jons Warén-Welt: Die Struktur

Mit den Jahren ist die Warén-Welt einigermaßen groß geworden. Einige Storys aus der Warén-Welt sind in Anthologien erschienen und es gibt inzwischen vier Romane; anderes liegt noch in der Schublade oder zur Textarbeit auf Schreibforen.

Wie schon erwähnt: Die Veröffentlichungen sind jeweils in sich abgeschlossene Texte und auch ohne genaue Kenntnis der Zusammenhänge mit anderen Geschichten verstehbar. Wer mag, kann seine Lektüre aber an eben jenen Verknüpfungen ausrichten.

jons Warén-Welt: Die Struktur

Mit den Jahren ist die Warén-Welt einigermaßen groß geworden. Einige Storys aus der Warén-Welt sind in Anthologien erschienen und es gibt inzwischen vier Romane; anderes liegt noch in der Schublade oder zur Textarbeit auf Schreibforen.

Wie schon erwähnt: Die Veröffentlichungen sind jeweils in sich abgeschlossene Texte und auch ohne genaue Kenntnis der Zusammenhänge mit anderen Geschichten verstehbar. Wer mag, kann seine Lektüre aber an eben jenen Verknüpfungen ausrichten.

Struktur

Struktur

Grob können die Geschichten in zwei Gruppen eingeteilt werden. Da sind zum einen Geschichten rund um Ines Braun und zum anderen Geschichten rund um Michaela Brauer. Es gibt Überlappungen – das heißt, dass in einem Teil der Geschichten des ersten Kreises auch Michaela beteiligt ist –, aber das ist bei der Einteilung nicht berücksichtigt.

Neben den Storys, die direkt die beiden Personenkreise betreffen, gibt es auch Geschichten, die „nur“ durch inhaltliche Zusammenhänge damit verbunden sind.


„Tote Helden“ ist eine Collage mit Geschichten der ersten Figuren-Gruppe. Dazu kommen noch Texte, die nicht (oder nur auszugsweise) in der Collage enthalten sind, aber inhaltlich zu ihr gehören.

Dazu gehört unter anderem der Roman „Warén“, die Story „Sabotage“ (die einen Blick in die Vorzeit Waréns eröffnet), der Roman „Allein oder Das Erbe der Terraformer“ sowie die Geschichte „Am Ende des Regens“, die einen Auszug aus letzterem darstellt. Beide Romane sind übrigens mit Kapiteln in der Collage vertreten.

Der Roman „Zweisam oder Die Sache mit Akakor“ gehört zur zweiten Klasse von Warén-Welt-Geschichten. Die Erzählungen „Am Anfang war der Irrtum“ sowie „Der letzte Tag im Paradies“ gehören inhaltlich zum Vorfeld von „Zweisam“.

In der Schublade des Weiterschreibens harrt „Instinkte“, ebenfalls ein Roman dieser zweiten Klasse von Storys. Er spielt wieder auf Warén. Die Geschichte „Das Versprechen“ (noch nicht gedruckt) ist zeitlich deutlich nach diesem Buch angesiedelt, in erster Näherung gehört sie setmäßig aber in diesen Kreis hinein.

Zeitleiste

Zeitleiste

Da die Geschichten aus der Warén-Welt hier sehr vereinzelt hereinflattern, gebe ich mit dieser Zeitleiste eine Groborientierung zum „historischen Umfeld“.

Etappe 1
Die Menschen besiedeln Erde und Mars sowie einige Basen auf Raumstationen oder auf natürlichen Objekten. Zur Raumfahrt wird der OOS-Antrieb genutzt (Out of Orbit), der Reisen bis deutlich außerhalb des Sonnensystems erlaubt. Der nächste Stern (Proxima Centauri) ist aber noch nicht in Reichweite.

Etappe 2
Die Entdeckung der Raumknoten erlaubt weitere Reisen. Dabei werden die Knoten als Passagen zu fernen Gebieten genutzt, die OOS-Reichweite muss nur noch den Rückweg „bedienen“. Schlagartig sind Reisen bis weit über Proxima Centaurus hinaus möäglich, wenn auch nicht in beliebige Regionen.
Markstein dieser Etappe ist die Entdeckung von Wöltu, einem erdgleichen Planeten, auf dem die Raumfahrer Siedler vorfinden. Die Geschichte dieser Entdeckung ist Teil der Collage „Tote Helden“.

Etappe 3
Die Menschen nutzen Galaxy-Ships. Deren Antrieb erlaubt deutlich weitere Flüge als die OOS-Schiffe. Die Raumknoten werden weiterhin benutzt.
Markstein 1 dieser Etappe ist die Entdeckung von Warén, einem Wüstenplaneten, auf dem die Raumfahrer eine kleine aber komplexe Gemeinschaft Außerirdischer vorfinden. (siehe „Warén“)
Markstein 2 dieser Epoche ist die Begegnung der Menschen mit Vertretern zweier Sternenreiche, die weiter im Zentrum liegen. Konkret: Die GS1 Hope gerät zwischen die Fronten von Nugroma einerseits und Planetarer Föderation andererseits. In der Folge kommt ein freundschaftlicher Kontakt zur Planetaren Förderation zustande, in dessen Zuge auch Forschungsdaten und andere Informationen ausgetauscht werden. Als weitere Konsequenz werden alle GS-Schiffe, die in potentiell umkämpfte Gebiete vorstoßen können, besser bewaffnet.

Etappe 4
Die Benutzung der Raumknoten-Passagen wird drastisch eingeschränkt, insbesondere in (vom Erdstandpunkt aus) zentrumsnäheren Bereichen. Wie es dazu kam, erzählt der Roman „Allein oder Das Erbe der Terraformer“ bzw. die Geschichte „Horizon“ aus der Collage „Tote Helden“.