jons Warén-Welt: Lexikon zu den einzelnen Geschichten
Raumfahrt: Out-of-Orbit-Ships

Out-of-Orbit-Ships sind Raumfahrzeuge mit einem quasi-klassischen Antrieb. Der Name ist eine Untertreibung, denn außerhalb des Erdorbits agierten die Menschen schon deutlich vorher. Genau genommen bewegen sie sich zum Beginn des Erzählzyklus bereits jenseits der Grenzen des heimischen Sonnensystems. Vor ihnen liegt der Tiefe Raum …

jons Warén-Welt: Lexikon zu den einzelnen Geschichten
Raumfahrt: Out-of-Orbit-Ships

Out-of-Orbit-Ships sind Raumfahrzeuge mit einem quasi-klassischen Antrieb. Der Name ist eine Untertreibung, denn außerhalb des Erdorbits agierten die Menschen schon deutlich vorher. Genau genommen bewegen sie sich zum Beginn des Erzählzyklus bereits jenseits der Grenzen des heimischen Sonnensystems. Vor ihnen liegt der Tiefe Raum …

Vorgeschichte

Erste Schiffe mit dem neuen Antrieb

Der Out-of-Orbit-Antrieb basiert auf einem Rückstoß-Stromsog-Prinzip, ist also durchaus als klassisch zu bezeichnen. Entwickelt wurde er durch die International Space Organisation (ISO); ein Prototyp eines Out-of-Orbit-Schiffes wurde 2174 gestartet, damals noch ohne spezifischen eigenen Namen. Der Begriff Out-of-Orbit-Ship kam erst 2181 auf, als weiterentwickelte Boote in deutlich kürzerer Zeit auch deutlich außerhalb des Sonnensystems liegende Bereiche erreichten. Noch immer handelte es sich aber um kleine Spezialboote, die dem Test der neuen Technik dienten und kleinere Forschungsaufgaben erfüllten; für echte Schiffe war die Technologie noch nicht ausgelegt und zu teuer.

Stand zu Beginn

Stand zu Beginn des Zyklus

Ein Technologiesprung beschleunigte die Entwicklung des OO-Antriebes, so dass um 2200 herum bereits echte OO-Schiffe gebaut wurden, die unter anderem Raumbasen anflogen, die man nun im Tiefen Raum installieren konnte. Ab 2208 wurden die Schiffe in Serie gebaut.
Da der OO-Antrieb auch bei kleinen Entfernungen hocheffektiv war, wurden auch Spezifikationen für verschiedene Schiffsgrößen und Reichweiten entwickelt, diverse Schiffs- und Bootstypen waren das Ergebnis. Der OO-Antrieb hatte so praktisch in alle Bereiche der Raumflotten (sowohl der internationalen als auch der nationalen) Einzug gehalten.

Schiffstypen

Funktionell-bauliche Typen
(Notiz: 1 AE = 1 Astronomische Einheit = ca. 150 Millionen km; 1 H = 100 mal Entfernung Proxima Centaurus von Sol = 424 Lichtjahre)

Frachter
Modifikationen je nach Einsatzbereich (welcher Planet?)
Verschiedene Frachtraumklassen
Reichweite: Je nach Typ maximal 4 mal Erde – Planet; Fernfrachter 100 H

Schiffe
Forschungsschiffe, Schiffe der Raumsicherheit
Passagierschiffe in verschiedenen Klassen
Reichweite: Standard 100 H

Boote
für geringe Entfernungen
Reichweite: maximal 4 AE

Einsatzboote
modifiziert je nach Einsatzgebiet
Reichweite: maximal 20 H

Schnellboote
modifiziert je nach Einsatzgebiet
Reichweite: maximal 2 H

Lander Typ 1
in Schiffen mitgeführt, vorwiegend als Fähren benutzt
Reichweite: maximal 20 AE

Lander Typ 2
in Schiffen mitgeführt; wendiger als Lander Typ 1, deshalb auch als Erkunder eingesetzt
Reichweite: maximal 20 AE

Erkunder
in Forschungsschiffen mitgeführt, speziell ausgerüstet, im Notfall autark
Reichweite: maximal 2 H


Diese Einteilung ist nicht starr; insbesondere bei den Bootstypen wird oft individuell über die Bezeichnung entschieden.

Schiffsliste

Liste der OOS-Schiffe


Auszug: Nach Baujahr sortiert

2208: OOS 1-1
2209: OOS 1-2
2210: OOS 1-3

2212: OOS 2-1
2213: OOS 2-2
2214: OOS 2-3 bis 2-5 / OOS 3-1

2215: OOS 3-2 bis 3-5
2216: OOS 3-6 bis 3-8

2218: OOS 4-1 bis 4-2
2219: OOS 4-3 bis 4-7
2220: OOS 4-8 bis 4-11
2221: OOS 4-12 bis 4-15
2220: OOS 4-16 bis 4-18 / OOS 5-1


2275: OOS 15-38 bis 15-40