„Warén“

Ein Science-Fiction-Roman

 

„Warén“

Ein Science-Fiction-Roman

 

Klappentext

Kurz zum Inhalt von „Warén“

Die karanische Gesellschaft ist alt. Und zerbrechlich. Zwar haben sich die einstigen Siedler auf dem Planeten einrichten können, doch die Kargheit der Wüste und die Abhängigkeit von den Wahren Herrschern – immaterielle Wesen, die unter anderem Einfluss auf die Gefühle und Gedanken der Kara nehmen können – haben bisher verhindert, dass die Kara den Talkessel, den sie bewohnen, verlassen konnten.
Inzwischen leben nicht mehr alle Kara in der schützenden Stadt. Doch die Siedler wollen zurück oder zumindest Anteil haben an den Annehmlichkeiten, die sich durch den Nahrungsanbau in den städtischen Gärten bieten. Und das in einer Zeit, in der es in der Stadt selbst bereits gärt. Die Wahren Herrscher sind nicht ganz unschuldig daran, und auch die Geister – das Herrscher-Pendant zu den karanischen Siedlern – setzen alles in Bewegung, um Änderungen herbeizuführen. Und als sei das alles nicht genug, kommen auch noch diese Menschen nach Warén …

Die Parzival ist eines der noch wenigen Galaxy-Ships der Erde. Seine Besatzung wurde zum großen Teil aus erfahrenen Raumfahrern und Erkundern rekrutiert.
Unter ihnen auch Ines Braun. Das Verhältnis der Besatzung zu ihr ist gespalten. Grund, ist ein Roman, den sie geschrieben hat, und der an der Ehre der legendären Katharina Brauer kratzt. Die größte Spannung herrscht zwischen ihr und Brauers letztem Lebensgefährten, Ricardo Thomas. Und ausgerechnet die beiden gehören zum ersten Landeteam …

Smalltalk

Plauderei über „Warén“

Eigentlich hatte ich die Geschichten rund um Katharina schon beendet und damit begonnen, Abenteuer für ihre Tochter zu entwerfen. Auch das schreibauslösende Moment für „Warén“ war für Michaela gedacht, aber noch während ich die ersten Absätze schrieb, wurde mir klar, dass dieser Plan nicht stimmig war. Also konzipierte ich um. Und dann verlangte die Geschichte, die ursprünglich bestenfalls 30 oder 40 Seiten hätte haben sollen, mehr als 300 Seiten.

Buchinfos

Informationen zu „Warén“

Warén bekam 2002 den Alien Contact Award.

Das Cover des Buches gestaltete der Web-Site-Verlag; Titelbild von A. Simmons.

Hier kann man das Buch gebraucht bekommen:
booklooker

Rezensionen

Aus Rezensionen zu „Warén“


Siegfried Breuer (Alien Contact).
Ulrike Jonack hat mit Warén ein fulminantes Debüt vorgelegt

Martin Weber (FantasyGuide).
Ein beachtliches Debüt, das mit einigen interessanten Ideen aufwartet. Weniger empfehlenswert ist die Lektüre allerdings für diejenigen SF-Fans, die sich breit angelegte, Galaxien und Äonen umspannende Handlungsbögen oder auch action-betonte Abenteuer erwarten. Die linear erzählte Handlung konzentriert sich auf eine überschaubare Zeitspanne und spielt bis auf eine kurze Anflugszene im Weltraum ausschließlich auf Warén. Im Mittelpunkt stehen die Figuren und ihre Beziehungen zueinander. Darauf aufbauend erfolgt die einfühlsame, interessante, aber gelegentlich auch etwas anstrengend zu verfolgende Schilderung des Aufeinandertreffens von unterschiedlichen Kulturen; ein Aufeinandertreffen, das unter den erschwerenden Umständen einer eskalierenden Krisensituation stattfindet. Jene, denen es weniger um Effekthascherei, sondern um intelligente Unterhaltung geht, sind mit >Warén< gut bedient, wenn sie bereit sind, sich nicht von den genannten kleineren Einschränkungen am Lesevergnügen stören zu lassen.

Lexikalisches

Aus Rezensionen zu „Warén“

In der Collage „Tote Helden“ gibt es das Kapitel „Warén“. Es spielt praktisch nach den Ereignissen, die im Roman „Warén“ erzählt werden. Dort gibt es die nötigen lexikalischen Infos zur Collage-Version, hier steht „das volle Programm“.