jons Warén-Welt: Lexikon zu den einzelnen Geschichten

In dieser Abteilung sind Lexikon-Auszüge versammelt, die sich jeweils nur auf eine Geschichte beziehen. Das soll unter anderem Spoiler-Effekte minimieren.
Andererseits habe ich mich bemüht, unter der jeweiligen Geschichte alle halbwegs relevanten Informationen zu versammeln. Das führt dazu, dass man in den Einträgen zu einer Story auch Informationen findet, die schon bei früher spielenden Geschichten notiert sind.

Der Zyklus der Geschichten aus der Warén-Welt beginnt etwa 2275; einzelne Storys stammen auch aus der Vorzeit.


Vorab-Infos und Stand am Zyklusbeginn

Der Erzählzyklus rund um die Warén-Welt setzt um 2275 im Erdraum ein. Erst im Laufe des Zyklus kommen andere Welten dazu; im Zentrum stehen aber nahezu immer Menschen. Im Laufe des Erzählens entstanden auch Geschichten, die vor 2275 spielen, sehr frühe Ereignisse sind mit „Vorzeit“ datiert.

Zum Zyklusbeginn besiedeln die Menschen hauptsächlich Erde und Mars sowie einzelne Stützpunkte im All.

Folgendes ist für den gesamten Zyklus relevant:
Zeitrechnung, Altersangaben; Koordinatensystem

Dies ist der Zustand, der auf der Erde zu Beginn des Zyklus herrscht:
Politik, Wirtschaft, Medien
Raumfahrt


Infos zu „14 Sekunden“, 2275

Diese Geschichte ist der 31. Teil aus der Spielfilm-Serie „Einsatzflotte Raumsicherheit“. Der Pilotfilm wurde am 1.10. 2272 ausgestrahlt, im Monatsrhythmus folgen neue Teile. „14 Sekunden“ wird am 27. 3. 2275 gesendet. Ende November 2275 geht die letzte Episode über die Sender.

Relevant für den Zyklus (insbesondere für die Collage „Tote Helden“) ist einer der Darsteller (Philip Mikels) sowie die Tatsache, dass diese Episode auf wahren Ereignissen („Die Mühle“) basiert. Zudem orientiert sich die Serie an den tatsächlichen Strukturen der Raumflotte jener Jahre.

Rahmen-Bedingungen 2275:
Erde und Mars
Raumfahrt
Spezifisches:
Die Serie
Relevante Personen
Die Marsmühle

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Infos zur Geschichte „Killerviren“, 2276

Diese Geschichte wurde von Katharina Brauer geschrieben, die sie allerdings nie vollendete. Brauers späterer Lebensgefährte Ricardo Thomas veröffentlichte den Text trotzdem.

In der Erzählung schreibt Katharina Brauer ihre Erlebnisse beim Sparik-Einsatz auf. Sie war als frischbackne Biologin dafür rekrutiert worden, als die Sparik-Krise bereits seit zehn Monaten im Gange war. Das Problem bestand darin, dass auf der Bio-Forschungsstation Sparik gezüchtete Lebensformen außer Kontrolle gerieten und sich der Konflikt zwischen diesen Wesen und den Menschen zu einer Art Krieg ausgeweitet hatte.

Katharina Brauer trifft während dieser Ereignisse zwar kurz auf Jon Donald und Ricardo Thomas, den eigentlichen Einsatz fliegt sie aber mit Tomasz McMay und Frank Brown.

Rahmen-Bedingungen 2276:
Politik
Wirtschaft
Medien
Raumfahrt allgemein

Spezifisches für die Geschichte 2276:
Raumstationen
Personen
Gen-Engineering
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Infos zur Geschichte „Einsatzpilot“, 2278

Diese Geschichte erzählt Jon Donald einer jungen Frau bei einem Treffen wenige Tage nach Rückkehr vom Antipluto-Einsatz, der im März 2278 stattfand.

Hintergrund des Einsatzes

Rahmen-Bedingungen 2278:
Politik
Wirtschaft
Medien
Raumfahrt allgemein

Spezifisches für die Geschichte 2278:
Raumstationen
Personen
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Infos zur Geschichte „Tatjana“, 2281

Diese Geschichte spielt 2280/81. Sie markiert einen wichtigen Punkt in der Raumfahrt, die unter anderem darauf basiert, dass man Raumknoten als schnelle Passagen zu weit entfernten Raumsektoren nutzt.

Die Tatjana ist ein mittleres Forschungsschiff, das in erster Linie für Karthografierungsmissionen ausgestattet ist. Insbesondere Raumgebiete hinter neu berechneten und bestätigten Knoten sollen so erfasst werden. Auch der vierte Flug (Start am 20. 7. 2079) dient so einer Kartografierung.

Relevant für den Zyklus sind die beiden Haupt-Personen sowie die Tatsache, dass sich der Knoten offenbar anders verhält, als es dem bisherigen Wissensstand entspricht.

Spezifisches für die Geschichte 2280:
Raumknoten
Out-of-Orbit-Ships
Personen
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Infos zur Geschichte „Wöltu“, 2287

Die OOS 16-19 Emanuel ist ein Forschungsschiff, das auf einer Raumsprungmission ist. Die eigentlich geplante Besatzung hatte sich bei ihrer vorherigen Reise mit der OOS 15-39 Vulkan verspätet, so dass Katharina Brauer als Kommandant verpflichtet wurde. Ihre Bedingung für die Zusage war ein weitgehendes Mitspracherecht bei der Wahl der Besatzung. Das Schiff startete 2285, diese Geschichte spielt 2287 TG.

Diese Geschichte ist eine Schlüssel-Story im Zyklus; hier begegnet der Leser fast allen relevanten Personen der Collage „Tote Helden“. Erzählt wird die Geschichte in der hier vorliegenden Form von Ines Braun.


Spezifisches für die Geschichte 2287:
Raumknoten
Out-of-Orbit-Ships
Personen
Sterne und Planeten
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Infos zur Collage „Tote Helden“, 2292 bis 2313

Die Collage „Tote Helden“ umfasst eine Reihe der Geschichten aus dem Warén-Zyklus und bringt sie in den Kontext der Geschichte der Ines Braun, welche in der Rahmenhandlung erzählt wird.

Rahmenhandlung: In einer Rettungskapsel, die im All trieb, wurde eine sehr schwer verletzte Frau gefunden. Die Ärzte können sie retten, müssen bei der Wiederherstellung ihres Gesichtes aber improvisieren. Als die Frau schließlich erwacht, stellt sich heraus, dass vergessen hat, wer sie ist und was sie bisher erlebt hat. In Ermanglung des echten Namens nennt sie sich Ines Braun. Sie beginnt, nach ihrer Identität zu forschen. Dabei spürt sie allem nach, was in ihr etwas „zum Klingen“ bringt.


Mehr zur Collage bei den Infos zu „Tote Helden“.


Infos zum Roman „Zweisam oder Die Sache mit Akakor“, 2306

Die GS 5 Explorer ist auf Forschungsreise. Captain ist Michaela Brauer. An Bord sind auch zwei Waréner. Diese gehören zu einer Gruppe, die ihren Heimatplaneten verlassen hat, um bei den Menschen Wissen zu sammeln. Imnoi und Mit՚Xitlan sind auf Brauers Schiff delegiert worden, weil die Imnoi bereits kennt und der Chefarzt mit der Biologie der Waréner besser vertraut ist als sonst ein Mensch.

Die Crew stößt auf einen ehemaligen Planeten, der – aus für das Team nicht ersichtlichen Gründen – seine Sonne verloren hat. Brauer tauft den Planeten Akakor. Auf Akakor gibt es Ruinen, bei deren Erforschung etwas geschieht, was zu einer absurden Situation führt: Einerseits sterben einige Mitglieder der Außenteams, andererseits kommen einige doppelt zurück an Bord. Auch Imnoi gibt es nun doppelt, was das andere Problem, das sich inzwischen für Captain Brauer und die Waréner aufgetan hat, verschärft.


Mehr bei den Infos zum Roman „Zweisam oder Die Sache mit Akakor“.


Infos zum Roman „Allein oder Das Erbe der Terraformer“, 2313

Als die GS 3 Horizon bei ihrem 5. Flug wie üblich eine Knotenpassage benutzt, glauben die Menschen noch, das Phänomen nun endlich sicher berechnen zu können. Deshalb ist ihnen auch völlig unklar, warum die beiden Vorab-Boote spurlos verschwinden. Die Crew der Imte Rish – einem Schiff der Planetaren Föderation – ist hingegen sehr wohl klar, was da schief geht.

Die Besatzung der Horizon braucht ein wenig länger, um auf die richtige Spur zu kommen. Parallel setzt sie – nach der abgebrochenen Suche nach den beiden Booten – ihren Forschungsauftrag fort. Dabei kommt sie zum Planeten Kelton. Hier lebt eine kleine Gemeinschaft von Humanoiden, die eine Datenbank schützen, in denen die großen Terraformer der Föderation – die Mhalm – Infos über die von ihnen belebten Welten hinterlassen haben. Allerdings begegnet Ines Braun hier auch einem nichtstofflichen Wesen - dem Letzten eines Volkes, das von Keltonern als die Ersten bezeichnet wird.

Zwei weitere Handlungsstränge spielen auf dem Planeten Talla, dessen zivilisationsbildende Spezies die Trrk sind, zwittrige Arthropodoiden. Einer der Stränge erzählt von der Suche nach einem archäologischen Schatz. Ein anderer Schauplatz ist eine Insel, auf der ein Jugendliches eines Naturvolkes sein traditionelles einsames Jahr verbringt.


Mehr bei den Infos zum Roman „Allein oder Das Erbe der Terraformer“.