.2295 – Bewerbung bei Ziviler Einsatzflotte. In der Folge trennen sich Braun und Malki.
o4.o9.2295 – Start zu einem Einsatz der Zivilen Einsatzflotte (Bio-Alarm), zusammen mit Michaela Brauer, Frank Brown, Jon Donald. Sie beginnt eine Beziehung mit Frank Brown
o8.10.2295 – Rückkehr vom Einsatz (Bio-Alarm hat sich nicht bestätigt)
o6.12.2295 – Frank Brown stirbt

19.o1.2300 – Die GS 2 Parzival startet zu ihrem Jungfernflug; Ines Braun ist als Biologin an Bord. Knotenpassage am 4. Mai 2300
o8.o5.2300 – Ines Braun gehört zum ersten Team, das auf Warén landet. Sie wird zu einer zentralen Figur bei den durch die Ankunft der Menschen ausgelösten Ereignissen.

20.o6.2300 – GS 2 Parzival erreicht den Stern Coy; zum ersten Erkunderteam auf Coy4 gehört Ines Braun.

o8.o5.2301 – GS 2 Parzival ist im Erdraum zurück; Ines Braun mustert ab.
28.o1.2302 – GS 3 Horizon startet zum Testflug: Ines Braun ist als Pilot an Bord
30.o8.2302 – GS 3 Horizon kehrt von Testflug zurück
20.11.2302 – GS 3 Horizon startet zum ersten regulären Flug; Ines Braun ist als Erster Offizier an Bord
o4.o4.2304 – Rückkehr GS 3 Horizon
18.o3.2305 bis o2.o4.2307 – GS3 / Flug 2
o1.o6.2308 bis 11.10.2309 – GS3 / Flug 3
o5.o1.2310 bis 28.o9.2311 – GS3 / Flug 4
12.10.2311– Start GS3 zu Flug 5

2313 Stanislaw Tich

Stanislaw Tich – 2313

Stanislaw Tich wurde am 1. 5. 2248 in Polen geboren. Er ist studierter Planetologe und verfügt über eine Pilotenlizenz für Boote (das heißt u. a. für die Lander, die auf Schiffen mitgeführt werden).
Ende 2283 wählte Katharina Brauer ihn aufgrund seines Leumunds für die Crew der Emanuel aus, wo er als Chefplanetologe und damit als „Chef Erkundung“ mitfliegt. In die Ereignisse auf dem Planeten Wöltu ist Tich nicht nennenswert involviert.

Wie einige andere wird Stanislaw Tich, der in der OOS-Flotte oft Führungsränge begleitete, die Galaxy-Ships angeheuert. Hier nimmt er zuerst die Position des Ersten Offiziers der GS2 Parzival unter Captain William Base ein, wechselt nach dem Jungfernflug (bei dem Warén entdeckt wurde) dann als Captain auf die GS3 Horizon. Diese Position hat er auch inne, als die Horizon am 12. 10. 2311 zu ihrem fünften Flug aufbricht.